Lars Röwekamp

Lars Röwekamp
Lars Röwekamp ist Gründer des IT-Beratungs- und Entwicklungsunternehmens open knowledge GmbH, beschäftigt sich im Rahmen seiner Tätigkeit als „CIO New Technologies“ mit der eingehenden Analyse und Bewertung neuer Software- und Technologietrends. Ein besonderer Schwerpunkt seiner Arbeit liegt derzeit in den Bereichen Enterprise und Mobile Computing, wobei neben Design- und Architekturfragen insbesondere die Real-Life-Aspekte im Fokus seiner Betrachtung stehen. Lars Röwekamp, Autor mehrerer Fachartikel und -bücher, beschäftigt sich seit der Geburtsstunde von Java mit dieser Programmiersprache, wobei er einen Großteil seiner praktischen Erfahrungen im Rahmen großer internationaler Projekte sammeln konnte.

@mobileLarson

Beiträge dieses Autors

EnterpriseTales: Cloud-native mit Java EE

Durch Zufall lief mir auf der diesjährigen JavaLand-Konferenz in Brühl Sebastian Daschner, seines Zeichens Java Champion und Autor des Buchs „Architecting Modern Java EE Applications“, über den Weg. Sebastian nimmt am Java-Community-Process teil, ist in den JAX-RS-, JSON-P- und Config-Expert-Groups vertreten und entwickelt an diversen Open-Source-Projekten. Für seinen Beitrag in der Java-Community und im Java-Ökosystem wurde er mit den Titeln Java Champion, Oracle Developer Champion und JavaOne 2016 Rockstar ausgezeichnet (https://blog.sebastian-daschner.com).

Enterprise Tales: Aus Raider wird Twix! Sonst ändert sich nix?

Am 26. Februar war es soweit. Das Kind aka Java EE bekommt einen neuen Namen und heißt seitdem Jakarta EE. Notwendig wurde dieser Schritt aufgrund Oracles Veto, die als Trademark geschützte Bezeichnung Java auch nach der Übergabe an die Eclipse Foundation des Java-Enterprise-Standards weiter im Namen führen zu dürfen. Aber ist Jakarta EE einfach nur ein neuer Name, oder geht es nicht doch um deutlich mehr?

Jakarta EE: Aus Raider wird Twix! Sonst ändert sich nix?

Am 26. Februar war es soweit. Das Kind, Java EE, bekommt einen neuen Namen und heißt seitdem Jakarta EE. Notwendig wurde dieser Schritt aufgrund Oracles Veto, die als Trademark geschützte Bezeichnung Java auch nach der Übergabe an die Eclipse Foundation des Java Enterprise Standards weiter im Namen führen zu dürfen. Aber ist Jakarta EE einfach nur ein neuer Name? Oder geht es nicht doch um deutlich mehr?

Enterprise Tales: Java EE 8 – ein politisches Release

Wir schreiben den 21. September 2017. Nach langem, sehr langem Warten gibt Oracle endlich die offizielle Verfügbarkeit des aktuellen Major-Releases Nummer 8 des Java Enterprise Standards bekannt. Ursprünglich angetreten als Cloud- und Microservices-Lösung, ist am Ende kaum mehr als ein Maintenance-Release des Vorgängers herausgekommen. Und trotzdem könnte gerade dieses Release ein Wegweiser für die Zukunft sein.

Java EE 8: Hält es, was die lange Wartezeit versprochen hat?

Nach Jahren des Stillstands war es vor wenigen Tagen endlich so weit: Die neue Java-EE-Spezifikation, Java EE 8, wurde veröffentlicht. Die ursprünglich für den Sommer dieses Jahres geplante Version 8 des Java-Enterprise-Standards ist dabei deutlich mehr als nur Technologie. Sie ist ein Bekenntnis von Oracle zum Java Community Process.

EnterpriseTales: Warum Offline-First-Architekturen die Zukunft gehört

Webanwendungen sind auch nicht mehr das, was sie mal waren. Während früher ein Wegfall der Netzwerk-Connectivity automatisch auch zu einem Ausfall der aufgerufenen Seite führte, werden heute, im Falle eines Falles, die darzustellenden Inhalte aus den Tiefen des Browsers hervorgezaubert und gaukeln so dem Nutzer eine permanente Verfügbarkeit vor. Offline First, so das Zauberwort der Stunde.

EnterpriseTales: REST, ich hab da mal ne Frage

Ohne Frage, REST hat sich in den letzten Monaten als Programmierparadigma für verteilte Systeme, wie Microservices oder Web-APIs, mehr als etabliert. Stark vereinfacht gesprochen, kann REST als Abstraktion der Struktur und des Verhaltens des WWWs gesehen werden. Problematisch wird der ressourcenbasierte Ansatz allerdings immer dann, wenn komplexe Anfragen beantwortet werden sollen, wie uns das Beispiel des Star-Wars-Universums zeigt.

EnterpriseTales: MVC 1.0? Wer braucht das schon!

Bisher war MVC 1.0 als eine der wesentlichen Neuerungen für Java EE 8 gesetzt. Doch mit der diesjährigen JavaOne und der von Oracle dort ausgegebenen Vision für die Zukunft des Enterprise-Java-Standards hat sich das grundlegend geändert. MVC 1.0 soll fallengelassen werden. Stattdessen stehen nun Cloud und Microservices im Fokus. Aber ist das wirklich ein Widerspruch?

EnterpriseTales: Klein, kleiner, AWS Lambda

Spätestens seitdem es State of the Art ist, seinen Monolithen in nette, kleine Module – aka Microservices – aufzutrennen, haben wir uns daran gewöhnt, dass der traditionelle Application Server dem alten Eisen zuzurechnen ist. Statt auf eine schwergewichtige Runtime zu setzen, bündelt man heutzutage die notwendigen Serverfragmente direkt mit dem fachlichen Code und spendiert ihm so eine Art integrierte Laufzeitumgebung. Das Ganze noch in mehreren Containern verpackt, ein wenig mit Management- und Monitoringfunktionalität versehen und fertig ist die Anwendung.

EnterpriseTales: Des Microservice großer Bruder

Da hat man sich gerade damit abgefunden, dass der über Jahre gewachsene Monolith aus der Mode gekommen sein soll und besser durch eine Hundertschaft von Microservices abgelöst werden sollte. Und schon erscheint ein neuer Stern am Firmament der Modularisierung. Nein, keine Angst, wir reden hier nicht über eine Reinkarnation von SOA, sondern über etwas mit deutlich höherem Potenzial: Self-contained Systems.

Java EE trifft Microservices: Elefant im Porzellanladen?

In der Enterprise-Community hält sich hartnäckig das Gerücht, dass Java EE nicht wirklich als Werkzeug für die neue Wunderwelt der Microservices geeignet sei. Die Wurzeln des Enterprise-Java-Standards sind jedoch genau dort zu finden, wo wir heute mit dem Architekturansatz der Microservices hin wollen – in stark verteilten, fachlich orientierten Systemen. Warum also hat Java EE, in Bezug auf Microservices, einen so schlechten Ruf? Und ist er gerechtfertigt?

Butter bei die Fische: Das JSF-Framework ButterFaces

Seit der Version 2.2 bietet JSF erweiterten HTML5-Support. Dank Pass-through Attributes zum Durchreichen von in JSF bisher nicht gerenderten HTML5-Attributen – wie placeholder oder type – und Pass-through Elements, die eine direkte Verwendung von HTML5 erlauben, ist JSF 2 damit deutlich näher an das „Modern Web“ gerückt, als noch in den vorherigen Versionen. Was aber, wenn Frameworks wie Bootstrap und jQuery ins Spiel kommen, um Responsive Design zu realisieren? Hier hilft eine Lösung aus dem hohen Norden: ButterFaces.

Enterprise Tales: Pragmatic REST

„To REST or not to REST“, das ist hier die Frage. Eines ist sicher, nur weil ich JSON oder XML Payload via HTTP an einen Server sende oder von eben diesem empfange, habe ich es sicherlich noch nicht zwangsweise mit einem RESTful API zu tun. Was also genau macht eine REST-Schnittstelle aus? Und ab wann kann man sie als wirklich gut gelungen bezeichnen? Spätestens bei dieser Frage gehen die Meinungen stark auseinander.