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Java Magazin 6.16

Umfang: 100 Seiten

Erhältlich ab: Mai 2016

Autoren: Dr. Josef Adersberger, Stefan Baust, Johannes Dienst, Dirk Dorsch, Thilo Frotscher, Christoph Huber, Klaus Kreft, Angelika Langer, Sascha Möllering, Michael Müller, Mario-Leander Reimer, Sven Ruppert, Silvia Schreier, Jens Schumann, Anatole Tresch, Eberhard Wolff

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Highlights der Ausgabe

Everything is an Object: Multilingual: Groovy-Code in Java-Applikationen

Der glückliche Entwickler: Beobachtungen aus über fünfzehn Jahren Projektarbeit

Eine frühlingshafte Lösung für Microservices: Spring Boot für Microservices

Schritt für Schritt in die Cloud: Dockerized Scala-Applikationen in AWS

Magazin

News

Bücher: Git

Java Core

Das machen wir später
API-Design mit Lambdas
Klaus Kreft und Angelika Langer

Mit dem Strickmuster arbeiten
Das Builder-Pattern im Einsatz
Sven Ruppert

Everything is an Object
Multilingual: Groovy-Code in Java-Applikationen
Johannes Dienst

Titelthema

Der glückliche Entwickler
Beobachtungen aus über fünfzehn Jahren Projektarbeit
Thilo Frotscher

Enterprise

My Code works hard for the Money
Teil 3: SPIs für Konversion, Formatierung und Lifecycle
Anatole Tresch

Kolumne: EnterpriseTales
Die Reihen im Maschinenraum lichten sich
Jens Schumann

Architektur

Eine frühlingshafte Lösung für Microservices
Spring Boot für Microservices
Eberhard Wolff

Web

REST und SPAs sind nicht immer die Lösung
Nachhaltige Webarchitekturen
Silvia Schreier

React(nat)ive Katzen
Native Apps mit JavaScript
Stefan Baust und Dirk Dorsch

Cloud Computing

Schritt für Schritt in die Cloud
Dockerized Scala-Applikationen in AWS
Sascha Möllering

Frühlingswolken
Teil 2: Cloud-native Anwendungen bauen mit Spring Cloud und Netflix OSS
Dr. Josef Adersberger und Mario-Leander Reimer

Wie der Zustandslose Zustände managt
Teil 2: Cloud Foundry Services mithilfe von Spring Cloud Connectors verwenden
Christoph Huber

Mehr als Glück

Der glückliche Java-Entwickler prangt groß auf dem Cover dieser Ausgabe. Das klingt erstmal nach Obstkörben und Kickertischen. Aber dahinter steckt so viel mehr als solche Feel-good-Accessoires. Wir sprechen darüber, wie Unternehmen sich verändern müssen, um die Herausforderungen der nächsten Jahre zu bestehen. Dazu muss man nicht mal das Schlagwort „Digitale Transformation“ bemühen, das auf der Cebit auf einmal salonfähig geworden ist. Denn wer ein wenig die Augen offen hält, merkt schon lange, dass der Wind sich dreht.

Unternehmen müssen flexibler, schneller, kreativer werden. Und die Kernkompetenz dazu ist die IT – ganz im Sinne des viel zitierten „Software is eating the World“. Sie als Entwickler sind eben mehr als eine IT Crowd im Keller, die irgendwie dafür sorgt, dass die Kundendatenbank funktioniert und die Webpräsenz ein Kontaktformular hat. Sie machen neue Geschäftsmodelle und -prozesse möglich. Sie sind „Enabler“ und keine Kostenstelle. Dieses Potenzial müssen Unternehmen erkennen und nutzen.

Und der Weg dahin ist, Entwickler glücklich zu machen. Dazu gehört Wertschätzung ebenso wie Eigenverantwortung. Und Eigenverantwortung umfasst nicht nur, dass Techies über ihre eigene Technik entscheiden dürfen – von der IDE bis zur Cloud-Plattform –, sondern auch, dass ihre Stimme in den Unternehmensführungen und CEO-/CTO-/Cxx-Runden Gehör findet.

Nie waren die Zeiten besser für diesen Wandel als jetzt. Alle Blicke richten sich auf Software – von Big Data, über maschinelles Lernen bis zum selbstfahrenden Auto. Dabei ist auch im Management angekommen, dass Softwareentwickler Freiheit brauchen, um ihr volles Potenzial ausschöpfen zu können. Denn Softwareentwicklung ist ein kreativer Prozess und nicht das Abarbeiten von Pflichtenheften. Dafür müssen Freiräume geschaffen werden, in denen Innovation wachsen kann. Dazu stellen agile Prozesse den Entwickler und sein Können in den Mittelpunkt und begreifen das Management als Leitplanken und Probleme-aus-dem-Weg-Räumer. Freiheit als Grundrecht der Entwickler – das zeigt auch Thilo Frotscher, Autor unserer Titelstory, der als Reisender durch die IT-Abteilungen der Republik und darüber hinaus schon einiges gesehen und erlebt hat (S. 38).

Was bisher noch ein wenig diffus als „New Work“ durch Konferenzen und Artikel geistert, hat genau diesen Hintergrund. Es geht dabei darum, ein möglichst gutes Umfeld für die Mitarbeiter zu schaffen, sie zu fördern und zu fordern. Das ist kein Altruismus der Unternehmen, sondern eine Win-win-Situation für beide Seiten. Denn zufriedene Entwickler, die sich und ihre Arbeit weiterentwickeln können, helfen den Unternehmen dabei, den digitalen Wandel nicht nur zu überleben, sondern zu gestalten.

Melanie Feldmann, Redakteurin
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