Business Technology 4.14

Umfang: 68 Seiten

Erhältlich ab: 2014-12-03 00:00:00

Autoren: Uwe Friedrichsen, Andreas Gründer, Patrick Hofstadt, Wolfgang Kobek, Daniel Liebhart, Dietmar Matzke, Christian Meder, Carsten Meiser, Stephan Müller, Björn Piske, Lukas Pohl, Burkhard Süssenguth, Justin Vaughan-Brown, Patrick Weilch

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Trends

Sicherheit in der Cloud
Eigenständige Sicherheitskonzepte für mobiles Arbeiten
Daniel Liebhart

Mehr als Balken und Torten
Datenvisualisierung gibt BI-Projekten den richtigen Schliff und liefert neue Einblicke
Wolfgang Kobek

Mobile CRM ist tot
Die Nutzer erwarten wirklich responsive Lösungen
Patrick Weilch

Lasset die Spiele beginnen!
Geschäftsprozessoptimierung durch unternehmensinterne Gamification
Björn Piske

Produkte

Agiles Produktmanagement
Neue Geschäftsfelder mit Lean Business Development erschließen
Dietmar Matzke

Der Weg der kleinen Schritte
Wolfang Karl und das Lean-Modell
Burkhard Süssenguth

Angebote schreiben leicht gemacht
Technisches Know-how verständlich und kundenorientiert verkaufen, kann man lernen
Patrick Hofstadt und Lukas Pohl

Im Gespräch

Das neue Produktverständnis
Interview mit Stephan Müller und Christian Meder

Systeme

Unkaputtbar
Eine kurze Einführung in Resilient Software Design
Uwe Friedrichsen

DevOps im App-Zeitalter
Wie können Unternehmen von DevOps profitieren?
Justin Vaughan-Brown

Continuous Delivery für Customizing
Prinzipien von Continuous Delivery für die Anwendungskonfiguration nutzen
Carsten Meiser und Andreas Gründer

Liebe Leserin, lieber Leser,

haben wir nicht inzwischen alle die Erwartung, dass wir heute ein aktuelles Smartphone oder Tablet kaufen können, das im Laufe der Zeit zwar älter wird, aber zugleich modern bleibt und neue Funktionen bekommt? Wäre es nicht toll, wenn das Gleiche auch bei Autos oder anderen Geräten funktionieren würde? Tatsächlich gibt es inzwischen sehr viele moderne Geräte, die, wenn es gut geht, ganz einfach durch regelmäßige Softwareupdates besser werden. Und das muss nicht nur die App sein, die neue Funktionen bekommt, auch Hardwarefeatures, wie z. B. NFC, sind unter Umständen beim Kauf noch funktionslos und werden durch ein Update aktiviert und können dann erst genutzt werden. Vor einigen Jahren wurden zahlreiche Updates als klares Indiz für schlechte Programmierung und Produktentwicklung gesehen, waren es doch meist Fehlerbehebungen, die unter Umständen auch noch umständlich über eine CD oder gar einen Servicetechniker ausgeführt werden mussten. Heute gehört es schon fast zum guten Ton, die Weiterentwicklung beim Kauf eines Produkts gleich mit anzukündigen, und die Kunden haben inzwischen eben auch die entsprechenden Erwartungshaltungen.

Aufwertung der IT

Phänomene wie diese sind ein Aspekt der digitalen Transformation, die aktuell den Markt bestimmt. Für die Unternehmen bedeutet das in der Regel, ihre traditionelle Produktentwicklung aufzugeben und neue Methoden auszuprobieren. Dabei macht es in der Regel keinen Unterschied, ob es sich bei den Produkten um Serviceangebote, Onlinelösungen oder handfeste Geräte handelt. Wichtig ist heute, dass der Kunde im Zentrum steht. Er weiß unter Umständen zwar nicht, was er will, aber er weiß in der Regel genau, was er nicht will. Das heißt, die Produktidee muss man immer noch selbst haben, aber dann gilt es möglichst schnell herauszufinden, was dem Kunden gefällt und was ihm nicht gefällt. Funktionen, die der Kunde nicht nutzt, können raus oder müssen besser werden, Funktionen die der Kunde nutzt, können eigentlich nie gut genug sein und sollten besser werden.

Natürlich gibt es hier auch schon wieder eine praktische Sammlung von Buzzwords, aber ohne Buzz keine Aufmerksamkeit: Lean Innovation, Design Thinking, Lean Business Development, DevOps oder agile Methoden sind dabei nur eine Auswahl. In der Summe bedeutet dieses neue Produktverständnis aber vor allem die strategische Zusammenarbeit mit Experten für die einzelnen Aspekte des Produkts, und hierbei nimmt die IT einen zentralen Platz ein und gewinnt immens an Bedeutung. Und das nicht nur auf technischer Seite, sondern auch wenn es darum geht, den Business Value einer Idee und eines Produkts zu steigern. Wer heute ein Auto bauen will, das wie ein Smartphone mit dem Alter reift, braucht erfahrene Architekten und Entwickler, die wissen, wie man komplexe Systeme jung hält und mit der ganzen Welt vernetzt – also jemanden wie Sie.

Mirko Schrempp, Redakteur
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