Michael Schnell

Michael Schnell
Michael Schnell betreut ein Java Competence Center bei der Lufthansa Industry Solutions. Er ist seit mehr als 25 Jahren im Bereich der Softwareentwicklung tätig, davon rund sechzehn Jahre mit Schwerpunkt Java. Wenn es die knappe Zeit zulässt, entwickelt er auch immer noch gerne selbst ein paar Zeilen Code.
Beiträge dieses Autors

Frameworks und Tools (nicht nur) für große Java-EE-Projekte richtig auswählen

Frage: „Warum habt Ihr gerade diese Bibliothek ausgewählt?“ Antwort: „Weiß ich nicht mehr. Hat damals Peter hinzugefügt. Leider können wir ihn nicht mehr fragen, da er das Projekt schon verlassen hat.“ Solche oder ähnliche Dialoge kennt vermutlich jeder, der neu in ein Projekt kommt. Wäre es nicht besser, wenn man an dieser Stelle einfach auf die Architekurdokumentation verweisen könnte? Dieser Artikel zeigt, wie man strukturiert eine solche Auswahl treffen kann und nachvollziehbar dokumentiert.

Mixins mit Java-Bordmitteln

Unter Mixins versteht man in der objektorientierten Programmierung eine definierte Menge an Funktionalität, die man einer Klasse hinzufügen kann. Ein wesentlicher Aspekt ist, dass man sich damit bei der Entwicklung mehr auf die Eigenschaften eines bestimmten Verhaltens als auf Vererbungsstrukturen konzentriert. In Scala findet man z. B. eine Variante der Mixins unter dem Namen „Traits“. Obwohl Java keine direkte Unterstützung für Mixins bietet, lässt sich diese leicht mit ein paar Annotationen, Interfaces und etwas Toolunterstützung nachrüsten.