Atlassian Confluence 5.2 vereinigt Dropbox, Google Drive und mehr

Astrid Spier

Jeder von uns war bestimmt schon mehr als ein Mal der Verzweiflung nahe, weil wichtige Informationen, Rechnungen oder Mails irgendwo im Datennirvana verschwunden waren. Mit den Möglichkeiten, die Cloudspeicher, Facebook, E-Mail und Co. zur Kollaboration innerhalb eines Unternehmens bieten, werden immer weniger Informationen an einem einheitlichen Ort zentral gespeichert. Insbesondere bei geschäftlichen Korrespondenzen verliert man dabei schnell den Überlick über geteilte Informationen und Dateien. Die Content-Management- und Kollaborationssoftware Confluence verspricht Abhilfe und ist ab sofort in der Version 5.2 erhältlich.

In vielen Unternehmen beschränkt sich die Zusammenarbeit auf das Versenden von Dateien per E-Mail oder das Teilen von Links zu Inhalten in der Cloud. Dabei entstehen jedoch unnötige Flaschenhälse – Engstellen also, die den reibungslosen Ablauf verhindern, indem Informationen nur wenigen Mitarbeitern zugänglich sind. Die Kollaborationssoftware Confluence bietet eine interessante Lösung, um die Arbeitsabläufe effektiver zu ordnen, indem alle Inhalte über einen zentralen Anlaufpunkt verwaltet werden. So hat jeder Mitarbeiter Zugang zu relevanten Inhalten und die benötigten Informationen auch aus externen Cloud-Speichern wie Dropbox oder Google Drive sowie aus Organissationssoftwares wie Evernote können schnell gefunden werden. Veranschaulicht wird der Nutzen der Software in einer kreativen Infografik, in der die Programmierer die Quest eines Angestellten auf der Suche nach Informationen zu einer Promotion des letzten Jahres beschreiben.

Die intuitive Bedienung erlaubt es den Mitarbeitern dabei, Dateien mit Kollegen zu teilen, Meetingsprotokolle, Projektpläne und Anforderungsdokumente zu erstellen und Aufgabenbereiche zu delegieren. Eine volle Liste der Features gibt es hier.

Mit der neuen Version 5.2 bringt Atlassian den Nutzern vor allem eine übersichtlichere Nutzeroberfläche und dank eines überarbeiteten Algorithmus eine schnellere Performance und eine bessere Sichtbarkeit relevanter Inhalte. Zudem wurde die Skalierbarkeit erhöht, um die Software den immer größer werdenden Datenmengen anzupassen.

Die Software ist in verschiedenen Preiskategorien erhältlich, die sich nach der Unternehmensgröße richten. Kleine Unternehmen mit bis zu zehn Nutzern zahlen für ein Monats-Abo der On-Demand Version 10 US-Dollar (mit dem Team Calendar Feature liegt der Preis bei 20 US-Dollar), während große Unternehmen mit 500 bis 2000 Nutzern 1000 US-Dollar pro Monat zahlen müssen (1500 US-Dollar mit Team Calender). Die Download-Version, die nicht in der Cloud sondern auf den lokalen Festplatten installiert wird, ist etwas teurer, bietet dafür aber auch die Möglichkeit, den SharePoint Connector hinzuzufügen. 

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Astrid Spier
Astrid Spier
Astrid Spier arbeitet seit Juli 2012 als Redaktionsassistentin bei S&S Media. Im Mai 2011 hat sie ihren Master in Germanistik in den Vereinigten Staaten erhalten. Durch die enge Verbindung von Journalismus und Germanistik hat sie in den USA journalistische Erfahrungen sammeln können und Artikel zur interkulturellen Verständigung für den Blog der Universität geschrieben. Im März 2013 hat sie ihr Staatsexamen mit den Fächern Englisch und Deutsch in Mainz abgeschlossen.
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