Hartmut Schlosser

Hartmut Schlosser
Content-Stratege, IT-Redakteur, Storyteller – als Online-Teamlead bei S&S Media ist Hartmut Schlosser immer auf der Suche nach der Geschichte hinter der News. #java #eclipse #devops #machinelearning #seo. Zum Lächeln bringen ihn kreative Aktionen, die den Leser bewegen. @hschlosser
Beiträge dieses Autors

Zahlen, bitte! Payment in Webapplikationen mit der W3C Payment Request API Specification

PayPal, giropay, Kreditkarte, Lastschrift oder Rechnungskauf – jedes Bezahlverfahren ist in der User Journey unterschiedlich umgesetzt. Jeder Shop implementiert einen anderen Check-out-Prozess, der Bezahlvorgang wird teilweise zusätzlich durch involvierte Zahlungsdienstleister beeinflusst. Adress- und Bezahldaten müssen bei jedem Onlineshop separat eingegeben werden. Eine einheitliche User Experience im E-Commerce ist so unmöglich. Eine W3C Candidate Recommendation verspricht Abhilfe.

Tests an die Front: Testing-Methoden und -Technologien im Überblick

Test-driven Development ist keine Mode, sondern professionelle Entwicklung. Anders als der Zuckerguss einer Torte ist Qualität auch kein Attribut, das nachträglich ergänzt werden kann, sondern muss von Anfang an berücksichtigt werden. Dieser Artikel soll einen Überblick über die zum Erreichen dieser Qualität nötigen Testing-Methoden und -Technologien geben.

Funktionsvielfalt vergrößern: Eigene Module für Ansible aufsetzen

Ansible von Red Hat hat sich in den letzten Jahren zu einem beliebten Konfigurationswerkzeug gemausert und spielt eine wichtige Rolle bei DevOps und Cloud-Computing. Der reiche Fundus an eingebauten Modulen begründet die umfangreiche Funktionalität. Dieser Artikel zeigt, wie Sie selbst Module aufsetzen können, um diese Funktionsvielfalt weiter zu vergrößern. Dabei kommt Python zu Einsatz.

Fernsteuern = fern(zer)stören?! Ist die Industrie wirklich schon bereit für einen Anschluss ans Internet?

Auf der Hannover Messe Industrie drehte sich dieses Jahr alles um die sogenannte Industrie 4.0, aber das Thema köchelt ja schon länger. Anscheinend kann es den Managern gar nicht schnell genug damit gehen, ihre Produktionsanlagen zu vernetzen und zumindest indirekt mit dem Internet zu verbinden. Dabei hat schon Stuxnet [1] gezeigt, welche Folgen Angriffe auf Industriesteuerungen haben können. Und seitdem ist es nicht besser geworden.

Java Microservices: ab in die Cloud – Hochdynamische Anwendungen mit Containern und Service Meshes

Microservices-basierte Anwendungen in Java zu realisieren, ist dank Spring Boot und Eclipse MicroProfile denkbar einfach. Das gilt sowohl für die Implementierung der Services selbst als auch für die grundlegende Unterstützung notwendiger Querschnittsdienste wie Logging, Tracing und Security. Was aber, wenn zusätzliche Flexibilität bezüglich Skalierung und Plattform gefragt ist? Bevor es mit der Anwendung in die Cloud geht, müssen zunächst noch ein paar Hausaufgaben erledigt werden.

DDD-Artikelserie: Strategic Design – Umfassend und ganzheitlich

Domain-driven Design bietet uns mit dem sogenannten Strategischen Design eine Anleitung, wie eine Domain und damit der Problemraum fachlich erfasst und aufgeteilt werden kann. Diese Aufteilung lässt sich dann auf den Lösungsraum – die Software – übertragen. Die Fachbegriffe aus DDD, die dabei eine Rolle spielen, sind: Domain, Subdomain, Bounded Context und schließlich die Context Map für das Zusammenspiel der Bounded Contexts. In diesem Artikel werden wir diese Begriffe und unser Verständnis davon vorstellen.

Cloud-Native-Starter-Projekt: Java EE und MicroProfile treffen auf Kubernetes und Istio

Nicht jede neue Anwendung muss als Microservices-Architektur „cloud-native“ entwickelt werden, aber das Thema Cloud-native hat mittlerweile sicherlich den Hypestatus überwunden und sich als feste Größe in der Anwendungsentwicklung etabliert. Allerdings bedeutet der Umstieg auf Cloud-native, dass man viel Neues lernen und alte Gewohnheiten aufgeben muss. Das kann schon viel auf einmal sein, wie wir selbst erfahren haben.

Quarkus – der Heiliger Gral der Entwicklerproduktivität?

Anfang dieses Jahres ist Red Hat mit Quarkus in die Arena eingetreten, in der Spring Boot und Micronaut bereits darum kämpfen, das beliebteste Full-Stack Framework für die Erstellung von Microservice- und Serverless-Apps zu werden. Was genau unterscheidet Quarkus von seinen Mitbewerbern?

Deep Learning: Training von TensorFlow-Modellen mit JVM-Sprachen

Zwar gibt es mit Frameworks wie DL4J mächtige und umfangreiche Machine-Learning-Lösungen für die JVM, dennoch kann es in der Praxis vorkommen, dass der Einsatz von TensorFlow notwendig wird. Das kann beispielsweise der Fall sein, wenn es einen bestimmten Algorithmus nur in einer TensorFlow-Implementierung gibt und der Portierungsaufwand in ein anderes Framework zu hoch ist. Zwar interagiert man mit TensorFlow über ein Python API, die zugrunde liegende Engine jedoch ist in C++ geschrieben. Mit Hilfe der TensorFlow-Java-Wrapper-Bibliothek kann man deshalb sowohl Training als auch Inferenz von TensorFlow-Modellen aus der JVM heraus betreiben, ohne auf Python angewiesen zu sein. So können bestehende Schnittstellen, Datenquellen und Infrastruktur mit TensorFlow integriert werden, ohne die JVM zu verlassen.

Objektorientierte Programmierung – eine kritische Auseinandersetzung: „Die ursprüngliche Idee hat es nicht in den Mainstream geschafft“

Objektorientierte Programmierung ist Mainstream. Doch was genau versteht man darunter eigentlich? Was ist in Sprachen wie C++, Java, C# von der ursprünglichen Idee „Die Welt besteht aus Objekten, also sollte Software auch aus Objekten bestehen“ übrig geblieben? Nicht viel, meint Ralf Westphal, Mitgründer der Clean-Code-Developer-Initiative. Im Interview führt er uns zurück zu den Ursprüngen der Objektorientierung und präsentiert seinen Ansatz einer neuen, radikalen OO-Programmierung.