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Java Magazin 5.16

Umfang: 114 Seiten

Erhältlich ab: 06.04.2016

Autoren: Nicolas Bär, Hendrik Ebbers, Matthias Ebbing, Martin Hermes, Alexander Heusingfeld, Christoph Huber, Michael Katzer, Klaus Kreft, Christian Lambert, Angelika Langer, Dr. Martin Menzel, Michael Müller, Dr. Frank Raiser, Peter Roßbach, Lars Röwekamp, Dr. Jan Scheible, Philip Stroh, Alexander Schwartz, Daniel Takai, Anatole Tresch, Christian Wittwer, Eberhard Wolff

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Highlights der Ausgabe

Schein und Sein: Erfahrungen, Vor- und Nachteile von Microservices

Das Auge codet mit: Die Designmuster der „Gang of Four“ in Zeiten von Java 8

So klappt’s auch mit der NoSQL-Datenbank: Apache Cassandra im Projekteinsatz

Go for the Money: Teil 2: SPI: Basics, Rundungen und Währungen

Magazin

News

Bücher: Microservices

Java Core

Das Auge codet mit
Die Designmuster der „Gang of Four“ in Zeiten von Java 8
Dr. Frank Raiser und Dr. Jan Scheible

Java wird nie wirklich funktional
Leserbrief zu „Benutzerdefinierte Kollektoren“

Reaktiv in die Praxis
Reaktive Programmierung mit RxJava
Matthias Ebbing und Christian Lambert

Titelthema

Schein und Sein
Erfahrungen, Vor- und Nachteile von Microservices
Eberhard Wolff

Der Real-Life-Check
Expertenstimmen aus der Praxis

Baukasten für flexible und robuste Microservices
Konfiguration, Service Discovery und Resilience
Alexander Schwartz

Einfach mal loslegen
Erfahrunsgbericht: Deployment und Monitoring von Microservices
Alexander Heusingfeld

Architektur

So klappt’s auch mit der NoSQL-Datenbank
Apache Cassandra im Projekteinsatz
Martin Hermes und Philip Stroh

DevOps

Kolumne: Docker rockt Java
Neuigkeiten aus dem Docker-Ökosystem
Peter Roßbach

Enterprise

Go for the Money
Teil 2: SPI: Basics, Rundungen und Währungen
Anatole Tresch

Kolumne: EnterpriseTales
Des Microservice großer Bruder
Lars Röwekamp

Ein Elefant und seine Freunde gehen shoppen
Neue Möglichkeiten für CRM und Marketing durch Hadoop und Co
Michael Katzer und Dr. Martin Menzel

Cloud Computing

So wird die App cloudy
Teil 1:Cloud-Foundry-Architektur und Hello-World-App
Christoph Huber

Web

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Teil 10: Latenz
Nicolas Bär, Daniel Takai und Christian Wittwer

Die Trends der Web-Frontends
Neuerungen in HTML und CSS
Hendrik Ebbers

Gekommen, um zu bleiben

Vor etwa zwei Jahren hob er steil nach oben ab, der Trend zu Microservices. Und genau so rasch wie sich viele Apologeten für das Thema fanden, sammelten sich natürlich auch die Skeptiker. Tatsächlich ist es gar nicht so leicht, mal eben beim Bier die Vorzüge von Microservices in nur wenigen Sätzen zu beschreiben. Zu viele Aspekte sind es, deren Zusammenwirken das Konzept interessant machen. Und so sind Microservices nicht dafür gemacht, ein spezielles Problem zu lösen, sondern viele – aber möglicherweise nicht alle.

Um einige der vielen Dimensionen von Microservices greifbar und verständlich zu machen, haben wir gemeinsam mit Eberhard Wolff, der auch den Leitartikel zum Thema geschrieben hat (Seite 33), den Schwerpunkt im vorliegenden Java Magazin entwickelt. Microservices sollen kompakt sein und einfach zu deployen – so lauten zentrale Forderungen. Dabei sollen Entwickler unnötige Komplexität vermeiden. Dass sich diese als Konsequenz aber nicht einfach in Luft auflöst, ist allerdings eine Binsenweisheit: Sie findet sich in komplexeren Netzwerkbeziehungen zwischen den Services wieder. Aber dort ist sie – durch konsequente Automatisierungsansätze – eventuell besser zu handhaben, wie Alexander Schwartz in seinem Beitrag ab Seite 44 zeigt. Unter der Überschrift „Einfach mal loslegen“ teilt Alexander Heusingfeld (Seite 52) seine Erfahrungen, wie gut gemachte Microservices-Implementierungen den Wandel in der Technologie vereinfachen können. In seinem Beispiel geht es um den Wandel von einem monolithisch geprägten System hin zu ersten Microservices.

Womit wir bei einer weiteren wichtigen Motivation für Microservices wären: Sie ermöglichen Wandel. Da es heute schon zur Genüge Projekte gibt, die mit Legacy-Code in Form von J2EE-Monolithen zu kämpfen haben, und da wir heute natürlich nicht wissen, welche Anforderungen und Technologien in den nächsten zehn Jahren vorherrschend sein werden, ist es eine gute Idee, sich auf permanenten Wandel einzustellen. Die in unserem Schwerpunkt erwähnten Punkte erläutern plastisch, wie Microservices dabei helfen können. Nun könnte man einwenden, dass Microservices ihrerseits in ein paar Jahren überholt sein werden und dass man dann in derselben Legacy-Falle stecken würden wie zuvor mit den Java-Enterprise-Monolithen. Darauf lässt sich nur antworten, dass Microservices besonders in Organisationen, wo der ständige Wandel eine herausragende Rolle spielt, sich besonders bewähren. Um die erwähnte Vielschichtigkeit des Themas etwas besser einzufangen, haben wir uns außerdem entschlossen, gleich mehrere Experten zu Wort kommen zu lassen, und zwar in Form kurzer und knapper Statements (Seite 40).

Wer Ihnen heute jedoch Microservices als Silver Bullet zur Lösung sämtlicher Probleme verkauft, dem sollten Sie misstrauen. Wir leben in komplexen Zeiten im Zeichen ständigen geschäftlichen und technischen Wandels, da ist Offenheit für neue Ansätze immer eine gute Sache.

In diesem Sinne: Viel Spaß bei unserer vielseitigen Microservices-Ausgabe!

Sebastian Meyen, Chefredakteur