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J2ME-Bankanwendung für mobile Endgeräte

1999 beschäftigte sich die Anwendungsentwicklung der Sparkasse KölnBonn erstmalig mit Java und dachte über den Einsatz der kommenden und noch brandneuen J2EE nach. Zu dieser Zeit war aber in den Sun-Laboren in Kalifornien die J2EE bereits kalter Kaffee. Hier entwickelte man bereits die Idee des „Java überall“ intensiv weiter und konzentrierte sich mit hohem Aufwand auf die kommende J2ME. Aber erst Ende 2003 läutete das Erscheinen des neuen Nokia 6600-Handy im deutschen Weihnachtsgeschäft das Ende der Eiszeit im mobilen Bankgeschäft ein.

JSR 75 aka PDA Profile

Die meisten mobilen Endgeräte stehen heute den klassischen PDAs in Bezug auf Funktionalität und Usability in kaum noch etwas nach. Das Verwalten eines Adressbuchs oder eines Kalenders ist ebenso normal wie das Anlegen einer To-do-Liste. Und auch ein komplexes Dateisystem mit mehreren hundert Megabyte ist dank moderner Speicherkarten nichts Außergewöhnliches mehr. Umso unsinniger scheint die Tatsache, dass auf diese Daten mit den normalen Bordmitteln der MIDP-Spezifikation derzeit nicht zugegriffen werden kann. Abhilfe schafft erst der im Juni letzten Jahres verabschiedete JSR 75 – PDA Optional Packages for the J2ME Platform.

Advanced Message Coding mit dem JSR 120

Hier lesen Sie eine Einführung in das JSR 120 Wireless Messaging API (WMA), Version 1.1. Das Wireless Messaging API ist ein optionales J2ME Package, das durch den Java Community Process (JCP) definiert wurde und ein Standard-API bereitstellt, um Wireless Short Messages zu senden und zu empfangen.

Subversiv entwickeln?

Immer mehr Projekte setzen auf Subversion für ihre Versionsverwaltung. Mit einfachem Grundkonzept und durchdachter Architektur macht das Open-Source-Projekt etablierten Platzhirschen wie CVS, RCS, ClearCase & Co. das Revier streitig. Dieser Artikel zeigt, wie man mit Subversion arbeitet und worin es sich von anderen Versionsverwaltungen unterscheidet.

On-Device Debugging von J2ME-Anwendungen

Da die J2ME inzwischen die erste Wahl für alle Arten des Advanced Embedded Application Development geworden ist, steigt auch die Nachfrage nach professionellen Tools. Sony Ericsson hat sich dieser Nachfrage angenomen und setzt sich dafür ein, die Möglichkeiten der Entwickler, leistungsfähige Anwendungen zu entwickeln, zu verbessern. Hierzu gehört unter anderem das Debuggen von J2ME-Anwendungen auf der Zielplattform.

Wie man MIDP-Anwendungen effizient programmiert

Dieser Artikel befasst sich mit der effizienten Programmierung von MIDP-Anwendungen. Bei der Entwicklung von Anwendungen für Mobiltelefone müssen viele Aspekte berücksichtigt werden, die dem normalen Java-Programmierer auf den ersten Blick gar nicht auffallen oder ihm gar unwichtig erscheinen. Da wir es mit einer ganz anderen Plattform zu tun haben, muss man deren Eigenheiten kennen, um die Software speziell für diese Geräte optimieren und dem Anwender die bestmögliche Benutzerfreundlichkeit und Benutzererfahrung bieten zu können.

Starker Kaffee

Expresso ist ein auf Struts basierendes Web-Framework, dass durch seine verschiedenen, leicht erweiterbaren Komponenten Entwicklern eine Grundlagenentwicklung eines jeden Projektes vorwegnimmt und so das Augenmerk auf die eigentliche Implementierung lenken lässt.

Wer suchet, der findet

Das Suchmaschinen-Framework Lucene bietet ein mächtiges API zur Volltextindexierung und Suche, das in puncto Vielfalt leicht mit kommerziellen Mitbewerbern mithalten kann. In unserem Beitrag in der letzten Java Magazin-Ausgabe beschäftigte sich Manfred Hardt mit der aktuellen Version des Apache Lucene. In dem vorliegenden Artikel wird nun der Einsatz von Lucene in der Praxis anhand einer ganz konkreten Beispielanwendung betrachtet.

Gewichtige Anmerkungen

Annotations sind eine der Neuerungen der J2SE 5. Sie werden häufig auch als Metadaten bezeichnet. Sie dienen aber nicht nur der Vergrößerung Ihres Quelltextes, sondern können mittels Reflection, dem apt-Tool oder anderer Mechanismen durch Anwendungen ausgewertet werden. Anwendungsgebiete sind z.B. die automatisierte Erzeugung von Quellcode, z.B. Stubs, oder die Möglichkeit, Projektinformationen zu sammeln.

Raus aus dem Tal der Tränen

Die Integration von Test- und Entwicklungsprozess gewinnt weiter an Bedeutung, bestärkt durch die Erfolge des Test-Driven-Development-Ansatzes bei der Erreichung hoher Qualitätsziele in Softwareentwicklungsprojekten. Im folgenden Artikel werden Ansätze zur Integration des Testens von Webapplikationen in einen Eclipse-basierten Entwicklungsprozess vorgestellt. Schwerpunkt bildet dabei das Eclipse Test and Tool Platform Project (Hyades).

Schöner, bunter, mächtiger …

Die Eclipse-Entwickler schenkten ihrem Produkt fast heimlich, still und leise ein komplett neues Look & Feel, was in der Eclipse-Sprache als Kombination von Presentation und Theme verstanden wird. Neben der Verschönerung der GUI-Elemente haben diese natürlich auch an zahlreichen Stellen zusätzliche Fertigkeiten erlernt. Allen voran ist in den Editor eine Menge Gehirnschmalz geflossen und er überrascht den Nutzer daher mit ungeahnten Fähigkeiten.

Oberflächen dynamisch

Als universelles und freidefinierbares Austauschformat hat XML eine starke Position im Client Server Bereich erreicht. Dieser Beitrag zeigt, dass XML auch im Bereich von Standalone-Anwendungen Einsatz finden kann. Als Beispielapplikation wird dabei eine XML-Datei zur Definition der graphischen Nutzerschnittstelle verwendet und erlaubt damit einfachste Änderungen der Applikation, die sogar auch durch den Endanwender erfolgen können.

Traffic für die Webpräsenz

Um Website-Besucher an den Internetauftritt zu binden, sind einige Tricks und Kniffe notwendig. Wer den Traffic seiner Webpräsenz langfristig steigern möchte, muss alte Besucher behalten und neue hinzugewinnen. Wir geben Ihnen einige Hinweise, wie Sie mittels emotionaler Faktoren potenzielle Internetkunden an Ihre Marke binden.

Per Networking zum Erfolg

Soziale Netzwerke sind einer der besten Garanten für eine kontinuierlich gute Auftragslage. Nicht selten ergeben sich lohnende Jobs gerade durch persönliche Kontakte, die man sich auf die eine oder andere Weise im realen Leben erarbeitet hat. Im Internet gibt es dazu die passende Ergänzung: Gute Geschäftskontakte findet man in Anwendungen wie openBC. Wer noch nicht über ein großes Netzwerk verfügt, muss Aufträge anders akquirieren. Eine tägliche Sammlung von Ausschreibungen bietet iBusiness aus dem HighText Verlag.

Shopping nach zehn Minuten

Die Softwareentwicklung hat bis heute einige Evolutionen erlebt. Von der einfachen Assembler-Programmierung über prozedurale Sprachen bis hin zur Objektorientierung wurden stetig Wege und Mittel gesucht, der steigenden Komplexität von Softwaresystemen gerecht zu werden. Mit MDA wird in naher Zukunft die nächste Evolutionsstufe erreicht werden. Auch deswegen ist MDA [1] in aller Munde. Beim Lesen der vielen Publikationen zu diesem Thema bekommt man jedoch immer wieder das Gefühl, dass dieser Ansatz erst in ein paar Jahren nutzbringend eingesetzt werden kann. Dieser Artikel zeigt die Nutzung des modellgetriebenen Ansatzes an einem einfachen Beispiel und möchte so den Leser davon überzeugen, dass diese Technik auch heute schon sinnvoll eingesetzt werden kann.

O'zapft is!

Oracle Toplink ist der Klassiker unter den O/R Mapping Tools und erfreut sich trotz JDO-Open-Source-Lösungen und Container Managed Persistence durch Application Server weiterhin großer Beliebtheit. Toplink lässt sich schließlich auch standalone ohne und mit J2EE-Server gut für Großanwendungen einsetzen. Falsche Konfiguration und unglücklicher Einsatz können aber auch schnell zur Enttäuschung führen und in einer verzweifelten Suche nach Bottlenecks enden. Dieser Artikel erläutert Fallstricke und versteckte Performancequellen nicht nur für Toplink User.

Eine Welt der Wunder

Die Programmierumgebung AspectJ [1] bietet Entwicklern eine Erweiterung der Java-Programmiersprache. Welcher Nutzen entsteht aber aus der Verwendung von AspectJ? Unsere Reihe bietet eine Einführung in die aspektorientierte Programmierung sowie einen dritten Praxisteil, in dem gezeigt wird, wie das Java Exception Handling konzipiert ist und wie es mit geringem Aufwand richtig eingesetzt werden kann.

Aspekte von Java

Die Programmierumgebung AspectJ [1] bietet Entwicklern eine Erweiterung der Java-Programmiersprache. Welcher Nutzen entsteht aber aus der Verwendung von AspectJ? Unser Special bietet eine Einführung in die aspektorientierte Programmierung sowie einen ersten Praxisteil, in dem gezeigt wird, wie mit Pointcuts und Advices klassische Probleme der Programmierung elegant behoben werden können.

Leinen los! Der Tiger ist frei

Am 1. Oktober war es soweit. Der Tiger wurde freigelassen und von den Basic-Programmierern wurde eine Staubwolke hoch gewirbelt, als sie hinter ihren PC flüchteten. Na, ganz so schlimm war es dann wohl doch nicht, wurde doch die Bereitstellung des Final Release eher still und heimlich vorgenommen. Nach einer Beta 1 und 2 sowie einem Release Candidate wurde die offizielle Version der J2SE 5.0, ja Sie haben richtig gelesen, 5.0, freigegeben. Die vormals unter dem Codenamen Tiger laufende J2SE 5.0 soll der signifikanteste Upgrade der Java-Plattform und Java-Programmiersprache seit Java 1.0 sein.. Und allen bisherigen Erkenntnisse zufolge ist dies wohl auch gelungen.

Fliegengewicht

HSQLDB ist eine kleine Java-Datenbank, die für Ihre Größe erstaunliches leistet. Neben der einfachen Installation und guter Performance bietet HSQLDB einige Datenbank-Features, die man eher von kommerziellen Datenbanken erwartet. Beispielsweise die Arbeit im Server Mode oder In-Memory Mode, der als performanter Datencache in Anwendungen eingesetzt werden kann.