Java Magazin 7.17

Umfang: 100 Seiten

Erhältlich ab: 07.06.2017

Autoren: Rodion Alukhanov, Ralf Bruchmüller, Norman Christ, Konstantin Diener, Johannes Dienst, Roland Grunberg, Alexandru Jecan, Vadym Kazulkin, Sven Kölpin, Denis Kuniß, Sascha Möllering, Fabian Pfaff, Tim Riemer, Manfred Steyer, Lars Vogel, Robert Winkler, Dimitrij Zub

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Magazin

News

Bücher: Software-Test für Embedded Systems

Java Core

Die Tücken der Migration auf Java 9
Teil 3: Top-down- und Bottom-up-Migration
Alexandru Jecan

Mach keinen Stress
Teil 3: Einführung in das Java Concurrency Stresstests Tool
Rodion Alukhanov und Vadym Kazulkin

Ein funktionaler Slang
Das steckt hinter dem Open-Source-Projekt Vavr
Robert Winkler und Tim Riemer

Titelthema

Einmal Luft holen für Eclipse Oxygen
Die Neuerungen in Eclipse 4.7 im Überblick
Lars Vogel

Ein perfektes Paar
So wird Java 9 in Eclipse Oxygen unterstützt
Lars Vogel und Fabian Pfaff

Eclipse Oxygen: das sagen die Macher
Stimmen aus der Eclipse Foundation

Auch Wale brauchen Sauerstoff
Neue Features des Docker Toolings in Eclipse Oxygen
Roland Grunberg

DevOps

Kolumne: DevOps Stories
So wird hier gearbeitet!
Konstantin Diener

Enterprise

Mit Ampeln und Kehrtagen
Teil 2: Entwicklung neuer Features mit Mix and Match
Norman Christ

Kolumne: EnterpriseTales
Das migrieren wir auch noch: Auf dem Weg zur SPA
Sven Kölpin

Cloud Computing

Mit dem Tomcat in die Wolke
Skalierbare Java-Webanwendungen in der AWSCloud
Sascha Möllering und Dimitrij Zub

Web

Grundkurs TypeScript
Teil 1: TypeScript-Grundlagen/Typisierung für JavaScript
Johannes Dienst

Fast wie native
Teil 3: Echte Push Notifications für Progressive Web-Apps
Manfred Steyer

Architektur

Wirklich trennen
Teil 2: IODA: ein neuer Ansatz für Softwarearchitekturen
Denis Kuniß

Eclipse – mehr als eine IDE

Wären Entwickler nicht so schlau, wie sie es nun einmal sind, könnte man in den Büros der Softwareschmieden vermutlich nur noch selten ruhig arbeiten. Die Nutzung einfacher Texteditoren ohne Helferlein wie Syntax-Highlighting und Codevervollständigung würde eine ohrenbetäubende Kulisse aus wütendem Schnauben, hoffnungslosem Seufzen und genervtem Stöhnen evozieren. Da Entwickler aber eben clever sind, haben sie Entwicklungsumgebungen erfunden. So ist es über vierzig Jahre her, seit Maestro I, die erste integrierte Entwicklungsumgebung, für allgemeines Aufatmen in der Welt der Softwareentwicklung sorgte. Als dann schließlich Java zu Beginn der 90er das Licht der Welt erblickte und der Duke seinen ersten Atemzug tat, stand mit Xelfi die erste IDE praktisch schon in den Startlöchern.

Es dauerte allerdings nicht lange, bis weitere Entwicklungsumgebungen verfügbar waren, die mit dem Ziel entworfen wurden, nicht nur das Leben der Nutzer stressfreier zu gestalten, sondern groß angelegte IT-Projekte und deren Wartung erst zu ermöglichen. Ein Wettbewerb um die Gunst der Nutzer entbrannte, der nun seit Jahrzehnten ausgetragen wird. Gefochten wird im Wettstreit um die beste IDE, der kaum eine Verschnaufpause zulässt, glücklicherweise nicht mit Waffengewalt, sondern mit kontinuierlichen Updates. Man versucht sich also mit Performanz, Funktionalität und Nutzerfreundlichkeit, kurz: dem besseren Produkt, gegenseitig vom Siegespodest zu schubsen. Als Gewinner haben sich in der Java-Welt bis dato drei IDEs erwiesen: NetBeans (das ehemalige Xelfi), IntelliJ IDEA und Eclipse, um dessen neueste Version sich der Schwerpunkt der Ausgabe dreht. Eclipse ist allerdings mehr als eine reine Entwicklungsumgebung. Längst haben sich zahlreiche Projekte, die nur wenig oder gar nichts mit der eigentlichen IDE zu tun haben, im Eclipse-Okösystem angesiedelt, und in den Eclipse Working Groups arbeiten einzelne Entwickler und Organisationen miteinander an innovativen Softwarelösungen.

Obwohl die Zugehörigkeit zum Eclipse-Ökosystem also logischerweise zur Teilnahme am jährlichen Update verpflichtet, nehmen am so genannten Simultaneous Release in diesem Jahr über achtzig Projekte teil, darunter das Docker Tooling für Eclipse, über dessen Neuerungen Roland Grunberg in seinem Artikel informiert. In diesem Jahr war übrigens der Sauerstoff Namenspate für das am 28. Juni erscheinende Eclipse Oxygen.

Nach der Veröffentlichung von Eclipse Oxygen heißt es dann noch einmal tief Luft holen und sich auf den Juli vorbereiten: Seitens der Eclipse Foundation wurde nämlich die vollständige Unterstützung von Java 9 zu dessen Veröffentlichung versprochen. Wie das Java Tooling aussehen wird, haben Lars Vogel und Florian Pfaff für uns zusammengefasst.

Natürlich können wir nicht für Sie entscheiden, welche Entwicklungsumgebung Ihre Bedürfnisse am besten befriedigt. Vielleicht finden Sie aber die Argumente der Autoren dieser Ausgabe für überzeugend genug, sich Eclipse Oxygen einmal anzusehen.
In diesem Sinne viel Spaß beim Lesen und Frischluft schnappen.

Dominik Mohilo | Redakteur