Eröffnung und erste Keynote

Auftakt der MobileTech Conference 2012 in Frankfurt

Christoph Ebert

Die MobileTech Conference 2012 in Frankfurt am Main ist offiziell eröffnet. Nachdem am Montag traditionell Power-Workshops zu den Themen wie Android, iOS, Mobile Web und JavaScript auf dem Programm standen, gab am heutigen Dienstagmorgen Sebastian Meyen, CCO des Veranstalters Software & Support Media Group, den offiziellen Startschuss im Theatersaal des Intercontinental Hotels in Frankfurt.

In seiner Begrüßung ließ Sebastian Meyen zunächst das Geschehen und die Innovationen der letzten Monate Revue passieren und betonte das traditionelle Multiplattformkonzept der MobileTech Conference. Darüber hinaus griff er den Gedanken auf, dass der Mobile-Bereich heutzutage das Web 3.0 darstellt, denn wie kaum ein anderer Sektor hat Mobile nachhaltig die Regeln des (Web-)Spiels verändert.

Sebastian Meyen, CCO der Software & Support Media Group, während der Eröffnung der MobileTech Conference 2012 im Frankfurter InterContinental Hotel.
Keynote von RIM

Direkt im Anschluss an die Eröffnung ging es mit der ersten Keynote des Tages weiter. Unter dem Titel „Design Principals for a modern Mobile Computing Platform“ sprachen Kamel Lajili, Johan Larsby und Staffan Lincoln von RIM über Design-Ziele hinter dem neuen OS BlackBerry 10. Im Zentrum stand dabei, wie festgelegte Design-Prinzipien mithilfe von modernen Technologien in tatsächliche Features verwandelt werden.

Zu den wichtigsten Design-Prinzipien der BlackBerry 10 Designer gehören unter anderem:

  • A Cinematic Experience (u.a die Landscape Orientation für das Playbook und die Puretouch UI)
  • Content is King
  • Fluid Workflow
  • Moments of Charm

In ihrer Präsentation zeigte das RIM-Team, wie das Prinzip „Content is King“ in BB 10 integriert wurde und was es für das UI bedeutet. So soll Content nie von Bedienelemente überdeckt werden, stattdessen werden Buttons beispielsweise dynamisch ein- und ausgefaded und fliegen rein und raus aus dem Bild.

Kamil Lajili von RIM referierte über die Design-Prinzipien, die in BlackBerry 10 OS realisiert wurden.

Darüber betonte das RIM-Team auch die „humanistic side of applications“, also die menschliche Seite von Apps, auf die man in BB 10 großen Wert gelegt hat. Hier beeindruckte vor allem eine überarbeitete Texteingabe. So wurden beim Tippen von Text vorhergesagte Wörter über genau den Buchstaben angezeigt, die man vermutlich als nächstes berührt. Die vorhergesagten Wörter lassen sich dann einfach in das Texfeld ziehen. So sieht eine intuitive User Experience aus.

Eine weitere Demo in der RIM-Keynote war eine neu entwickelte Möglichkeit, bequem entworfene UIs aus Photoshop zu exportieren. Dazu haben die RIM-Entwickler den „Photoshop Exporter“ bereitgestellt. Mit diesem Plug-in für die beliebte Adobe-Software lässt sich ein UI in Photoshop zeichnen und so exportieren, dass sie später in einer App tatsächlich so aussieht, wie sie der Designer entworfen hat.

Johan Larsby und Staffan Lincoln von RIM demonstrierten den Photoshop Explorer, ein Plugin für die beliebte Adobe-Software, die einfache Umsetzungen von UIs aus Photoshop ermöglicht.

Angesichts dieser Design-Schmankerl sind wir sehr gespannt darauf, BlackBerry 10 endlich in der Praxis in Augenschein zu nehmen.

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Christoph Ebert
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