Java Core

Java EE trifft Microservices: Elefant im Porzellanladen?

In der Enterprise-Community hält sich hartnäckig das Gerücht, dass Java EE nicht wirklich als Werkzeug für die neue Wunderwelt der Microservices geeignet sei. Die Wurzeln des Enterprise-Java-Standards sind jedoch genau dort zu finden, wo wir heute mit dem Architekturansatz der Microservices hin wollen – in stark verteilten, fachlich orientierten Systemen. Warum also hat Java EE, in Bezug auf Microservices, einen so schlechten Ruf? Und ist er gerechtfertigt?

JavaFX zum Mitnehmen, bitte!

JavaFX bietet eine sehr moderne UI-Technologie, mit der sich Oberächen angenehm entwickeln lassen. Doch wie angenehm ist die Nutzung durch den Endanwender? Was muss er tun, um diese Anwendung bei sich zum Laufen zu bringen und wie viel Spezialwissen über die Java-Welt benötigt er? Im zweiten Teil beschäftigen wir uns mit der Auslieferung und Installation unserer Beispielanwendung Timer.

Teil 2: Quo vadis Eclipse?

Kontroverse Community-Diskussionen über die Zukunft von Eclipse – bis hin zur Schicksalsfrage der Eclipse Foundation – stehen im Zentrum des zweiten Teils unserer kritischen Bestandsaufnahme zur Situation des Eclipse-Ökosystems und der Eclipse Foundation.

Im Coding Dojo

Bob und Jens, zwei alte Freunde, treffen sich abends in ihrer Stammkneipe.

Teil 1: Quo vadis Eclipse?

Wir schreiben das Jahr 2004. Das 50 Unternehmen starke, bisher IBM-dominierte Industriekonsortium zur Förderung der Eclipse-Plattform wird in die „anbieterneutrale“ Eclipse Foundation überführt. Die Foundation soll u.a. das Ziel weiterverfolgen, Eclipse zur weltweit führenden Java-Entwicklungsplattform zu machen. Tatsächlich darf diese Zielvorgabe bis heute als erreicht gelten, und die Arbeit der Eclipse Foundation damit als überaus erfolgreich. Gleichwohl laufen der Foundation derzeit die Mitgliedsunternehmen davon und die Community diskutiert, warum das so ist. Ist es denkbar, dass sich die Foundation nach Erreichen ihres ursprünglichen Ziels selbst überflüssig gemacht hat, quasi Opfer ihres eigenen Erfolges geworden ist? Zeit für eine kritische Bestandsaufnahme.

Build Dir Deine Meinung

Was die ASF von anderen Open-Source-Plattformen unterscheidet, ist der Anspruch, für jedes Projekt eine größtmögliche Kontinuität zu gewährleisten. Dazu gehört, dass jedes jemals publizierte Release auch in Zukunft verfügbar sein soll, zusammen mit den Mailing-Listen und den Bug-Trackern. Im Prinzip soll man also noch in zehn Jahren Struts 1 auschecken, bauen und laufen lassen können, wie am ersten Tag. Wenn man das denn will.

Welcher Entwicklertyp sind Sie?

Beantworten Sie die nachstehenden Fragen möglichst ehrlich für sich, und notieren Sie sich, wie häufig welcher Buchstabe (A, B oder C) bei Ihren Antworten steht. Dieser Buchstabe gibt den Typ an, zu dem Sie vielleicht gehören.

Geek’s Guide to the Working Life 7

Das Tagesglück eines Geeks ist meist von kurzer Dauer. Kaum hat er den fünften Kaffee hinter sich und somit das Gehirn auf Betriebstemperatur, kaum hat er nach ein, zwei Stunden mühsamem, fast schon gewaltsamem Nachdenken das gestrige Problem wieder mental aufgegriffen, kaum blinzelt am Horizont der Erkenntnis ein unsicheres Lichtlein der Idee auf und kaum ist er bereit, endlich in die Tasten zu hauen, da verschleppt ihn auch schon irgendein kontraproduktiver Widerling in ein Meeting. Und je nachdem, wie übel dieses Unding ausfällt – thematisch, zeitlich etc., ist der Tag eventuell auch schon wieder herum, und man kann nichts mehr tun, um wieder dieselbe Drehzahl zu erreichen, die man noch vor dem Meeting hatte. Auch eine erneute Kaffeezufuhr hilft da herzlich wenig. Ein Horror, der nur mit privatem Hacken außerhalb der Arbeitszeit ausgeglichen werden kann, oder während der Arbeitszeit, wenn der Geek ganz viel Glück hat.

Der agile Festpreis

In Schulungen werde ich immer wieder gefragt, ob agile Softwareprojekte Verträge nach Aufwand verlangen, oder ob auch Festpreisverträge möglich sind. Stand der Kunst in der agilen Community ist, dass Festpreisprojekte durchaus agil durchgeführt werden können.

Die Flinke Feder

Schnell mal geraten: Wie viele Projekte hat die Apache Software Foundation? 32? 64? 128? Zu viele jedenfalls, um den Überblick zu behalten. Und fast jeden Monat kommen neue hinzu. Deswegen trete ich hier mit dem Vorsatz an, Ihnen die kleinen Orchideen aus dem Dschungel an Mailing-Listen, Releases und Projekten zu pflücken – und das jeden Monat!

Jetty goes OSGi

Jetty ist ein weiterer Star im Eclipse-Helios-Universum. Der Server und Servlet-Container ist nach der Migration zu Eclipse Anfang 2009 zum ersten Mal an einem Eclipse-Release-Train beteiligt. Jetty-Entwickler Greg Wilkins und Hughes Malphettes erzählen, warum Jetty und OSGi dadurch immer bessere Freunde werden.

Auf der Suche nach dem Heiligen Gral der Softwareentwicklung

Probleme lassen sich direkt im Code einer General-Purpose-3GL-Sprache wie Java lösen – oder auf einer abstrakteren Ebene über Modelle beschreiben, aus denen dann automatisiert Code generiert wird. Dieses letztgenannte Prinzip der modellgetriebenen Softwareentwicklung (MDSD) findet besonders in Europa immer mehr Anhänger, skeptischer reagiert man hingegen in den USA auf den MDSD-Ansatz. Begeben sich MDSD-Anhänger nicht letztlich auf die Suche nach einem unerreichbaren „Heiligen Gral der Softwareentwicklung“, wenn sie anstreben, komplett lauffähige Anwendungen in nur wenigen Knopfdrücken zu generieren?

Oracle/Sun präsentiert: Die Zukunft von Java

Vom Silikon-Chip bis zur fertigen Anwendung – dies ist laut Larry Ellison, CEO von Oracle, das neue Credo bei Oracle nach der Fusion mit Sun. Die neue Strategie wurde gestern in einem fünfstündigen Webcast live der Community vorgestellt, und die Botschaft war deutlich: In einer im IT-Sektor einzigartigen Konstellation halte Oracle einen kompletten Stack von Hardware, Infrastruktur, Datenbanken, Middleware und Business-Applikationen in den Händen und werde sich nun darauf konzentrieren, die einzelnen Komponenten in performante Gesamtsysteme zu integrieren, die allen Konkurrenzprodukten – von IBM bis HP – überlegen seien.

Zu früh gejammert: Closures doch in Java 7

Nach der Verkündung von Mark Reinhold auf der Devoxx 2008, dass Closures nicht in Java 7 enthalten sind, hat sich nach vielen Diskussionen die Java-Gemeinde damit langsam zurechtgefunden. So richtig Ruhe ist aber bei diesem Thema nie eingekehrt. Der unerwartete Höhepunkt war wieder einmal die Devoxx, dieses Mal in der Fassung 2009. Hier hat Mark Reinhold nun unter Scheinwerferlicht die Rolle rückwärts verübt und verkündet, dass Closures doch in Java 7 enthalten sind. Grund genug, wieder den Scheinwerfer auf dieses Thema zu werfen.

Viva Java Libre: JDK 7 kommt voran

Endlich wird’s mal wieder richtig Sommer! Die höheren Temperaturen sorgen für mehr Action – alles drängt und sprießt, und aus dem fruchtbaren Boden von OpenJDK schält sich das zarte Pflänzchen des JDK 7 heraus.

JavaRebel: Ein rebellisches Aha-Erlebnis

Wann hatten Sie Ihr letztes Aha-Erlebnis? Wann haben Sie zuletzt ein Tool evaluiert, das von Anfang an überzeugen konnte, dass genau dieses Werkzeug Ihre tägliche Arbeit erleichtern wird? Ein solches Tool möchten wir Ihnen heute vorstellen: JavaRebel.