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Eclipse Magazin 2.13

Umfang: 100 Seiten

Erhältlich ab: 2013-01-22 00:00:00

Autoren: Michael Adams, Marco Descher, Sven Efftinge,
Dirk Fauth, Tam Hanna, Jendrik Johannes, Thomas Mauch, Mirko Seifert, Marc Teufel, Kai Tödter, Christian Wende, Dr. Philip Wenig

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Magazin

News

Bücher: Eclipse 4

Titelthema

Ups and Downs
Die Geschichte von JavaFX von den Anfängen bis heute
von Claudia Fröhling

Eclipse meets JavaFX
e(fx)clipse: JavaFX-Tooling für Eclipse
von Marc Teufel

Just Married
JavaFX 2.x und die Eclipse 4.x Application Platform: eine perfekte Ehe?
von Kai Tödter

„Ungeahnte Dimensionen für heutige Entwickler“

Interview mit Tom Schindl über e(fx)clipse

JavaFX, Xtended
Active Annotations in Xtend
von Sven Efftinge

Tutorial

Eclipse schaut fern
Anwendungen für Smart-TVs in Eclipse realisieren
von Tam Hanna

Eclise 4

Stilikonen
Zentrales Icon-Management in einer Eclipse-4-basierten Applikation
von Marco Descher

RCP

Eclipse im Weltall
Interview mit Tamar Cohen (SGT, Inc.) über den Einsatz von Eclipse-Technologien bei Experimenten auf der ISS

Java-Orient-Express
Vereinheitlichung von Dokumentenschemata über ein Kernmodell und dessen Abbildung auf XSD
von Dr. Philip Wenig

Modeling

Scala + X
Ein DSL-Generator mit Xtext
von Michael Adams

Web

„Die Verbreitung in der Community ist sehr hoch.“
Interview mit Ken Walker über die Browser-IDE Orion und ihr anstehendes 2.0-Release

ALM

Am Anfang war das Wort
Acceptance Test-driven Development: lesbare Spezifikationen, ausführbare Tests
von Mirko Seifert, Christian Wende und Jendrik Johannes

„Dokumentation ist eine Gemeinschaftsaufgabe“
Interview mit Alex Lagarde über Mylyn Intent

Tools

It’s fun! It’s magic! It’s testing!?
MagicTest: Visuelles Testen mit Java
von Thomas Mauch

Mobile

Grün geärgert mit Eclipse?
Wenn Eclipse Android-Entwicklern Probleme macht
von Tam Hanna

New Best Friends Forever?

„Eine Idee muss Wirklichkeit werden können oder sie ist eine eitle Seifenblase.“ – diese weisen Worte stammen vom deutschen Schriftsteller Berthold Auerbach. Sie lassen sich auch heute noch auf vieles anwenden, auch auf den Hauptdarsteller unseres neuen Titelthemas: JavaFX.

Die Idee hinter der UI-Technologie JavaFX ist bereits acht Jahre alt, und in dieser Zeit drohte die Seifenblase schon einige Male zu platzen – zu wenig Ressourcen wurden in das Projekt gesteckt, zu viele Versprechungen gemacht, die nicht gehalten wurden. Wenn man in der Java-Community herumfragt, werden viele sagen, dass die JavaFX-Seifenblase längst geplatzt ist!

Ups and Downs

Dennoch müssen selbst die strengsten Kritiker eingestehen, dass Oracle seit der Übernahme von Sun Microsystems keine Kosten und Mühen gescheut hat, JavaFX wieder Leben einzuhauchen. Hartnäckig haben sie Manpower in das Projekt gesteckt und viel Marketingbudget ausgegeben.

Und es scheint sich gelohnt zu haben: noch vor zwei Jahren wäre es unmöglich gewesen, einen Workshop über JavaFX auf der JAX zu füllen. Letzten Winter dann lauschten über vierzig Teilnehmer den Experten im ersten JavaFX-Workshop. Und die kommende JAX in Mainz wird gar einen ganzen Special Day zum Thema anbieten (www.jax.de/specialdays). Die Nachfrage ist da, ob es den Kritikern gefällt oder nicht.

New Best Friends

Aber eigentlich ist eine ganz andere Tatsache wichtig, die JavaFX derzeit Aufwind gibt: Eine ganze Community hat Vertrauen in die UI-Technologie gefasst und sie in ihrer Mitte aufgenommen – die Eclipse-Community. Und das, obwohl die Eclipse-Unterstützung anfangs komplett fehlte. Nur mit NetBeans ließen sich damals JavaFX-Anwendungen bauen.

Die Eclipse-Welt hat spätestens mit dem 2.0-Release das Potenzial von JavaFX erkannt und baut seitdem die Brücken zwischen Eclipse und JavaFX gründlich aus. Tom Schindl war einer der Ersten, der sich hier einsetzte und das erste richtige JavaFX-Tooling für Eclipse baute. Ein Interview mit ihm finden Sie auf Seite 32. Das Ergebnis seiner Arbeit ist e(fx)clipse, das Ihnen Marc Teufel auf Seite 16 vorstellt. Auch die Xtend-Community hat Gefallen an JavaFX gefunden und nutzt seine Komponenten. Wie genau, erklärt Sven Efftinge auf Seite 35. Von Kai Tödter erfahren Sie schließlich, warum CSS-Styling mit JavaFX so viel schöner ist als mit SWT (Seite 22).

Mehr als eine eitle Seifenblase

JavaFX war damals und ist heute eine gute Idee, die noch nicht begraben werden sollte. Inwieweit sie noch in den Kinderschuhen steckt, eine Spielerei ist und wie weit sie entfernt ist von „Enterprise-ready“, sei einmal dahingestellt. Aber eine lebhafte Community hat sich JavaFX angenommen und das ist ein gutes Zeichen. Wir blicken gespannt auf das vor uns liegende Jahr und die Ups und Downs, die vor JavaFX liegen. Wir wünschen der Technologie, dass es mehr Ups sein werden.

Der englische Entertainer Chris Howland hat mal gesagt: „Das Schwerste an einer Idee ist nicht, sie zu haben, sondern zu erkennen, ob sie gut ist.“ In diesem Sinn wünsche ich Ihnen viel Spaß bei der Lektüre der neuen Ausgabe.

Claudia Fröhling, Redakteurin

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