Java Magazin 5.19

Umfang: 100 Seiten

Erhältlich ab: 03.04.2019

Autoren: Konstantin Diener, Dirk Dorsch, John Doyle, Oliver Fischer, Thilo Frotscher, Tam Hanna, Dr. Peter Hruschka, Michael Inden, Dr. Mehrdad Jalali-Sohi, Hans Kamutzki, Sascha Möllering, Steve Poole, René Preißel, Simon Ritter, Lars Röwekamp, Michael Schäfer, Dr. Stephan Schuster, Falk Sippach, Dr. Gernot Starke, Wolfgang Weigend, Oliver Zeigermann

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Highlights der Ausgabe

Eine, um alles zu beherrschen: GraalVM – Neue universelle Maschine

In den Stiefeln von GraphQL: GraphQL-API-Server mit Spring Boot

Magazin

Bücher: Grundkurs Programmieren in Java

Java Core

Eine, um alles zu beherrschen
Eine Einführung in GraalVM, Oracles neue Virtual Machine
Oliver B. Fischer

Weg mit Blockaden und Komplexität!
Teil 1: Koroutinen in Kotlin – eine Einführung
René Preißel

Titelthema

Und halbjährlich grüßt das Murmeltier
Java 12 ist da
Falk Sippach

Bitte umschalten
Switch Expressions in Java 12
Michael Inden

Java 12 – Diese JEPs sind Teil des JDKs
Infografik

Die glorreichen Sieben
JDK-Steckbriefe

Enterprise

Aber bitte mit Doku …
Effizientes Dokumentieren von (Spring-basierten) REST APIs
Dirk Dorsch

Machine Learning im Browser
Was mit TensorFlow.js möglich ist
Oliver Zeigermann

Kolumne: EnterpriseTales
MicroProfile: Status quo und Ausblick
Lars Röwekamp

In den Stiefeln von GraphQL
Entwicklung eines GraphQL-API-Servers mit Spring Boot
Michael Schäfer

Consumer-driven Contracts mit Spring
Spring Cloud Contract, Pact oder beides?
Dr. Stephan Schuster

Unterschätzt …
API-Entwicklung mit JAX-RS 2.1 und Co.
Thilo Frotscher

DevOps

Kolumne: DevOps Stories
Keine Haustiere in der IT!
Konstantin Diener

Architektur

Schnittstellen fürs Business
Teil 1: API Economy und Platform Economy, API-Design – Motivation und Realisierung
Dr. Mehrdad Jalali-Sohi

Kolumne: Req4Arcs
Vom Umgang mit funktionalen Anforderungen
Dr. Peter Hruschka und Dr. Gernot Starke

Liefern ist besser als Nichtliefern

Neue JDK-Releases waren einmal wahre Großereignisse: lange erwartet, nicht selten verspätet, und häufig mit einem umstrittenen Featureset. So dauerte es mal kürzer, mal länger, bis sich Kern-Java wieder einmal mehr in Richtung Gegenwart bewegte.

Nun ist das Drama vorüber, Javas Updates kommen berechenbar für alle im Sechsmonatsrhythmus. Oracles JDK-Team hat sich verpflichtet, in hoher Frequenz neue JDK-Releases zu servieren, auch mit dem Risiko, dass das eine oder andere Wunschfeature der Community dann einfach nicht reinkommt. Es kann dann sein, dass es im nächsten Release oder halt im übernächsten nachgereicht wird. Liefern ist im Zweifelsfall besser als Nichtliefern.

So entwickeln alle Beteiligten – das JDK-Entwicklungsteam wie auch die weltweite Community der JDK-Anwender – moderne Routinen für die schnelle Abfolge lauffähiger Java-Versionen. Dies scheint angesichts tiefgreifender Änderungen in der Art und Weise, wie wir teilweise schon heute, erst recht aber in Zukunft, Java-Anwendungen deployen (getrieben durch Docker, Kubernetes, Knative, AWS Lambda, und neuerdings eventuell Quarkus) der richtige Weg zu sein.

Ob Sie nun selbst Ihre Produktivsysteme im halbjährlichen Rhythmus auf die jeweils aktuelle Java-Version aktualisieren oder sich vielmehr auf einen der Anbieter langlebiger, stabiler Java-Versionen verlassen – wir haben es mit einem Java zu tun, das sich derzeit deutlich erfrischt!

Denn noch ein weiteres Merkmal ist neu: gab es bislang praktisch nur eine relevante Java Runtime, gibt es nun eine Auswahl an verschiedenen kostenpflichtigen und kostenlosen Java-Laufzeitumgebungen. Wir haben Ihnen zu diesem Thema eine kompakte Übersicht erstellt.

Lesen Sie zu Java 12 auch unsere Beiträge auf den Seiten 26 und 30 des vorliegenden Java Magazins und verschaffen Sie sich einen Überblick über alles Neue in unserer Infografik.

Und da ich oben das Stichwort schon erwähnt habe: Red Hat hat vor Kurzem mit seinem Open-Source-Framework Quarkus einen interessanten Ansatz für die Zukunft Javas vorgestellt. Als „Container First“-Ansatz soll Quarkus eine Start-up-Zeit im Millisekundenbereich vorweisen und so die bekannten Defizite im Cloud/Container/Microservices-Bereich eliminieren. Als eigener Stack, der auf der GraalVM sowie etlichen MicroProfile-APIs basiert, könnte das Projekt der Java-Welt mehr als nur einen spannenden Impuls geben …

Sie sehen: die alte Java-Welt bleibt ganz schön in Bewegung. Gut für Java. Gut für uns.

Sebastian Meyen, Chefredakteur