Ätzende Architekturmetaphern in der IT

Claudia Fröhling
Ätzende Architekturmetaphern

Wer sich mit Softwarearchitektur beschäftigt, kann bestätigen: Seit den Siebzigern leiden wir unter den Architekturmetaphern in der IT. Unsere Software soll so langlebig und planbar sein wie Fertighäuser. Gleichzeitig natürlich so flexibel und konfigurierbar wie … ja, was denn eigentlich? Ist es in der Welt von Node.js, Jigsaw, Erlang, HTML5 und Android noch zeitgemäß, diese Metaphern in Hinblick auf Softwarearchitektur zu gebrauchen? Wäre es nicht sinnvoller, sich an der Evolution zu orientieren? Jan Peuker geht in seinem Talk auf der JAX 2013 diesen Fragen auf den Grund.

Buchtipp

Wer mit diesem Video auf den Geschmack gekommen ist, sollte auch einen Blick auf Jan Peukers Buch „Baukunst für Softwarearchitekten“ werfen. Dieses Buch richtet sich an Softwarearchitekten, die gerne einen Blick über den Tellerrand wagen. Obwohl die oben erwähnten Metaphern gnadenlos überzustrapaziert werden, können Softwarearchitekten dennoch viel aus der Entwicklung der Gebäudearchitektur lernen. Anhand von Beispielen aus Geschichte und Gegenwart werden die Parallelen in der Rolle des Architekten in diesen beiden Domänen betrachtet. Dabei geht es nicht darum, Antworten zu liefern oder neue Konzepte zu erfinden, sondern darum die richtigen Fragen zu stellen.

 









Geschrieben von
Claudia Fröhling
Claudia Fröhling
Claudia Fröhling hat in verschiedenen Redaktionen als TV- und Onlineredakteurin gearbeitet, bevor sie 2008 zur Software & Support Media GmbH kam und sich bis 2014 um alle Projekte des Verlages im Ressort Java kümmerte. Claudia hat einen Abschluss in Politikwissenschaften und Multimedia Producing. Ihr Google+ Profil findest du hier.
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