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Java Magazin 11.17

Umfang: 116 Seiten

Erhältlich ab: 04.10.2017

Autoren: Josef Adersberger, Masoud Amri, Philipp Buchholz, Konstantin Diener, Johannes Dienst, Herbert Dowalil, Ingo Freitag, Oliver Heger, Boris Kantor, Vadim Kantor, Sven Kölpin, Denis Kuniß, Simon Moosbrugger, Ambros Morscher, Ralf Müller, Malte Pickhan, Mathias Rieder, Dr. Gernot Starke, Marco Schulz

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Magazin

News

Bücher: Durchstarten mit React

Enterprise

Der Autogrammjäger
Security mit Maven und dem Jarsigner-Plug-in
Marco Schulz

Kolumne: EnterpriseTales
Single-Page Applications: Klarheit schaffen
Sven Kölpin

Lernen und Verstehen
Teil 1: Sentence Component
Masoud Amri

Alte Sprache in neuem Gewand
Wie man einen bestehenden Compiler nahtlos in Eclipse integriert
Simon Moosbrugger, Ambros Morscher und Mathias Rieder

Kolumne: Hitchhiker’s Guide to Docs as Code
Modulare Dokumentation erstellen
Ralf D. Müller und Dr. Gernot Starke

Titelthema

Per Anhalter durch das Cloud-Universum
Bestandsaufnahme Cloud-native-Technologien
Dr. Josef Adersberger

Cloud-Native-Landkarte
Der Cloud-native-Stack aus 10 Kilometern Höhe
Dr. Josef Adersberger

Bau dir eine private Cloud
Aufbau einer PaaS-Lösung mit Apache Mesos
Philipp Buchholz

Cloud-Datenspeicher objektiv betrachtet
Überblick und Zugriff mit Objectify
Ingo Freitag

DevOps

Kolumne: DevOps Stories
So habe ich das noch nie gesehen!
Konstantin Diener

Architektur

Langlebigkeitstherapien
Monolithische Legacy-Systeme warten
Herbert Dowalil

Aktoren für Fortgeschrittene
Teil 2: Fehlerbehandlung von Aktoren
Oliver Heger

Treppengeplätscher
Teil 4: Flow Design mit Scala
Denis Kuniß

Einstürzende Neubauten
Resiliente Microservices mit Spring Boot und Failsafe
Malte Pickhan

Web

TypeScript: ein Ausblick
Teil 5: Die Zukunft der typisierten Obermenge
Johannes Dienst

Tutorial

Alexa trifft LEGO
Sprachbefehle für LEGO-MINDSTORMS-Roboter
Boris Kantor und Vadim Kantor

Gesucht: Der Babbelfisch für die Cloud

„Das machen wir in der Cloud“ oder „Das liegt dann in der Cloud“ sind Aussprüche, die man öfter zu hören bekommt. Hinter diesen sehr vagen Aussagen steckt oft auch ein sehr vages Verständnis, was die Cloud eigentlich ist. Denn die eine Cloud gibt es eben nicht. Auch die Erklärung, dass Cloud-Anwendungen entfernt auf den Servern eines Cloud-Anbieters laufen, ist kein gemeinsamer Nenner. Denn meine private Cloud samt ihrer Dienste kann ich mir auch im Keller auf die eigenen Server bauen. Erschwerend kommt hinzu, dass Cloud-Technologien sich momentan und höchstwahrscheinlich auch noch in naher Zukunft in rapidem Tempo verändern. Tools tauchen auf, verschwinden wieder oder wechseln die Ausrichtung. Standards sind noch keine festgelegt worden und auch De-facto-Standards sind eher Best Practices als feststehende Richtlinien. Zwar versuchen schon verschiedene Foundations, Initiativen und Unternehmen, Standards zu etablieren, aber der Sieger ist noch lange nicht gekrönt.

Das macht es natürlich für Entwickler schwierig, aus einem „Wir machen das jetzt in der Cloud“ eine konkrete, zukunftssichere Anwendung samt Infrastruktur zu planen und zu bauen. Das erklärt auch die noch immer deutlich spürbare Zurückhaltung in Deutschland, auf die Cloud zu setzen – trotz Digitalisierung und Transformation. Es sind eben nicht nur die vielbeschworenen Bedenken, was Security und Datenschutz betrifft, sondern die Komplexität des Themas, die Unternehmen ausbremst. Außerdem lieben die Deutschen eben ihre Standards. Und die sind in der Cloud noch Zukunftsmusik.

Das heißt natürlich nicht, dass man erst einmal abwarten kann, was mit den Cloud-Technologien so passiert. Es gilt, jetzt auf den fahrenden Zug aufzuspringen, bevor er weg ist. Denn trotz der Dynamik laufen bereits unzählige Anwendungen erfolgreich und zuverlässig in der Cloud. Und man muss auch nicht Netflix sein, um das hinzubekommen. Cloud-Neulinge und bereits aktive Cloud-Architekten nehmen wir in dieser Ausgabe per Anhalter mit in das Cloud-Universum. Der Schwerpunkt liegt auf den sogenannten Cloud-Native-Technologien. Also auf Technologien, die explizit für Cloud-Dienste und -Anwendungen gedacht sind. Daraus ist eine Cloud-Landkarte, die Cloud Landscape, entstanden, die den aktuellen Stand der Technologien und Tools zeigt. Es ist ein Schnappschuss eines sich schnell bewegenden Ziels.

Also packen Sie Ihr Handtuch ein und fliegen los!

Melanie Feldmann | Redakteurin
Twitter: @JavaMagazin