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Java Magazin 11.16

Umfang: 116

Erhältlich ab: 05.10.16

Autoren: Richard Attermeyer, Achim Baier, Stefan Barth, Daniel Börgers, Wolfgang Frank, Kay Grebenstein, Philipp Hauer, Peter Hruschka, Michael Hunger, Christian Janz, Gion Manetsch, Angi Mathea, Manuel Mauky, Michael Müller, Mario-Leander Reimer, Dennis Rieks, Peter Roßbach, Matthias Rothe, Lars Röwekamp, Sven Ruppert, Simon Scholz, Felix Schweitzer, Dr. Gernot Starke, Patrick Steiner, Manfred Steyer, Daniel Takai, Lars Vogel, Stefan Zilch

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Magazin

News

Bücher: Nachhaltiges IT-Management

Java Core

Nächster Schritt: typsicher
Teil 4: Typesafe DynamicObjectAdapter
Sven Ruppert

Von C++ zu Java
Von der Desktop- zur Multiplattformapplikation
Christian Janz, Felix Schweitzer, Stefan Zilch

Enterprise

Wissen sammeln
Logmanagement mit Graylog
Richard Attermeyer

Kolumne: EnterpriseTales
Die neue Flexibilität
Lars Röwekamp

Keine Schmerzen mehr
Mobile Backend as a Service beschleunigt Entwicklung und Integration
Achim Baier und Wolfgang Frank

DevOps

Kolumne: Docker rockt Java
Docker-Orchestration und -Entwicklung leicht gemacht
Peter Roßbach

Titelthema

Automatisch, praktisch, gut
Teil 1: Automatisiertes Testen: ein Erfahrungsbericht
Daniel Börgers, Angi Mathea und Dennis Rieks

Die Qual der Wahl
Das richtige Testwerkzeug für JavaFX
Kay Grebenstein

Drum teste, wer sich bindet
Data-driven Tests mit TestNG
Matthias Rothe

Test long and prosper!
Next-Generation-Enterprise-Tests mit Spock
Mario-Leander Reimer

Der REST-Test
RESTful Services effizient testen
Philipp Hauer

Tools

Kolumne: Lagebericht Eclipse-IDE
Eclipse-Erweiterungen
Lars Vogel und Simon Scholz

Web

Wenn offline etwas Gutes ist
Teil 1: Offlinefähige Web-Apps mit Angular 2
Manfred Steyer

Sie sollten wissen, mit wem Sie es zu tun haben
Teil 15: Identifizierung
Gion Manetsch und Daniel Takai

Architektur

Kolumne: Knigge für Softwarearchitekten
Schlechte Requirements? Handeln statt jammern!
Peter Hruschka und Dr. Gernot Starke

Data

Mehr Power für Graphen
Die Highlights der Graphdatenbank Neo4j 3.0
Michael Hunger

Internet of Things

In Berührung kommen
JavaFX auf dem Raspberry Pi
Stefan Barth und Manuel Mauky

Die Dreifaltigkeit des Internets der Dinge
Teil 1: Einführung in die modulare IoT-Architektur
Patrick Steiner

Der Test macht die Arbeit

Kennen Sie die Geschichte des Entwicklers, der als Tester seine komplette Arbeit automatisierte? Er brauchte acht Monate, um die automatisierten Tests dafür zu schreiben. Das Ergebnis war sechs Jahre bezahltes Nichtstun. Angeblich verbrachte er die ganze Zeit damit, League of Legends zu spielen und Reddit zu lesen.

Für seine Idee der Arbeitserleichterung bekam der Testentwickler durchaus Zuspruch auf Reddit. Denn über kaum ein anderes Thema beschweren sich Entwickler so anhaltend und ausführlich wie über das Testen. Dabei ist ihnen durchaus bewusst, dass Testen wichtig ist. Denn der perfekte Code existiert nicht. Aber trotzdem ist nichts so langweilig wie immer wieder zu testen, zu testen und zu testen. Lieber möchten sich die Entwickler direkt an das nächste Projekt setzen und neuen Code produzieren, aus dem eine Anwendung erwächst. Ich kann das nachvollziehen. Etwas zu schaffen ist schöner und erfüllender als es dann auf Herz und Nieren für jeden noch so unwahrscheinlichen Problemfall zu testen. Ich schreibe auch lieber, als dass ich korrekturlese.

Vielleicht müsste man das Thema einfach mal von der anderen Seite angehen. Anstatt zu betonen, wie super automatisiertes Testen für die Codequalität ist, wie wichtig es für Build-Pipelines und Deployment ist und wie es Prozesse und Standards schlanker macht, sage ich Ihnen eines: Mehr automatisiertes Testen bedeutet mehr Zeit für Sie, Anwendungen zu entwickeln und zu bauen. Also lieber einmal hinsetzen und sich Gedanken machen, welche Tools und Prozesse nötig sind, um Code automatisiert zu testen. Aus den ersten kleinen automatisierten Tests entsteht schnell ein großes System, das Ihnen Zeit und Mühe spart. Lassen Sie die Software Ihre Arbeit machen und automatisieren Sie so viel wie möglich. Wie Sie das hinbekommen, lesen Sie in unserem Themenschwerpunkt.

Eventuell springt am Ende auch Zeit für eine Runde Tischkicker oder Fifa-Spielen auf der PS4 mehr heraus. Übertreiben Sie es nur nicht und legen die Füße sechs Jahre lang hoch. Das könnte Ihr Chef weniger witzig finden. Denn als der Arbeitgeber des unbekannten Entwicklers herausfand, dass er seine Tests komplett für sich arbeiten ließ, feuerte er ihn. So sollte die Geschichte für Sie nicht enden.

In diesem Sinne: Frohes Automatisieren!

Melanie Feldmann, Redakteurin