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Ein Ausblick auf Meteor 1.2

Ausblick auf Meteor 1.2: ECMAScript 6, Reaktives Rendering & More

Moritz Hoffmann

(c) shutterstock.com / xpixel

Das quelloffene Framework Meteor ermöglicht die Entwicklung von Web- und Mobile-Anwendungen auf Basis von reinem JavaScript und reaktivem Rendering. Dabei zeichnet sich Meteor durch eine besonders schnelle Datensynchronisation aus. Ende 2014 erschien die erste stabile Version, im März 2015 folgte Meteor 1.1, das vor allem mit der Unterstützung für Windows und MongoDB 3.0 aufhorchen ließ. Nun kündigt Meteor-Gründer Matt DeBergalis das Erscheinen von Meteor 1.2 für den Spätsommer 2015 an und gibt einen Ausblick, was die User erwartet.

Mit Meteor 1.2 wird die jüngste JavaScript-Spezifikation ECMAScript 2015, auch bekannt als ES6, zur Standard-Sprache auf der Meteor-Plattform werden. Bei der JavaScript-Spezifikation handelt es sich, so DeBergalis, um das „beste JavaScript aller Zeiten“. Tatsächlich hat die neueste ES6-Spezifikation die meisten Updates und Veränderungen seit der Version von 1997 erfahren und gilt als geeigneter JavaScript-Standard für Web-Browser sowie für Server-Anwendungen. In Meteor 1.2 soll ES6 für einen guten Entwicklungsfluss auf der ganzen Plattform sorgen, sowohl auf dem Server, als auch beim Client.

Die Meteor-Macher haben weiterhin ein steigendes Interesse an reaktiv rendernde Frameworks wie Angular oder React. Auch in Version 1.2 können die User mit Support für Angular und React rechnen. Desweiteren soll Entwicklern in der nächsten Version eine schnellere und flexiblere Build-Pipeline zur Verfügung stehen. Dabei geht es vornehmlich um den Support größerer und komplizierterer Apps, bei dem sicher gestellt sein soll, dass die anspruchsvolleren Aufgaben mit ES6 und JSX bewältigt werden können.

Meteor 1.2 soll im späten Sommer 2015 erscheinen. Darüber hinaus plant Meteor die Integration eines SQL-Supports sowie von REST- und Microservice-Rastern. Auch was die Anwendungsarchitektur angeht, hat sich Meteor auf lange Sicht weiter gehende Ziele gesetzt. So steht ein Aufbau des Stacks, neue ES15-Module, die Verschiebung eines vereinfachten und schlankeren Velocity in den Core sowie Toolchain-Erweiterungen für den Cross-Plattform-Bau mobiler Anwendungen auf dem Programm.

Aufmacherbild: doodle comets von Shutterstock.com / Urheberrecht: xpixel

Geschrieben von
Moritz Hoffmann
Moritz Hoffmann
Moritz Hoffmann hat an der Goethe Universität Soziologie sowie Buch- und Medienpraxis studiert. Er lebt seit acht Jahren in Frankfurt am Main und arbeitet in der Redaktion von Software und Support Media.
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