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Java Magazin 12.15

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Umfang: 114

Erhältlich ab: 04/11/2015

Autoren: Gerrit Brehmer, Holger Endres, Michael Gruczel, Arno Haase, Gabriele Heimann, Sven Hofrichter, Thorben Janssen, Niko Köbler, Sven Kölpin, Dierk König, Klaus Kreft, Angelika Langer, Dr. Carola Lilienthal, Michael Müller, Dominik Obermaier, Lars Pfannenschmidt, Lars Röwekamp, Peter Roßbach, Sebastian Rothbucher, Daniel Takai, Anatole Tresch, Stefan Toth, Tobias Ullrich, Frank Wisniewski, Oliver Wronka

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Highlights der Ausgabe

Hystrix in Action: Hystrix ohne Stolperfallen einsetzen

Qualität messen können: Teil 6: Prüfbarkeit

 

reduce() und collect(): Effective Java: Teil 14

Technische Schulden in Architekturen abbauen: Analyse und Verbesserung mithilfe kognitiver Psychologie

Magazin

News

Bücher
Workshops im Requirements Engineering

Java Core

reduce() und collect()
Effective Java: Teil 14
Klaus Kreft und Angelika Langer

JVM-Integration
Frege – konsequent funktionale Programmierung
Dierk König

Von Taglets und Doclets
Wie Taglet- und Doclet-APIs die Softwaredokumentation vereinfachen können
Sven Hofrichter

Kolumne: Java-Trickkiste
Speicher und Garbage Collection
Arno Haase

Enterprise

Kafka 101
Apache Kafka mit dem REST Proxy verwenden
Lars Pfannenschmidt, Tobias Ullrich und Frank Wisniewski

Hystrix in Action
Hystrix ohne Stolperfallen einsetzen
Gerrit Brehmer

Kolumne: EnterpriseTales
Welches JavaScript-Framework passt zu mir?
Lars Röwekamp und Sven Kölpin

Titelthema

Technische Schulden in Architekturen abbauen
Analyse und Verbesserung mithilfe kognitiver Psychologie
Dr. Carola Lilienthal

Architektur

Agil, Lean oder einfach nur komplex?
Softwarearchitektur in nicht perfekten Umfeldern
Stefan Toth

DevOps

Kolumne: Docker rockt Java
Docker Registry V2
Peter Roßbach

Web

Die Last der Lasttests
Lasttests mit Gatling
Niko Köbler

Resilient Microservices
Sichere REST-Kommunikation mittels OAuth 2.0
Oliver Wronka

Qualität messen können
Teil 6: Prüfbarkeit
Daniel Takai

Sauber starten
Sauberer Projektstart – testgetrieben mit Vaadin(ator)
Gabriele Heimann, Holger Endres und Sebastian Rothbucher

Agile

Apache Tamaya mit Modulen erweitern
Wir bauen uns unsere Konfigurationslösung
Anatole Tresch und Thorben Janssen

Internet of Things

IoT-Kommunikation mit MQTT
Teil 1: Sicherheit im IoT durch offene Standards
Dominik Obermaier

Android360

Der fehlende Android-Guide
Teil 3: Betreiben einer App
Michael Gruczel

Too cool to fail

Der Herbst hat wieder einige interessante Gerüchte zur Zukunft Javas hervorgebracht. Rechtzeitig vor der JavaOne (die ja in dem Moment, da Sie dieses Heft in Händen halten, schon wieder vorüber sein wird) kolportierten mehrere Medien, dass Oracle beginne, sein Interesse an Java zu verlieren. Genauer gesagt: an seiner Rolle als „Steward of Java“, wie sich die Ellison-Company (bislang) gerne bezeichnet.

Nun ist es so, dass bei Oracle seit einem guten Jahr nicht mehr Gründer Larry Ellison regiert, sondern die reinen Businessleute Mark Hurd und Safra Catz. In diesem Zusammenhang würde es nicht verwundern, wenn in dem Unternehmen so manches auf den Prüfstand gestellt würde – so eventuell auch die Weiterentwicklung von Java.

Im Oktober 2014 hat die Oracle-Führung außerdem ihre neue Cloud-Strategie vorgestellt, die zur tragenden Säule für das Unternehmen werden soll – knapp zehn Jahre nachdem Amazon mit AWS debütierte. Hinzukommt, dass der allgemeine Trend zur Cloud für Java noch eine ganz andere Konsequenz haben könnte: Je höherwertiger die Services sind, die von den Cloud-Plattformen angeboten werden und je deutlicher diese ihre Komfort- und Kostenvorteile für Entwickler und Operations-Leute ausspielen, desto mehr gerät die Idee offener Standards, die ja stets zum Markenkern Javas gehörte, in den Hintergrund. Machen wir uns nichts vor: Die beeindruckenden Produktivitätsvorteile der Clouds werden in Zukunft zumindest teilweise durch einen höheren „Vendor Lock-in“, den die Java-Welt ja stets wie der Teufel das Weihwasser scheute, erkauft werden.

Java befindet sich indes mittlerweile in einem „Maintenance Mode“ – die Zeiten furioser Innovationsfeuerwerke ist vorüber. Das macht aber auch seinen Reiz aus, denn als stabile technische Grundlage (für deren Konsolidierung und Weiterentwicklung sich Oracle ohne Zweifel verdient gemacht hat!) versetzt es innovative Firmen in die Lage, ihre Erfindungen auf eine erprobte – und immer noch coole! – Plattform zu stellen.

Als Plattform und nicht nur als Programmiersprache betrachtet, ist Java mit das Ausgereifteste, was die Softwareindustrie zu bieten hat. Es bildet das Betriebssystem für so viele kleine und große Unternehmen weltweit, dass ein Stillstand nicht denkbar wäre. Selbst ganze Staaten, multinationale Organisationen oder militärische Allianzen vertrauen ihr Geschäft Java an.

Java ist „too big to fail“. Darum wird die Geschichte Javas weitergehen, was auch immer Oracle in nächster Zeit entscheiden sollte (wohlgemerkt: zum Zeitpunkt des Verfassens dieser Zeilen ist noch gar nichts entschieden).
Blicken wir also optimistisch und in vollem Vertrauen auf die Innovationskraft des gesamten Ökosystems in die Zukunft von Java!

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen wunderschöne Feiertage und einen kraftvollen Start ins nächste Java-Jahr!

Sebastian Meyen, Chefredakteur