Java Magazin 4.15

Umfang: 114 Seiten

Erhältlich ab: 04.03.2015

Autoren: Philipp Bayer, Arno Haase, Tam Hanna, Thorben Janssen, Tobias Kraft, Klaus Kreft, Christian Laboranowitsch, Angelika Langer, Arne Limburg, Thomas Mauch, Michael Müller, Rui Nogueira, Roland Rickborn, Lars Röwekamp, Peter Roßbach, Sven Ruppert, Tanja Schmidt, Oliver Schünemann, Kai Spichale, Nataliya Wierts, Eberhard Wolff

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Magazin

News

Bücher
Mastering JavaServer Faces 2.2

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JavaServer Faces 2.2

Java Core

CompletableFuture
Effective Java – Teil 10
Klaus Kreft und Angelika Langer

GSC vs. JDK
Goldman Sachs Collections und Java Collection Framework im Vergleich
Nataliya Wierts

High-Performance Lists für Java
Teil 1: Brownies Collections: GapList und BigList
Thomas Mauch

Kolumne: Java-Trickkiste
Der JIT-Compiler von Hotspot
Arno Haase

Titelthema

CDI 2.0 – Ein Blick in die Zukunft
Neuerungen im JSR 365: Context and Dependency Injection
Thorben Janssen

Qualitätssicherung im Container
Leichtgewichtige Unit und Integrationstests von CDI-Komponenten
Christian Laboranowitsch, Philipp Bayer und Tanja Schmidt

Kontext ist alles
Warum das C in CDI den Unterschied macht
Sven Ruppert

Dependency Injection mit Dagger
Schnelle DI für Java und Android
Sven Ruppert

Dependency Injection mit Boon
Ein Segen für Java-Entwickler?
Sven Ruppert

Cloud Computing

Mit Spring Cloud gegen die Komplexität
Load Balancing, Fault Tolerance und Konfiguration
Eberhard Wolff

Enterprise

Kolumne: EnterpriseTales
Alles valide? Bean Validation in POJOs mittels aspektorientierter Programmierung
Lars Röwekamp und Arne Limburg

Tutorial

HANA-native Anwendungen
SAP-HANA-Anwendungen auf der SAP HANA Cloud Platform
Rui Nogueira

Tools

Kolumne: Docker rockt Java
Docker für Java-Entwickler
Peter Roßbach

Web

Testen mit Selenium
Teil 1: Funktionale Tests mit Selenium Builder
Roland Rickborn und Tobias Kraft

API First mit RAML
Entwicklung und Dokumentation von REST-APIs
Kai Spichale

Geodaten à la Carte
Wie lassen sich OSM-Daten zur Weiterverarbeitung aufbereiten?
Oliver Schünemann

Android360

Futter für den Hitzkopf
Amazons Fire Phone unter der Lupe
Tam Hanna

Multi-Versioning Application
Versionsübergreifend erfolgreiche Apps entwickeln
Lars Röwekamp und Arne Limburg

Keep groovin’, Groovy!

Wir alle können uns an Open-Source-Projekte erinnern, denen der Geldhahn zugedreht wurde: Entweder so langsam und unmerklich, dass es die ahnungslosen Nutzer irgendwann eiskalt erwischt. So geschehen im Fall „Heartbleed“. Oder so schnell, dass man schon prophylaktisch Panik verbreiten möchte, wie in der aktuell viel diskutierten Causa Groovy und Grails.

Während die Heartbleed- bzw. OpenSSL-Krise noch unter die Rubrik „Tragik der Allmende“ fallen mag – sprich: Alle verließen sich auf die Software, niemand fühlte sich für sie verantwortlich –, entschied sich Pivotal ganz bewusst, die Finanzierung der erfolgreichen Open-Source-Projekte Groovy und Grails zu stoppen. Ende März, nach dem Erscheinen von Groovy 2.4 und Grails 3.0, wird sich das Big-Data-Unternehmen als Mäzen beider Projekte zurückziehen. Pivotal möchte künftig gezielter in Projekte investieren, die sich in den Kerngeschäftsfeldern des Unternehmens ansiedeln: Platform as a Service, (Big) Data und agile Entwicklung.

Grails-Projektleiter Graeme Rocher zeigte sich im Interview mit JAXenter (http://bit.ly/1zACHL9) enttäuscht: Er könne Pivotals Bestreben, sich auf Cloud Foundry zu konzentrieren, ja verstehen. Andererseits hätten gerade die Communitys der beiden Projekte zum Wachstum der Cloud-Foundry-Plattform beitragen können, meint er.

Und Groovy? Gerade in Anbetracht ihrer elfjährigen Erfolgsgeschichte scheint es kaum vorstellbar, dass die JVM-Sprache plötzlich ohne Sponsor dasteht. Vier Millionen Downloads konnte das Entwicklerteam 2014 verzeichnen, und zahlreiche Projekte vertrauen auf ihre Weiterentwicklung. Trotzdem scheint die von Pivotal verkündete Hiobsbotschaft ein Weckruf für die Groovy-Community gewesen zu sein – wohl auch deshalb, weil mit der Entwicklungsplattform Codehaus, der bisherigen Heimat Groovys, ebenfalls bald Schluss sein soll. Unabhängig davon, ob und wie eine weitere Finanzierung zustande kommt, soll Groovy nun einer Softwarestiftung übergeben werden. Dieser Schritt dürfte das Interesse an der Programmiersprache noch verstärken.

In der engeren Auswahl sind zu Redaktionsschluss dieser Ausgabe drei Kandidaten: die Apache Foundation, die Eclipse Foundation und die Software Freedom Conservancy. Für welche auch immer sich das Groovy-Team entscheiden mag: Wir wünschen ihm viel Erfolg und Ausdauer!

Diana Kupfer, Redakteurin