Interview mit Arun Gupta

Arun Gupta präsentiert den "Java EE 6 Pocket Guide"

Michael Müller

Arun Gupta ist in der Java-EE-Szene als Technologie-Evangelist bekannt. Wenn er als einer der technisch Vorderen nun rund drei Jahre nach Einführung von Java EE 6 ein Buch zu diesem Thema schreibt, so muss dies einen besonderen Anlass haben. Grund genug, ihn selbst darüber zu befragen.

Michael Müller: Hallo Arun. Sie haben gerade Ihren „Java EE 6 Pocket Guide“ veröffentlicht. Java EE 6 wurde bereits vor drei Jahren vorgestellt, und seither wurden viele Bücher herausgebracht. Was war Ihre Intention, solch ein Buch gerade jetzt zu schreiben?

Arun Gupta: Auf dem Markt existieren diverse ausgezeichnete Bücher zu Java EE 6, und diese bieten einen besseren Überblick über die gesamte Plattform. Aber in meinen Diskussionen mit Architekten und Entwicklern, die mit Java EE 6 ihre Applikationen erstellen, stellte sich heraus, dass diese die Konzepte zwar gut verstehen, aber typischerweise nach beispielhaften Code-Schnipseln suchen, um eine spezifische Aufgabenstellung zu lösen. Dieser Pocket Guide bedient genau die Zielgruppe von Personen, die einen schnellen Überblick benötigen, sowie passende Codefragmente, mit denen sie ihre Arbeit schnell erledigen können.

Alle wichtigen Server sind nun gerade Jave-EE-6-konform geworden, und es wird noch eine ganze Weile dauern, bis sie Java-EE-7-konform sein werden. Enterprise-Entwickler werden Java EE 6 noch einige Jahre nutzen, und so bleibt dieses Buch noch aktuell. Mehr noch, die Java-EE-7-Plattform gründet auf Java EE 6. So kann alles auch für die nächste Version genutzt werden.

Michael Müller: Warum sollte ein Leser Ihr Buch kaufen?

Arun Gupta: Dieses Buch ist weder ein Tutorial noch eine detaillierte Erläuterung irgendeiner Spezifikation der Java-EE-6-Plattfom. Aber wenn jemand einfach zu verstehende Codebeispiele sucht, welche die Verbesserungen der vorliegenden Version darstellen, dann ist das Buch das richtige.

Es kostet

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.99 in der Druck-Ausgabe und

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.99 als Ebook. Wenn jemand das Buch von http://shop.oreilly.com/product/0636920026464.do erwirbt, erhält er zusätzlich kostenlos elektronische Updates. Die meisten anderen Bücher liegen typioscherweise im Bereich von

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oder mehr. Dieses Buch ist also erschwinglich. Und es passt in Jedermanns Jeanshose, so dass es stets griffbereit ist.

Michael Müller: Java EE 7 wird in Kürze erwartet. Was sind die hauptsächlichen Änderungen? Und kann das vorliegende Buch auch für diese Version genutzt werden?

Arun Gupta: Die meisten Konzepte von Java EE 6 sind unter Java EE 7 gleichlautend verfügbar. Natürlich wird es diverse Erweiterungen geben wie beispielsweise das Java API für WebSocket (JSR 356), Java API für JSON Processing (JS 353), Batch Applications für Java Platform (JSR 352), Concurrency Utilities für Java EE (JSR 236) und Java Caching API (JSR 107). Einige der existierenden Spezifikationen, wie JAX-RS 2 und JMS 2, wurden grundlegend überarbeitet, um die Produktivität weiter zu erhöhen. Auch wenn das Buch bestens mit Java EE 7 genutzt werden kann, so sind natürlich die kommenden Veränderungen noch nicht beschrieben. Das Buch wird irgendwann aktualisiert, um die neuen Technologien zu behandeln.

Michael Müller: Was sind Ihre Pläne bezüglich anderer Bücher, z.B ein detailliertes Buch zu Java EE 7?

Arun Gupta: Das Schreiben dieses Pocket Guide hat eine Menge Zeit benötigt. Einige exzellente Community-Mitglieder haben bereits detaillierte Bücher über Java EE 7 in Arbeit, und ich möchte diesen den entsprechenden Erfolg überlassen.

Michael Müller: Arun, vielen Dank für dieses Interview.


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Michael Müller (michael.mueller [at] mueller-bruehl.de) ist als Bereichsleiter Softwarentwicklung beim Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus (InEK GmbH) verantwortlich für diverse Projekte im Java-, .Net- und Web-Umfeld. Daneben rezensiert er über Fachbücher und betreibt die Seite it-rezension.de. Er bloggt unter blog.mueller-bruehl.de gerne über Java EE und insbesondere JSF.

Eine ausführliche Rezension von Michael Müller des Buches „Java EE 6 Pocket Guide“ wird im Java Magazin 5.13 zu lesen sein.
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Michael Müller
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