Java Magazin 1.14

Umfang: 122 Seiten

Erhältlich ab: 2013-12-04 00:00:00

Autoren: Dr. Josef Adersberger, Konstantin Diener, Oliver Gierke, Kay Glahn, Tam Hanna, Oliver Heger, Michael Hunger, Peter Hruschka, Daniel Kaminsky, Alexander Klein, Sven Kölpin, Arne Limburg, Martin Lippert, Christian Meder, Florian Müller, Dominik Obermaier, Bernhard Pflugfelder, Frank Pientka, Florian Pirchner, Christian Pohl, Lars Röwekamp, Prof. Dr. Johannes Siedersleben, Gernot Starke, Johannes Weigend, Eberhard Wolff

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Magazin

News

Bücher
Getting Started with Google Guava

Bücher
Personal Kanban

Happy Birthday, Griffon
Was gibt es Neues seit letztem Jahr?
von Alexander Klein

W-JAX-Bericht
Strategien für den Wandel
von Hartmut Schlosser, Diana Kupfer und Claudia Fröhling

Java Core

OSGi – Resolving
Requirement-Capability-Modell unter Verwendung der Resolver-Spezifikation
von Florian Pirchner

Titelthema

Spring IO: Die Zukunft des Frühlings
Was es mit der neuen Plattform auf sich hat
von Oliver Gierke

Tool Time
Neuerungen in der Spring Tool Suite 3.4.0
von Martin Lippert

Spring Boot
Java-Entwicklung mit Spring – ganz einfach
von Eberhard Wolff

Enterprise

ACC – Der unbekannte Dritte
Der Application Client Container im praktischen Einsatz
von Daniel Kaminsky und Konstantin Diener

Kolumne: EnterpriseTales
Mandantenfähigkeit in Java EE
von Lars Röwekamp und Arne Limburg

Out of Scope
HTTP Basic Authentication Custom Scope für RESTful Web Services
von Sven Kölpin

Embedded

M2M Minutes

MQTT und REST
In 30 Minuten zur eigenen M2M-Plattform
von Dominik Obermaier

Datenbanken

Suche mit anderen Augen
Elasticsearch unter NoSQL-Gesichtspunkten
von Bernhard Pflugfelder und Christian Meder

Missing Link
Polyglot Persistence wird möglich – mit EclipseLink
von Frank Pientka

Tutorial

Neo4j hands-on
„Ich kann dir die Tür zeigen. Hindurchgehen musst du selbst.“
von Michael Hunger

Desktop

FX Traits
JavaFX-Komponenten mit Scala Traits erweitern
von Oliver Heger

Wo ist die Rich-Client-Plattform für JavaFX?
„Houston, wir haben ein Problem!“
von Johannes Weigend, Dr. Josef Adersberger und Prof. Dr. Johannes Siedersleben

Mobile

Sencha trifft REST
Mobile HTML(5)-Anwendungen auf Knopfdruck
von Florian Müller

Back to the Roots
Wie Oracle Java ME im Embedded-Bereich wiederbeleben will
von Kay Glahn

Web

Grenzen von VisualVM überwinden
Ressourcen optimieren mit Plug-ins
von Christian Pohl

Architektur

Kolumne: Knigge für Softwarearchitekten
Der Fahnder – Teil 2: Spuren verfolgen
von Peter Hruschka und Gernot Starke

Android360

Android UI Testing, neu erfunden (?)
Open-Source-Testkit Espresso
von Lars Röwekamp und Arne Limburg

Reactive Android
Parallelisierung im Mobile-Bereich
von Tam Hanna

Die Evolution von Spring

„Die neue Spring-IO-Plattform ist für uns eine Zukunftsperspektive und hat mit dem klassischen Enterprise Java nicht mehr viel zu tun.“ Das erzählt mir Jürgen Höller, als ich ihn vor einigen Wochen auf der W-JAX in München zum Interview traf.

Es sind aufregende Zeiten für die Spring-Welt, denn man hat hart gearbeitet, um gleich mehrere wichtige Releases auf den Weg zu bringen:

1. eine neue Spring-Website
2. eine neue Spring-Plattform
3. das vierte Major-Release des Spring Frameworks

Neues Gewand

Auf der Hauskonferenz SpringOne in Santa Clara ging es los: Die Spring-Website hat ein neues Design spendiert bekommen und wurde auch neu strukturiert, mit vielen Getting Started Guides, die beim Einstieg in die Spring-Welt unterstützen sollen.

„Wir wollen einen völlig neuen Mehrwert mit der neuen Seite produzieren“, so Jürgen Höller. Die Seite soll aber nicht nur schöner aussehen, sie ist auch gleichzeitig die zukünftige Referenzanwendung für Spring 4. Denn die Seite selbst ist eine komplette Spring-Anwendung, aufbauend auf Spring 4 (RC), also State of the Art, wie man so schön sagt. Sobald der Code aufgeräumt und alle Fragen geklärt sind, soll die Seite sogar Open Source verfügbar sein. Hier ist natürlich besondere Vorsicht geboten, denn wer den Code kennt, hat theoretisch auch den Schlüssel für Angriffe gegen die Seite in der Hand.

Neuer Stack

Typesafe hat es mit seinem Scala-Stack bestehend aus der Sprache selbst, Akka, Play und weiteren Projekten vorgemacht, und Pivotal zieht jetzt nach: Alle Spring- Projekte werden jetzt unter dem Dach der neuen Spring-IO-Plattform zusammengefasst, mit stärkerem Middleware-Fokus und mit der eingangs zitierten Zukunftsperspektive. Die Plattform soll im ersten Quartal 2014 final sein. Dabei finden sich im neuen Stack nicht nur die klassischen Spring-Projekte sondern auch ganz neue Familienmitglieder wie Spring XD, Reactor oder Spring Boot. Gerade Letzteres scheint der (heimliche?) Star der ganzen Unternehmung zu sein. Auch hier in unserem Heftschwerpunkt spielt er eine zentrale Rolle.

Neues Major-Release

Last but not least steht das Spring Framework, der Kern des ganzen Spring-Universums, kurz vor dem vierten großen Release seiner Geschichte. In dieser Version geht es nicht um Revolution, sondern um Evolution: „Spring 4 ist ein evolutionärer Schritt, weil es das Spring-3-Programmiermodell hernimmt, und angereichert und verfeinert wird. Spring 4 ist eine konsequente Fortsetzung des Spring-3-Modells“, erklärt Jürgen.

Wahrscheinlich spiegelt sich besonders in Spring 4 die Zukunftsperspektive wider, die für die ganze IT so wichtig ist: Spring 4 unterstützt nämlich unter anderem Technologien, die noch gar nicht verfügbar sind – zum Beispiel Java 8. Jürgen Höller ist sehr enthusiastisch, wenn es um die neuen Sprachfeatures geht: „Was in Java 8 kommt, ist sehr willkommen. Einige der neuen Sprachfeatures sind ein natürlicher Fit für die Spring-Welt. Spring Callbacks und Lambdas passen genau zusammen, haben dieselbe Konvention. Wir sehen es als unsere Aufgabe, diese Dinge zu promoten. Man sollte jetzt schon Java 8 für neue Projekte in Betracht ziehen.“

Top Notch also, und es ist ja auch verständlich: Wer sich Gedanken um die Zukunft macht, bleibt wettbewerbsfähig.

„Wir verstehen uns mit dem Spring Framework nicht nur als Laufzeitinfrastruktur, sondern auch als Development-Framework – und Development beginnt immer früher. Das heißt, wir sind stark orientiert an Early Adopters. Wir möchten Ihnen die Möglichkeit bieten, mit einem stabilen Spring-Framework-Release auch schon die nächste Generation der Technologien einsetzen zu können. Zum Beispiel bei einem länger laufenden Entwicklungsprojekt, das man heute startet. Aus meiner Sicht spricht nix dagegen, schon jetzt auf Technologien wie Spring 4 und Java 8 zu setzen.“

Sie haben Jürgen gehört – ran an die Arbeit! Und viel  Spaß bei der Lektüre dieser Ausgabe.
Claudia Fröhling, Redakteurin Java Magazin

Twitter: @JavaMagazin
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Beim Setzen des Leitartikels von Oliver Gierke ist uns leider eine Abbildung abhanden gekommen. Den neu gesetzten Artikel samt Abbildung finden Sie hier im Erratum als PDF.