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Eclipse Magazin 5.13

Umfang: 108 Seiten

Erhältlich ab: 2013-07-26 00:00:00

Autoren: Manuel Bork, Karim Djaafar, Dirk Fauth, Zeb Ford-Reitz, Dr. Marc Gille, Tam Hanna, Dr. Jonas Helming, Dr. Maximilian Kögel, Martin Lippert, Dr. Herbert Neureiter, Florian Pirchner, Sven Rottstock, Jan-Hendrik Scheufen, Simone Seurer, Ralf Sternberg, Marc Teufel, Holger Voormann, Dr. Philip Wenig

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Magazin

News

Add-on

Bücher: Eclipse IDE

EclipseCon – diesmal France!

Die französische EclipseCon feierte Anfang Juni Premiere

von Manuel Bork, Dr. Philip Wenig und Ralph Müller

Eclipse 4

Migrating your Mindset

Eclipse 4 durch die Augen eines Eclipse-3.x-RCP-Entwicklers

von Zeb Ford-Reitz

Der frühe Vogel fängt den Wurm 

Migration auf Eclipse 4: einmal angefangen, gibt es kein Zurück …

von Dr. Philip Wenig

Titelthema

Mein Kepler-Jahresrückblick

Das zehnte Simultaneous Release

von Holger Voormann

Durststrecke?

Neues bei den Java Development Tools

von Marc Teufel

Was macht die Basis?

Eclipse 4.3: Die wichtigsten Neuerungen

von Dr. Jonas Helming und Dr. Maximilian Kögel

Orion 3.0

Die browserbasierte Tooling-Plattform macht große Fortschritte

von Martin Lippert

BPM Suite in Eclipse

Eclipse Stardust verlässt mit Kepler seinen Incubation-Status

von Simone Seurer, Dr. Herbert Neureiter, Sven Rottstock, Jan-Hendrik Scheufen und Dr. Marc Gille

Remote Eclipse Applications

Single Sourcing mit RAP 2.1

von Ralf Sternberg

„Beim Zusammenführen von Modellen ist Konsistenz essenziell.“

Interview mit Olivier Constant über EMF Diff/Merge

Development

Test Drive

Einführung in Java 8 und Java Development Tools (JDT)

von Marc Teufel

Cloud

Gemeinsame Sache

Lunifera Jetty HTTP Applications

von Florian Pirchner

RCP

Nebula NatTable 1.0.0

Das erste Major-Release unter Eclipse-Flagge

von Dirk Fauth

Mobile

Kindle an Eclipse

Nutzung des Kindle Fire mit einem Plug-in

von Tam Hanna

M2M

Sieben Zwerge

Die beliebtesten Miniaturcomputer im Überblick

von Diana Kupfer

ALM

Alles in einem Dashboard

OSLC-Plug-in-Entwicklung mit JasForge

von Karim Djaafar

 

Nummer zehn

„Wie Weihnachten und Geburtstag zusammen“ – so beschrieb der Kollege Chris Mayer von jax­enter.com im vergangenen Jahr den Festcharakter der Eclipse Simultaneous Releases. Wieder ist ein Jahr ins Land und ein Release Train vorbeigezogen. Und tatsächlich gab es für die Community in diesem Jahr einen Geburtstag zu feiern: Mit „Kepler“ erschien Ende Juni das zehnte Simultaneous Release von Eclipse. Damit sind seit dem ersten Plattform-Release am 21. Juni 2004 neun Jahre vergangen. Seinerzeit wurde die 3.0-Plattform veröffentlicht – gemeinsam mit den C/C++ Development Tools und dem Hyades-Projekt, das später in das TPTP-Projekt (Test & Performance Tools Platform) eingegliedert wurde. Eine konzertierte Aktion war also bereits dieses erste, noch unbenannte Release, wenn auch in kleinem Stil.
Auch in diesem Jahr präsentieren wir Ihnen die Highlights des Release Trains – von „Newbies“ wie dem Modeling-Tool EMF Diff/Merge oder der BPM-Suite Stardust über gedeihende Projekte wie Orion oder RAP bis hin zu Dauerbrennern wie der Eclipse-Plattform oder den Java Development Tools. 71 Projekte umfasst Kepler, genauso viele wie Juno im Jahr zuvor. Drei Projekte haben sich diesmal abgekoppelt: Virgo, Jetty und das Runtime Packaging Project. Für das Projekt Xtend gilt das Motto „Back to the roots“: Es ist nun nicht mehr als eigenes Projekt aufgelistet, sondern Teil von Xtext geworden, aus dem es hervorgegangen ist.
Erstmalig auf den Release Train aufgesprungen sind neben Stardust und EMF Diff/Merge auch die Maven Integration for Web Tools Platform (m2e-wtp) und Sphinx. Dass mit Sphinx und EMF Diff/Merge zwei neue Modeling-Projekte dabei sind, zeigt, wie aktiv dieser Bereich innerhalb der Eclipse-Community nach wie vor ist.
Weitere Passagiere an Bord des Kepler-Zugs sind volle Java-EE-7-Unterstützung und merkliche Performanceverbesserungen gegenüber Juno. Letzteres ist auch bitter nötig, brach die Zufriedenheit mit Eclipse laut der Eclipse-Community-Umfrage von 2013 gegenüber dem Vorjahr doch um rund zehn Prozent ein. Gut ein Drittel der Teilnehmer eines JAXenter-Quickvotes gaben denn auch an, das Update auf Kepler vorrangig wegen der Performanceverbesserung machen zu wollen.

Die Umgebung der Umgebung
Neben den Release-Train-Neulingen wurden im vergangenen Jahr weitere Projekte bei der Eclipse Foundation eingereicht: EATOP, Ogee sowie gleich drei M2M-(Machine-to-Machine-)relevante Projekte: Con­cierge, Ponte und SCADA. Nicht zu vergessen der prominenteste Neuzugang: vert.x, ein ereignisgesteuertes, nicht blockierendes Webframework zur asynchronen Programmierung, das als Node.js-Äquivalent für die JVM bereits viel Aufsehen erregt hat. Seit seinen Anfängen auf GitHub gehostet, brachte vert.x eine neue Policy als Mitgift in die Ehe mit der Eclipse Foundation ein, die Executive Director Mike Milinkovich am 20. Juni bekanntgab: Künftig sollen Projekte ihre Hauptentwicklungslinien auf Software-Kollaborationsplattformen Dritter hosten dürfen, allen voran GitHub und Bit­bucket. Die andere große Governance-Neuerung kurz vor Kepler war das im Februar erstmals angekündigte neue Contributor License Agreement (CLA). Dieses soll in erster Linie den Workflow beim Einreichen von Beiträgen vereinfachen, wie Milinkovich neulich im Interview mit JAXenter (http://bit.ly/139Dngq) erklärte.
Diese Kursänderungen stehen ganz im Zeichen einer neuen IP-Management-Strategie, die die Eclipse Foundation näher an Organisationen wie etwa die Apache Software Foundation heranrücken lässt: mehr Offenheit und eine höhere kommerzielle Nutzbarkeit. „We no longer feel that the Eclipse Community is about Eclipse plug-ins per se. The core values for the Eclipse community are around our development process (…) and the intellectual property management that we do to make sure that the technology that ­comes from Eclipse can be used successfully in commercial products“, so Milinkovich gegenüber JAXenter.
Bereits 2011 hatte sich die Eclipse Foundation auf ein Technologie-agnostisches Vorgehen geeinigt. Den Anstoß dazu hatte u. a. das Projekt Orion gegeben, das einen komplett in JavaScript geschriebenen Webeditor zur Verfügung stellt. Über den aktuellen Stand dieses ebenfalls überaus populären Projekts informiert Martin Lippert (auf S. 45). Hierzu noch ein kleiner Sneak Peek: Für die nächste Ausgabe des Eclipse Magazins ist ein Schwerpunkt zu Orion geplant.
Viel Spaß mit Kepler wünscht Ihnen

Diana Kupfer
Redakteurin Eclipse Magazin
http://gplus.to/EclipseMagazin