Eclipse Magazin 6.13

Umfang: 100 Seiten

Erhältlich ab: 2013-09-27 00:00:00

Autoren: Michael Adams, Annamalai Chockalingam, Florian Heidenreich, Dr. Jonas Helming, Benjamin Kamphausen, Dr. Maximilian Kögel, Martin Lippert, Lars Martin, Ulrich Merkel, Tobias Nestler, Simon Olofsson, Florian Pirchner, Tom Schindl, Dr. Mirko Seifert, Ken Walker, Christian Wende

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Magazin

News

Bücher: Visual Simplexity

Titelthema

Eclipse Orion
Softwareentwicklung im Browser – made by Eclipse
Martin Lippert

Orion mit Himbeergeschmack
Eine Node.js-Implementierung des Orion-Servers für die eingebettete Entwicklung
Ken Walker

„Wir verwenden Orion, um Orion zu coden.“
Interview mit Ken Walker, Co-Lead der Browser-IDE, über sein Projekt

Man nehme JDT, JavaFX und eine Prise Orion
Integration des Orion-Codeeditors in Java(FX)-Anwendungen
Tom Schindl

Modeling

Tanzkurs unter der MoDisco-Kugel
Modellbasierte Ansätze zur IT-Modernisierung
Lars Martin

Kleine Schritte in die Xtext- und Xtend-Welt
Teil 1: Blitzerstellung eines 4GL-Datenmodells mit Xtext
Ulrich Merkel

Hoch hinaus im Web
Lift: Modernes Webframework auf Scala-Basis
Michael Adams

Auslaufmodell
Was Sie über UI-Layout-Programmierung nicht mehr wissen müssen
Dr. Jonas Helming und Dr. Maximilian Kögel

Abnehmen, ohne zu hungern
Lean Modeling: mit natürlicher Sprache zum Modell
Florian Heidenreich, Dr. Mirko Seifert, Christian Wende und Tobias Nestler

ALM

Social Eclipse
EGit Extension: Eine Erweiterung für den GitHub Mylyn Connector
Annamalai Chockalingam

Bessere Software durch Codereviews
Vier-Augen-Prinzip angewandt: Agile Review und Review for Eclipse
Simon Olofsson

M2M

Ein Pläuschchen mit MQTT
Implementierung eines Chatclients mit Eclipse Paho und Vaadin
Florian Pirchner

Mit dem Modell zur Simulation
Simulationsbasierte Analyse mit dem Eclipse Modeling Framework
Benjamin Kamphausen

„Wir müssen den Massenmarkt erreichen.“
Interview mit Matteo Collina zum neuen Eclipse-M2M-Projekt „Ponte“

 

Unendliche Weiten der IDE

Nehmen Sie sich mal einen Moment Zeit und überlegen Sie, wie viele der Werkzeuge, die Sie heute für die Softwareentwicklung benötigen, browserbasiert sind. Da haben wir zum Beispiel GitHub, das Ihr Open-Source-Projekt hostet, oder einen Bug Tracker wie JIRA oder Bugzilla, beide webbasiert. Und schließlich ist Ihre Dokumentation natürlich auch online zu finden. Dafür haben wir schließlich die Cloud – sie stellt uns die Plattform bereit, die wir benötigen, um von überall aus arbeiten zu können.

Dennoch gibt es in der Softwareentwicklung noch eine Domäne, die ganz klassisch desktopbasiert ist: die Entwicklungsumgebung. Die meisten von Ihnen werden auf ihrem Rechner eine Eclipse IDE installiert haben, eventuell auch IntelliJ IDEA oder spezifische Tools wie Android Studio. Auf diese ursprüngliche Idee der IDE greifen wir zurück, weil wir manche Sachen noch nicht im Browser erledigen können, sei es Versionsverwaltung oder das Editieren des Codes.

In unserem neuen Heftschwerpunkt erklärt Martin Lippert, dass diese Lücke jetzt mit Eclipse Orion geschlossen werden kann – einer komplett browserbasierten Softwareentwicklung steht also nichts mehr im Weg?

Orion ist keine webbasierte Kopie der Eclipse IDE, sondern ein ganz neuer Versuch, die Eigenschaften einer Webanwendung auf Entwicklungswerkzeuge zu übertragen, die wesentlichen Funktionen einer IDE sind dabei natürlich enthalten. Welche Features Orion besitzt und was man alles damit machen kann, ist Thema unseres Heftschwerpunkts.

Always On

Aber keine Angst: Browserbasierte Softwareentwicklung bedeutet nicht, dass Sie ständig online sein müssen. Orion kann lokal betrieben werden – Sie können coden, auch wenn das Netz im ICE, auf der Konferenz oder im Flugzeug gerade fehlt. Man muss sich aber immer bewusst sein, dass Orion im Grunde ein Software-as-a-Service-Tool ist, d. h. nicht alle Funktionen werden offline verfügbar sein. Aber wie lange können Sie mit der Eclipse IDE offline arbeiten? Früher oder später müssen wir heutzutage immer online gehen, um unser Projekt fertigzustellen. Die Idee von Orion ist übrigens nicht neu – über ähnliche Projekte wird Sie Martin Lipperts ausführlicher Artikel aufklären. Und schließlich möchte ich Ihnen noch die Artikel von Ken Walker und Tom Schindl ans Herz legen, die zeigen, was die Eclipse-Community heute schon alles mit Orion anstellen kann.

20 Stunden Eclipse-Wissen

Ganz offline geht es derweil mit einem Special weiter, das wir Ihnen schenken möchten. Auf der beiliegenden Heft-DVD haben wir 20 Stunden Videomaterial von den Konferenzen der Software & Support Media zusammengestellt, und zwar vor allem Eclipse-relevante Themen wie Modeling, JavaFX, Eclipse 4 und Embedded. Wer nach der Lektüre dieses Hefts Lust auf Eclipse Orion bekommen hat, der sollte sich auf jeden Fall Martin Lipperts Talk „Browser and Cloud: The Future of IDEs“ von der letzten W-JAX ansehen. Und wer „always on“ ist, kann natürlich noch weitere Videos in unserem Vimeo-Channel (www.vimeo.com/jaxtv) durchstöbern.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Spaß bei der Lektüre dieser Ausgabe

Claudia Fröhling

Redakteurin Eclipse Magazin

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