Eclipse Magazin 6.14

Umfang: 90 Seiten

Erhältlich ab: 2014-09-26 00:00:00

Autoren: Richard Attermeyer, Alexander Bischof, Dirk Fauth, Ekkehard Gentz, Christian Götz, Andreas Graf, Ulrich Merkel, Dominik Obermaier, Sven Ruppert, Tom Schindl, Rene Schneider, Marc Teufel, Dr. Philip Wenig

Sie werden zu unserer Partnerseite entwickler.de weitergeleitet

Magazin

News

Bücher: Contributing to the Eclipse Project

Modeling

Kleine Schritte in die Xtext- und Xtend-Welt
Teil 7: Luecken(x)text, eine DSL mit dynamischer Anbindung
Ulrich Merkel

Titelthema

Bestandsaufnahme
Reichhaltiger Baukasten
Marc Teufel

e(fx)clipse 1.0
Eine Idee wird erwachsen
Tom Schindl

SWTonJavaFX
Stand der Dinge
Marc Teufel und Tom Schindl

JavaFX-Komponenten mit TestFX testen
TDD-Werkzeug für JavaFX
Sven Ruppert und Alexander Bischof

Agile

Zeig mir deinen Code!
Codereviewprozesse und die Commit Stage
Richard Attermeyer

Damit die Kasse stimmt
Praxisbericht über das neue Testautomatisierungsframework „Integrity“
Rene Schneider

RCP

Web 4 RCP
Bootstrap und Webfonts lassen nicht nur Webseiten gut aussehen
Andreas Graf

Development

Wiederverwendung für schlaue Füchse
Drittbibliotheken in Form von OSGi Bundles einbinden
Dr. Philip Wenig

M2M

Kolumne: MachineTalk
IoT auf den EclipseCons und Eclipse SCADA im Porträt
Christian Götz und Dominik Obermaier

Ein Standard für das Internet of Things
Der neue Standard MQTT 3.1.1 steht vor der Tür: Lohnt sich ein Update?
Dominik Obermaier

m2m minutes
Aktuelles aus der IoT-Welt

IoT mit Tinkerforge, MQTT und Vaadin
Der Baukasten für große Kinder – Teil 2
Sven Ruppert

Mobile

Frischzellenkur für Eclipse
BlackBerry-10-Entwicklung mit aktualisierter IDE
Ekkehard Gentz

Win-Win

JavaFX blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. Seit ihrem Entstehen hat die UI-Technologie eine regelrechte Berg- und Talfahrt überstanden. Überzogene Erwartungen, Spott und Personen, die es nicht ernst mit ihr meinten, begleiteten sie auf ihrem langen und beschwerlichen Weg.

Der Grundstein für JavaFX wurde bereits vor neun Jahren gelegt: Anno 2005 entwickelte Chris Oliver von der Firma SeeBeyond das Framework F3, kurz für: Form Follows Function. Im selben Jahr noch übernimmt Sun Microsystems das Unternehmen. Aus F3 wird JavaFX Script. Zwei Jahre später wird JavaFX als „Herausforderer für Flash/Flex, Silverlight & Co.“ erstmals auf der Sun-Hauskonferenz JavaOne vorgestellt – um dann erstmal in der Bedeutungslosigkeit zu verschwinden.

Im Dezember 2008 erblickt JavaFX 1.0 das Licht der Welt. Doch die Tooling-Unterstützung lässt auf sich warten. 2010 übernimmt Oracle Sun Microsystems. Im Juli 2011, noch bevor Oracle JavaFX 2.0 freigibt, veröffentlicht Tom Schindl die erste Version seines Eclipse-Toolings für JavaFX: e(fx)clipse 0.0.1, im Kern ein CSS-Editor.

Spätestens mit der zweiten Hauptversion gelingt JavaFX der Durchbruch. 2012 erweist sich als wahres Boom-Jahr. Diesen Hype lässt die Eclipse-Community nicht an sich vorbeiziehen: Auch (fx)clipse steht hoch im Kurs. So ziert das Gespann JavaFX und Eclipse Anfang 2013 erstmals das Titelblatt des Eclipse Magazins.

Und der Dialog zwischen JavaFX und Eclipse wird immer lebhafter – Grund genug, das vielversprechende Technologietandem erneut zum Titelthema zu küren. Tom Schindl, Brückenbauer zwischen den Welten, hat einen langen Atem bewiesen und vor Kurzem e(fx)clipse 1.0 freigegeben. Die Neuerungen hat er in der vorliegenden Ausgabe ab S. 24 zusammengefasst.

Aber auch neue Projekte entstehen: Mit der Runtime SWTonJavaFX (ab S. 30), anfangs eine Spielerei des e(fx)clipse-Schöpfers Schindl, gibt es nun eine Implementierung des Standard Widget Toolkits, das zur Laufzeit JavaFX-Controls statt nativer Widgets verwendet. Ob das Projekt gedeihen kann, hängt von der Beteiligung ab: SWTonJavaFX braucht dringend Unterstützung. Mitmachen lohnt sich, denn von den Banden, die zwischen JavaFX und Eclipse geknüpft werden, profitieren letztendlich beide Communitys: ein klassischer Win-Win.

Diana Kupfer
Redakteurin Eclipse Magazin

Twitter: @EclipseMagazin
Google+: http://gplus.to/EclipseMagazin