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Business Technology 2.14

Umfang: 66 Seiten

Erhältlich ab: 2014-06-04 00:00:00

Autoren: Autorenteam der Masons of SOA, Bertram Geck, Eberhard Wolff, Dr. Klaus Krogmann, Dr. Matthias Naab, Dr. Oliver Hummel, André Neubauer, Dr. Oliver Zeiler, Andreas Grabner, Stefan von Brauk, Christian Neudert, Dr. Gernot Starke, Steffen Fischer, Wilhelm Burtz

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Trends

ACM-Thesenpapier
Sieben Thesen zu Adaptive Case Management (ACM)
Autorenteam der Masons of SOA

Digitalisierung der Gesellschaft
Geschäftsmodelle im Internet der Dinge und mit Industrie 4.0
Bertram Geck

Agilität

Agilität – Wie dynamisch sind Sie?
Wann lohnt sich agile Softwareentwicklung, und wie geht es besser?
Eberhard Wolff

Agile Anti-Patterns
Warum viele Organisationen weniger agil sind, als sie denken
Dr. Klaus Krogmann, Dr. Matthias Naab und Dr. Oliver Hummel

Agilität im Ganzen
Warum klassische Unternehmen Agilität ganzheitlich denken müssen
André Neubauer und Dr. Oliver Zeiler

Was wir aus Obamacare lernen können
Best Practices für performanceoptimierte DevOps
Andreas Grabner

Architektur

Prinzipien skalierbarer Architektur
Just add Hardware – mehr hilft mehr stimmt nicht immer
Stefan von Brauk und Christian Neudert

Software systematisch verbessern
Evolution, Änderung und Wartung – aber richtig!
Dr. Gernot Starke

Worauf es bei Architekturreviews ankommt
Architekturreviews als IT-Managementinstrument
Steffen Fischer und Wilhelm Burtz

Liebe Leserin, lieber Leser,

agile Methoden sind in die Jahre gekommen – und damit reifer geworden. Mit der Verbreitung von agilen Methoden in der Softwareentwicklung oder sogar ganzen Unternehmensorganisationen steigt natürlich die Zahl der Erfolge, selbstverständlich aber auch die der Misserfolge. Wie bei jeder Methode, die ein akutes Problem lösen oder eine grundsätzliche Veränderung bringen soll, ist auch beim Einsatz von agilen Methoden immer die Frage nach ihrer Tauglichkeit und dem richtigen Einsatz die wichtigste. Und hier klaffen in der Unternehmenswirklichkeit die Marketingversprechen, die Erwartungen und Interessen der Beteiligten und die tatsächlichen Möglichkeiten von agilen Methoden oft weit auseinander. Denn selbst wenn auf den ersten Blick alles so aussieht, als würde man agil vorgehen, weil das Kanban Board gut gefüllt ist, regelmäßig etwas fertig wird, die Rollen im Team nach Lehrbuch verteilt wurden, dann bedeutet das nicht, dass auch tatsächlich agil gearbeitet wird und die erwarteten Ziele erreicht werden. Wenn dann am Ende das Produkt doch nicht in der erwarteten kürzeren Zeit fertig geworden ist, wenn die Kommunikation doch wieder so gelaufen ist, dass der Kunde nicht bekommt, was er eigentlich wollte, dann wird es oftmals vorschnell auf die Methode geschoben, diese wieder abgeschafft – und das ursprüngliche und altvertraute Probleme ist wieder da.

Es gibt auch nach all den Jahren und den vielen erfolgreichen agilen Projekten noch immer kein Patentrezept für den Einsatz von agilen Methoden. Aber inzwischen gibt es eine ganze Menge an Erfahrungswerten, wie man Agilität falsch, aber vor allem, wie man sie richtig einsetzen kann. Die Schwerpunktartikel dieser Ausgabe vermitteln einige dieser Erfahrungswerte und zeigen dabei Anti-Patterns auf, mit denen sich das falsche Verständnis einer Methode leicht identifizieren lässt. Die Autoren erklären, warum man Agilität nicht einfach als implementierbaren Prozess nehmen kann, sondern schon im Kopf, neudeutsch: beim Mindset der Beteiligten, der Grundstein für den Erfolg oder Misserfolg gelegt wird. Hierzu gehört auch, zu erkennen, ob und wann sich Agilität überhaupt lohnt – und das „Sich lohnen“ ist das Entscheidende, denn es geht darum, den Wert des Produkts zu steigern. Dabei steht Agilität nicht im luftleeren Raum, sondern interagiert mit anderen Ideen wie z. B. Lean Startup, Beyond Budgeting, DevOps oder Design Thinking, um innovative Geschäftsziele schnell und effizient zu erreichen.

Mirko Schrempp, Redakteur

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