Business Technology 3.16

Umfang: 68

Erhältlich ab: 25.08.16

Autoren: Gerrit Beine, Joachim Betz , Matthias Bohlen, Isabell Ehnert , Vitali Fichtner, André Meixner, Lukas Pohl, Dirk Pohla, Ulf Schneider, Klaus-Dieter Schulze , Marvin Weber, Matthias Wittum, Eberhard Wolff

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Agilität

Was sich am einfachsten ändern lässt: Sie selbst!
Teamstruktur durch skalierte Agilität verbessern
Ulf Schneider

Der Product Owner im Casino
Backlogs priorisieren mit Costs of Delay und Monte-Carlo-Simulationen
Gerrit Beine

Agilität goes IoT
Prozesse im IoT benötigen einen Agilitätslayer
Dirk Pohla

Im Auge des Prozesses
Wie ein Comic im Angebotsprozess hilft
Isabell Ehnert, Lukas Pohl und Marvin Weber

Innovationskultur

Energieschub für müde Produktentwickler
Wie fünf Tage alles verändern können
Matthias Bohlen

Vom Tec Radar zum Radar Talk
Einen eigenen Technologieradar erstellen
Joachim Betz und Matthias Wittum

Softwarearchitektur für Innovation
Wie Software neue Umsatzquellen erschließen kann
Eberhard Wolff

Trends

Es gibt viel zu tun
Unternehmerische Chancen von Open Data
Klaus-Dieter Schulze

Microservices brauchen ein neues Monitoring
Wie ändert sich das Monitoring mit der Microservices-Architektur?
Vitali Fichtner

Hindernisse erst gar nicht aufbauen
Barrierefreie Software entwickeln
André Meixner

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Suche nach Ideen und Inspiration ist eine ganz individuelle. Manche besuchen ihre Lieblingsparkbank zur Kontemplation. Auch unter der Dusche soll es schon zu der einen oder anderen zündenden Idee gekommen sein. Journalisten und Schriftsteller starren übrigens oft einfach so lange auf eine leere Seite, bis die Muse Mitleid bekommt und kurz vorbeikommt. Für Unternehmen ist die Suche nach neuen Wegen und Ideen – gerne unter dem schicken Wort Innovation zusammengefasst – ebenso individuell aber ungleich schwerer. Sie können ja nicht einfach die gesamte Belegschaft auf ihren Lieblingsnachdenkplatz schicken und dann abwarten. Ein bisschen Organisation muss also her.

Die Kraft der Graswurzel

Dafür gibt es Forschungs- und Entwicklungsabteilungen, Marktforscher und Produktmanager. Für die großen Schritte und Strategien sind Geschäftsführer und CTOs zuständig. Das hat in der Vergangenheit in vielen Unternehmen ja ganz gut geklappt. Ohne viele Innovationen aus Technik und Wissenschaften der letzten paar Jahrzehnte könnten wir uns ein Leben heute gar nicht mehr vorstellen. Und diese gut geölten aber oft etwas behäbigen Systeme funktionieren heute immer noch. Aber alleine können sie die Anforderung, immer schneller immer neue Innovationen zu erzeugen, nicht mehr stemmen. Also zurück zum Nachdenken auf die geliebte Parkbank?

Nicht ganz. Um ausgetretene Pfade zu verlassen, gehen Unternehmen unterschiedliche Wege. Manche gründen ein Start-up, das losgelöst von gewachsenen Strukturen Freiraum für neue Ideen haben soll. Andere bilden interdisziplinäre Teams und versuchen in Workshops Ideen zu formulieren. Egal welche Strategie hinter dem Weg zur Innovation steht, haben sie doch eins gemeinsam. Sie funktionieren alle eher bottom up als top down. Sie sind, wie man so schön sagt, Graswurzelbewegungen. Anstatt Innovation als Doktrin weniger zu verstehen, die im Elfenbeinturm vor sich hin fabulieren, geht es darum, Ideen von Menschen an der Front zu nutzen, die Technik, Markt und Kunden kennen.

Die Lösung von der Stange gibt es nicht

Doch was ist der richtige Weg für mein Team, mein Unternehmen? Das kann Ihnen niemand beantworten. Und ich würde zu höchster Vorsicht raten, wenn jemand Ihnen den ultimativen Weg zur Innovation verkaufen möchte. Denn der ist so individuell wie unbezahlbar. Deswegen will ich Ihnen nur so viel mit auf den Weg geben: Seien sie mutig und gehen sie nach dem Prinzip von Versuch und Irrtum vor. Denn der größte Fehler beim ersten Schritt in Richtung Innovation ist, ihn erst gar nicht zu gehen. Vielleicht inspirieren Sie die Texte aus dieser Ausgabe für Ihren ganz individuellen Schritt in Richtung Innovation.

Melanie Feldmann, Redakteurin

Kommentare, Anregungen und Ideen sind uns immer willkommen unter: redaktion@bt-magazin.de