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Java Magazin 11.13

Umfang: 124 Seiten

Erhältlich ab: 2013-10-09 00:00:00

Autoren: Alexander Casall, Stephan Elter, Michael Fait, Tobias Flohre, Axel Fontaine, Marc Hofer, Peter Hoffmann, Peter Hruschka, Heiner Kücker, Martin Künkele, René Lengwinat, Arne Limburg, Bernhard Löwenstein, Paul Piper, Christian Robert, Lars Röwekamp, Peter Roßbach, Steffen Schluff, Kai Spichale, Gernot Starke, Michael Thomas, János Vona, Annegret Warnecke

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Magazin

News

Bücher: IT Survival Guide

Bücher: Big Data für IT-Entscheider

On the Road to Java 8
Volles Haus bei den Hackathons in Duisburg, Hamburg und Frankfurt
von Claudia Fröhling und Hartmut Schlosser

Apache Tomcat 8
Erste Rauchzeichen der achten Version
von Peter Roßbach

Java Core

Design by Contract mit Prüfung zur Compile-Zeit
Vertraglich geregelt
von Heiner Kücker

Titelthema

Architecting for ­Continuous Delivery
… with Zero Downtime. Prinzipien und Techniken
von Axel Fontaine

Continuous Delivery
Entstehung, aktueller Stand und Ausblick
von Steffen Schluff

CD in der Praxis
Vor- und Nachteile
von René Lengwinat, Michael Fait und Marc Hofer

Datenbanken

Apache Cassandra
NoSQL für schnelle Daten, Analyse und Suche
von Kai Spichale

Big Data

Big Data + In Memory = BigMemory
Warum ist Garbage Collection bei Big Data ein Problem?
von János Vona

Cloud Computing

Backend as a Service
Ein neues Geschäftsfeld für die Cloud
von Peter Hoffmann

Desktop

JavaFX geht fremd
Implementierung des MVVM-Patterns in JavaFX – ein Blick über den Tellerrand
von Alexander Casall

Enterprise

Spring Batch 2.2
JavaConfig, Spring-Data-Support und Co.
von Tobias Flohre

Kolumne: EnterpriseTales
Aus dem Kontext gerissen: Java EE 7 bringt drei neue ­CDI-Kontexte
von Lars Röwekamp und Arne Limburg

Frei in der Welt des ERP
Apache OFBiz: Newcomer im Bereich der betrieblichen Software 
von Paul Piper

Ein Duke kommt ­selten allein
Aufbau eines leistungsfähigen Clusters mit Apache httpd, JBoss EAP 6.1 und mod_cluster
von Bernhard Löwenstein

Agile

Unit Tests mit Mockito
Cocktail gefällig?
von Christian Robert

Architektur

Kolumne: Knigge für Softwarearchitekten
Ändern als Normalfall
von Peter Hruschka und Gernot Starke

Android360

Geschäftsanwendungen mit Oracle ADF Mobile
Business in Bewegung
von Martin Künkele und Annegret Warnecke

Android aus der ­Schokoladenfabrik
In Berlin trafen sich Android-Enthusiasten aus ganz Deutschland
von Claudia Fröhling

Pimp up your Emulator!
Tipps und Tricks, damit der Emulator in Fahrt kommt
von Lars Röwekamp und Arne Limburg

Die 5-Minuten-App
Noch etwas Würze fehlt
von Stephan Elter

Continuous Delivery

Hand auf’s Herz: Wer von Ihnen hat die Apple-Keynote mitverfolgt, sich angestellt, um das neue iPhone 5c/s zu erwerben, und wer ist bereits Early Adopter von iOS 7? Die Euphorie um das Release neuer iOS-Versionen und den Zeremonialcharakter der Bekanntmachung sucht seinesgleichen in der IT-Welt.

Apple kann diese Euphorie bei seinen Fans aufbauen, weil es immer ein großes Geheimnis um das anstehende Update macht. Was hat das mit unserem heutigen Titelthema zu tun? Nun ja, bei Continuous Delivery denken wir nicht unbedingt als Erstes an Apple, oder? Der Hang zur Geheimhaltung ist beim Unternehmen aus Cupertino schon fast notorisch, und selbst wenn etwas durchsickert, kann man sich nie sicher sein, ob die Informationen echt sind oder nicht.

Und das widerspricht eigentlich den Prinzipien von Continuous Delivery: keine halb- oder jährlichen Softwarereleases mehr. Software wird nicht nur kontinuierlich gebaut und getestet, sondern auch kontinuierlich geliefert – an den Kunden. Und warum? Weil der Marktdruck in den letzten Jahren so enorm gestiegen ist, dass heute keine Pause mehr erlaubt ist. Wer schnell liefert, gewinnt.

Im Umkehrschluss müsste Apple dann aber schon längst verloren haben. Dem ist aber nicht so. Im Netz gibt es einen sehr interessanten Blogeintrag von Jez Humble, der genau das Gegenteil behauptet: Apple hat Continuous Delivery erfunden!

Zitiert wird ein zwanzig Jahre alter Text aus „The Macintosh Spirit“, in dem der Entwicklungsprozess des Macintosh-Teams beschrieben wird:

Other groups at Apple had an elaborate formal product development process, mandating lengthy product requirement documents and engineering specifications before implementation commenced. In contrast, the Mac team favored a more creative, flexible, incremental approach of successively refining prototypes. Burrell Smith developed a unique hardware design style based on programmable array logic chips (PAL chips), which enabled him to make changes much faster than traditional techniques allowed, almost with the fluidity of software. Instead of arguing about new software ideas, we actually tried them out by writing quick prototypes, keeping the ideas that worked best and discarding the others (see Busy Being Born). We always had something running that represented our best thinking at the time.

Und so kommt Jez Humble zu dem Schluss, dass sich Continuous Delivery und die Tatsache, seltene Softwarereleases mit großer Zeremonie und Tamtam zu veröffentlichen, nicht ausschließen, sondern ergänzen. Continuous Delivery versetzt Apple überhaupt erst in die Lage, ein großes Releasefest zu veranstalten. Weil die ganze Arbeit schon im Vorfeld passiert ist.

In dieser Ausgabe

Wir wollen uns in dieser Ausgabe ausführlich mit Continuous Delivery beschäftigen. Axel Fontaine erklärt eine Reihe von Techniken, mit denen sich die notwendige Softwarearchitektur aus Voraussetzung für CD aufbauen lässt. Steffen Schluff wirft einen Blick zurück auf die Entstehungsgeschichte des CD-Konzepts und wagt auch einen Ausblick. Und schließlich fragt das Autorenteam René Lengwinat, Michael Fait und Marc Hofer, wo die Vor- und Nachteile von architektonischen Entscheidungen auf Continuous Delivery liegen.

In eigener Sache

Auf der W-JAX in München wird sich ein ganzer Tag mit Continuous Delivery beschäftigen. Mehr Informationen finden Sie unter http://jax.de/special-days/continuous-delivery-day.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Spaß bei der Lektüre dieser Ausgabe

Claudia Fröhling

Redakteurin Java Magazin

Twitter: @JavaMagazin

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