Business Technology 3.14

Umfang: 66 Seiten

Erhältlich ab: 2014-09-03 00:00:00

Autoren: Daniel Liebhart, Björn Bröhl, Paul Lajer, Marcus Konitzny, Justin Vaughan-Brown, Frank Pientka, Dr.-Ing. habil. Uwe Kaiser, Markus Ernsten, Christian Neudert, Dustin Huptas, Jochen Maetje, Oliver Hehlert, Dr. Kim Lauenroth

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Trends

Überall medial
Consumerization der IT bedeutet auch, dass ALLES miteinander vernetzt ist
Daniel Liebhart

Herausforderung Industrie 4.0
Über die Technik und Organisation der industriellen Zukunft
Björn Bröhl

Smart Office
Einsatz von Home Automation im Enterprise-Umfeld
Paul Lajer

Wieviel Projektunterstützung darf es sein?
Wer Projekte organisieren und unterstützen will, muss wissen, wovon er redet
Marcus Konitzny

Optimierung

Markteinführung mit DevOps schneller und besser
Wie die Zusammenarbeit von Entwicklung und Betrieb den Geschäftserfolg von Unternehmen beflügeln kann
Justin Vaughan-Brown

Gebaut für den Wandel
Nachhaltige Softwareentwicklung
Frank Pientka

Aus alt mach neu – automatisch!
Softwaremigrationsprojekte erfolgreich planen und realisieren
Dr.-Ing. habil. Uwe Kaiser

In Innovation investieren
Die Vorteile von Business Agility im gesamten Unternehmen nutzen
Markus Ernsten

Architektur

Entwicklung und Betrieb skalierbarer Architektur
Richtig skalieren: Einfach nur mehr reicht nicht
Christian Neudert und Dustin Huptas

Integrierte und verzahnte Vertriebswege
Softwarelösungen für den modernen Multikanal
Jochen Maetje

Requirements Engineering
Eine Einführung am Beispiel des besonderen elektronischen Anwaltspostfachs
Oliver Hehlert und Dr. Kim Lauenroth

Liebe Leserin, lieber Leser,

vielleicht ist Ihnen auch schon einmal aufgefallen, dass seit geraumer Zeit auf immer mehr Produkten steht: gluten- und/oder laktosefrei. Selbst auf Produkten, die überhaupt nicht im Verdacht stehen, Weizen oder Milch zu enthalten – wie beispielsweise Sojadrinks – findet sich dieser Hinweis. Aufmerksamen Zeitgenossen wird schnell klar, dass hier smarte Marketingabteilungen am Werk sind und Produkte mit Etiketten versehen, die mehr daraus machen wollen, als sie sind. In manchen Fällen kauft der Kunde so unter Umständen die sprichwörtliche Katze im Sack – diese ist dann aber wenigstens wirklich gluten- und laktosefrei.

Etikettenschwindel oder was sonst?

Ein anderes beliebtes Wort, das für diese Form der Etikettierung herhalten muss, ist „smart“, und davor ist auch die grundsätzlich gluten- und laktosefreie IT nicht gefeit. Inzwischen gibt es Smart Home, Smart Office, Smart City, Smart Factory, Smart Watch, Smart Metering, Smart Case, Smart Phone … Sie können sich nicht vorstellen, was man noch alles findet, wenn man „smart“ in eine Smartsuche eingibt.

Damit will ich jetzt nicht sagen, dass irgendwas an diesen Produkten oder Konzepten schlecht ist oder sie sich als Katze im Sack herausstellen. Eigentlich möchte ich nur ganz naseweis anmerken, dass „smart“ ein Adjektiv ist, das die Eigenschaft von Personen beschreibt, und nur solche können smart sein. Und jetzt kommen wir zu Ihnen und den Produkten. Was sich hinter allen diese smarten Produkten und Ideen verbirgt, sind smarte Architekten, Ingenieure, Entwickler und Unternehmer, die sich bemühen, Technologie so in unseren Alltag einzuflechten, dass wir Nutzer sie wie selbstverständlich als Teil unseres Lebens wahrnehmen und uns nicht dumm fühlen, wenn wir mit dem Smartphone nicht zurechtkommen. Um das zu erreichen, werden aktuell viele Systeme und Produkte, die wir schon lange kennen und nutzen, in einer Weise weiterentwickelt, modernisiert, verknüpft und optimiert, dass sie diesen Anspruch erfüllen können. Für Sie heißt das nicht nur, dem Marketingetikett zu widerstehen, sondern auch mit agilen Methoden, DevOps oder Lean Innovation Ihre Projekte zu stemmen, um mit dem Markt und den Anforderungen Ihrer Kunden mithalten zu können. Die Artikel dieser Ausgabe stellen dazu einige Überlegungen vor, die hoffentlich dazu führen, dass wir smartoptimierte Smartprodukte von smarten Architekten bekommen.

Mirko Schrempp, Redakteur

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