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Lars Röwekamp

Lars Röwekamp
Lars Röwekamp ist Gründer des IT-Beratungs- und Entwicklungsunternehmens open knowledge GmbH, beschäftigt sich im Rahmen seiner Tätigkeit als „CIO New Technologies“ mit der eingehenden Analyse und Bewertung neuer Software- und Technologietrends. Ein besonderer Schwerpunkt seiner Arbeit liegt derzeit in den Bereichen Enterprise und Mobile Computing, wobei neben Design- und Architekturfragen insbesondere die Real-Life-Aspekte im Fokus seiner Betrachtung stehen. Lars Röwekamp, Autor mehrerer Fachartikel und -bücher, beschäftigt sich seit der Geburtsstunde von Java mit dieser Programmiersprache, wobei er einen Großteil seiner praktischen Erfahrungen im Rahmen großer internationaler Projekte sammeln konnte.

@mobileLarson

Beiträge dieses Autors

Java EE 8: Hält es, was die lange Wartezeit versprochen hat?

Nach Jahren des Stillstands war es vor wenigen Tagen endlich so weit: Die neue Java-EE-Spezifikation, Java EE 8, wurde veröffentlicht. Die ursprünglich für den Sommer dieses Jahres geplante Version 8 des Java-Enterprise-Standards ist dabei deutlich mehr als nur Technologie. Sie ist ein Bekenntnis von Oracle zum Java Community Process.

EnterpriseTales: Warum Offline-First-Architekturen die Zukunft gehört

Webanwendungen sind auch nicht mehr das, was sie mal waren. Während früher ein Wegfall der Netzwerk-Connectivity automatisch auch zu einem Ausfall der aufgerufenen Seite führte, werden heute, im Falle eines Falles, die darzustellenden Inhalte aus den Tiefen des Browsers hervorgezaubert und gaukeln so dem Nutzer eine permanente Verfügbarkeit vor. Offline First, so das Zauberwort der Stunde.

EnterpriseTales: REST, ich hab da mal ne Frage

Ohne Frage, REST hat sich in den letzten Monaten als Programmierparadigma für verteilte Systeme, wie Microservices oder Web-APIs, mehr als etabliert. Stark vereinfacht gesprochen, kann REST als Abstraktion der Struktur und des Verhaltens des WWWs gesehen werden. Problematisch wird der ressourcenbasierte Ansatz allerdings immer dann, wenn komplexe Anfragen beantwortet werden sollen, wie uns das Beispiel des Star-Wars-Universums zeigt.

EnterpriseTales: MVC 1.0? Wer braucht das schon!

Bisher war MVC 1.0 als eine der wesentlichen Neuerungen für Java EE 8 gesetzt. Doch mit der diesjährigen JavaOne und der von Oracle dort ausgegebenen Vision für die Zukunft des Enterprise-Java-Standards hat sich das grundlegend geändert. MVC 1.0 soll fallengelassen werden. Stattdessen stehen nun Cloud und Microservices im Fokus. Aber ist das wirklich ein Widerspruch?

EnterpriseTales: Klein, kleiner, AWS Lambda

Spätestens seitdem es State of the Art ist, seinen Monolithen in nette, kleine Module – aka Microservices – aufzutrennen, haben wir uns daran gewöhnt, dass der traditionelle Application Server dem alten Eisen zuzurechnen ist. Statt auf eine schwergewichtige Runtime zu setzen, bündelt man heutzutage die notwendigen Serverfragmente direkt mit dem fachlichen Code und spendiert ihm so eine Art integrierte Laufzeitumgebung. Das Ganze noch in mehreren Containern verpackt, ein wenig mit Management- und Monitoringfunktionalität versehen und fertig ist die Anwendung.

EnterpriseTales: Des Microservice großer Bruder

Da hat man sich gerade damit abgefunden, dass der über Jahre gewachsene Monolith aus der Mode gekommen sein soll und besser durch eine Hundertschaft von Microservices abgelöst werden sollte. Und schon erscheint ein neuer Stern am Firmament der Modularisierung. Nein, keine Angst, wir reden hier nicht über eine Reinkarnation von SOA, sondern über etwas mit deutlich höherem Potenzial: Self-contained Systems.

Java EE trifft Microservices: Elefant im Porzellanladen?

In der Enterprise-Community hält sich hartnäckig das Gerücht, dass Java EE nicht wirklich als Werkzeug für die neue Wunderwelt der Microservices geeignet sei. Die Wurzeln des Enterprise-Java-Standards sind jedoch genau dort zu finden, wo wir heute mit dem Architekturansatz der Microservices hin wollen – in stark verteilten, fachlich orientierten Systemen. Warum also hat Java EE, in Bezug auf Microservices, einen so schlechten Ruf? Und ist er gerechtfertigt?

Butter bei die Fische: Das JSF-Framework ButterFaces

Seit der Version 2.2 bietet JSF erweiterten HTML5-Support. Dank Pass-through Attributes zum Durchreichen von in JSF bisher nicht gerenderten HTML5-Attributen – wie placeholder oder type – und Pass-through Elements, die eine direkte Verwendung von HTML5 erlauben, ist JSF 2 damit deutlich näher an das „Modern Web“ gerückt, als noch in den vorherigen Versionen. Was aber, wenn Frameworks wie Bootstrap und jQuery ins Spiel kommen, um Responsive Design zu realisieren? Hier hilft eine Lösung aus dem hohen Norden: ButterFaces.

Enterprise Tales: Pragmatic REST

„To REST or not to REST“, das ist hier die Frage. Eines ist sicher, nur weil ich JSON oder XML Payload via HTTP an einen Server sende oder von eben diesem empfange, habe ich es sicherlich noch nicht zwangsweise mit einem RESTful API zu tun. Was also genau macht eine REST-Schnittstelle aus? Und ab wann kann man sie als wirklich gut gelungen bezeichnen? Spätestens bei dieser Frage gehen die Meinungen stark auseinander.

Enterprise Tales: Welches JavaScript-Framework passt zu mir?

Noch vor wenigen Jahren von vielen Enterprise-Entwicklern als Unheil bringendes Voodoo abgetan, gewinnt JavaScript in modernen Webanwendungen mehr und mehr an Bedeutung. Entsprechend groß ist auch der Zoo an wunderverheißenden Frameworks, aus denen es das passende zu wählen gilt. Wie so oft im Leben gilt leider auch hier: „Wer die Wahl hat, hat die Qual“.

Enterprise Tales: MVC 1.0, das Aus für JSF?

Dass Java EE 8 mit einem neuen, MVC-basierten Webframework (JSR 371) aufwarten wird, sollte sich mittlerweile herumgesprochen haben. Genauso wie die Tatsache, dass nicht wenige Mitglieder der Java-Community den Sinn eines weiteren Webframeworks innerhalb des Enterprise-Java-Standards in Frage stellen. Zum einen bekommt der bisherige Platzhirsch JSF Konkurrenz aus den eigenen Reihen. Zum anderen gibt es bereits MVC-Alternativen außerhalb des Standards. Muss das neue Framework also wirklich sein?

JavaOne Tagebuch – Tag 5 „The final Chapter“

Heute war also der letzte Konferenztag der JavaOne. Auf meiner Agenda stand natürlich die traditionelle JavaOne Community – a.k.a. Comedy – Keynote, sowie die eine oder andere Session zum Thema Microservices.

JavaOne Tagebuch – Tag 3 a.k.a. Tag 4

Als ich heute Morgen aufgewacht bin, hatte ich kurz die Befürchtung, einen kompletten Tag verschlafen zu haben. In meiner Inbox befand sich eine eMail von Oracle mit dem Betreff „Welcome to the JavaOne – Day 4“. Dabei war nach meiner Zeitrechnung doch eigentlich erst Tag 3 an der Reihe. O.k. ich war gestern noch mit ein paar Freunden das eine oder andere Bier trinken – aber so wild war es doch nun wirklich nicht. Scheinbar zählt Oracle den Sonntag mit seinen Workshops und den University-Veranstaltungen bereits als ersten Tag der Konferenz. Dann also herzlich willkommen zu Tag 4 der JavaOne.