Java Magazin 8.16

Umfang: 100 Seiten

Erhältlich ab: Juli 2016

Autoren: Dr. Josef Adersberger, Nicolas Bär, Marcel Florian, René Grohmann, Carol Gutzeit, Steffen Heinzl, Peter Hruschka, Klaus Kreft, Angelika Langer, Arne Limburg, Jochen Mader, Bernd Rehwaldt, Mario-Leander Reimer, Peter Roßbach, Simon Scholz, Dr. Lars Schwabe, Michael Schäfer, Jan Stamer, Gernot Starke, Manfred Steyer, Daniel Takai, Lars Vogel

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Highlights der Ausgabe

Redundanten Code vermeiden – so geht’s! Java 8: Low-Level-Aspekte beim API-Design mit Lambdas

Der Machine Learning Engineer: Neue Rolle in datenlastigen Projekten

Eine reaktive Lösung: Vert.x für Microservices

Steuermann, grüß mir die Wolken: Teil 3: Cloud-native Anwendungen mit Kubernetes

Magazin

News

Bücher: Selbstorganisierte Teams führen

Java Core

Redundanten Code vermeiden – so geht’s!
Java 8: Low-Level-Aspekte beim API-Design mit Lambdas
Klaus Kreft und Angelika Langer

Titelthema

Der Machine Lerning Engineer
Neue Rolle in datenlastigen Projekten
Dr. Lars Schwabe

Watson, reden Sie mit mir!
IBM Bluemix
Marcel Florian und Steffen Heinzl

Enterprise

Kolumne: EnterpriseTales
Technische Konsequenzen großer Datenmengen
Arne Limburg

DevOps

Groove your Jenkins
Continous Integration
Jan Stamer und René Grohmann

Kolumne: Docker rockt Java
Docker-Images selbst gestalten
Peter Roßbach

Tools

Kolumne: Lagebericht Eclipse-IDE
Eine solide Architektur
Lars Vogel und Simon Scholz

Architektur

Eine reaktive Lösung
Vert.x für Microservices
Jochen Mader

Kolumne: Knigge für Softwarearchitekten
Die 4.0-Zukunft mitgestalten
Peter Hruschka und Gernot Starke

Cloud Computing

Steuermann, grüß mir die Wolken
Teil 3: Cloud-native Anwendungen mit Kubernetes
Dr. Josef Adersberger und Mario-Leander Reimer

Ein neuer Spieler auf dem Feld
Teil 2: Cloud Enterprise Architecture
Carol Gutzeit, Bernd Rehwaldt und Michael Schäfer

Web

Einseitig vielseitig
Teil 2: Komponenten und der Component Router
Manfred Steyer

Wir sind immer für Sie da
Teil 11: Verfügbarkeit von Websystemen
Nicolas Bär und Daniel Takai

Lernen!

Machine Learning lautet das Titelthema der vorliegenden Ausgabe des Java Magazins. Machine was? Müssen die jetzt auf jeden Trend aufspringen? Die Antwort lautet: Ja. Ich bin fest davon überzeugt und werde auch nicht müde, darauf hinzuweisen, dass wir dabei sind, die Sphäre relativer Stabilität, in der sich die Java-Plattform die vergangenen eineinhalb Jahrzehnte so prächtig entwickeln konnte, zu verlassen.

Die Geschäftsziele dieser Periode waren mehr oder minder bekannt, und es galt, eine leistungsfähige und weit verbreitete Technologie schrittweise besser zu machen. Durch gelungene Kooperation von Konzernen, Start-ups und der Community, einen vorbildlichen Prozess offener Innovation und nicht zuletzt die Macht von Open Source haben wir uns praktisch jährlich eines schönen Stück Fortschritts in der Java-Welt freuen können.

Dieser Innovationsmotor ist heute beileibe nicht zum Stillstand gekommen, und er läuft im Grunde weiterhin wie geölt. Jedoch hat sich eines geändert: Mehr und mehr Branchen steuern durch ein Meer der Unsicherheit. Geschäftsziele sind nicht mehr so eindeutig wie in der Vergangenheit und unterliegen vor allem im wachsenden Maße dem Risiko abrupten Wandels.

Und deshalb bedeutet digitaler Wandel für uns nicht etwa, dass wir uns auf neue Geschäftsziele und mithin etwa neue Technologien einstellen müssen, sondern vielmehr, dass der ständige Wandel zur neuen Normalität wird – und in manchen Branchen schon geworden ist.

Für Sie als Entwicklerinnen und Entwickler bedeutet dies, dass es gut ist, Experte in einer technischen Domäne zu sein, es aber auch gut ist, auf den Wandel gefasst zu sein. Und das erreicht man am besten, wenn man über den Tellerrand schaut, sich über Themenfelder informiert, die aktuell vielleicht nicht zum eigenen beruflichen Fokus gehören.

Machine Learning (ML) ist so ein Thema. Ich nehmen mal an, dass die Praxisrelevanz für die allermeisten von Ihnen heute gegen Null geht. Was aber, wenn ML von Ihrem Kunden plötzlich als Innovationspotenzial in Finance, Logistik, Gesundheit oder Fertigung entdeckt wird? Dann sind Sie gewappnet in einem Markt, in dem Tempo einer der wichtigsten Wettbewerbsfaktoren ist. Viel besser noch: Sie können Ihrem Kunden die notwendigen Impulse verleihen, damit er mit intelligentem Einsatz innovativer Technologien dem Wandel nicht nur hinterher eifert, sondern ihn aktiv gestaltet.

Lesen Sie daher in diesem Java Magazin, was die Grundlagen von Machine Learning und Deep Learning sind, welche Implementierungen es gibt und wie Sie als Java-Entwickler die ersten konkreten Schritte gehen können.

Viel Erfolg beim menschlichen Erlernen von maschinellem Lernen wünscht

Sebastian Meyen, Chefredakteur
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