ARM präsentiert neue Plattform für das Internet der Dinge

Redaktion JAXenter

Eine neue Softwareplattform und ein Betriebssystem für das Internet of Things (IoT) – das sind die jüngsten Produkte von ARM, die der britische Chipkonzern letzte Woche auf seiner Hauskonferenz ARM TechCon aus dem Hut zauberte. Die neuen Technologien sollen die Entwicklung von IoT-Anwendungen vereinfachen und damit die Produktivität von IoT-Entwicklern ankurbeln.

Das kostenlose Betriebssystem mbed OS, speziell für die Cortex-M-Prozessorarchitektur vorgesehen, bringt Sicherheits- und Konnektivitätsfeatures für die Clientseite mit und soll darüber hinaus besonders energiesparend sein. Laut Webpräsenz unterstützt es die Protokolle CoAP, HTTP, MQTT und LWM2M.

Das mbed OS

Das Gegenstück zum mbed OS bildet die serverseitige Software mbed Device Server, über die Geräte miteinander verbunden und verwaltet werden können. Sie unterstützt C-, Java-SE- und Java-ME-Clients für IoT-Geräte.

ARM IoT Device Platform

ARM Unlimited

Zur Zeit umfasst das ARM-Ökosystem etwa 1.000 Unternehmen weltweit. Ohnehin allgegenwärtig im Bereich eingebetteter Geräte, dürfte der Marktführer seine Vormachtstellung durch dieses Freemium-Angebot weiter zementieren. 

Erst kürzlich brachte ARM eine Mikrocontrollerarchitektur auf den Weg, die Prozessoren bei der Verarbeitung von Sensordaten auf die Sprünge helfen soll. Eine höhere Performanz und zusätzliche Funktionen soll das Cortex-M7 genannte Chipdesign ins Internet der Dinge bringen. Auf der Eröffnungskeynote der Konferenz JavaOne kündigte Oracle an, die Initiative mbed.org unterstützen zu wollen und veröffentlichte zeitgleich eine Vorabversion von Java ME 8.1 für Geräte mit ARM-Cortex-M4-Architektur.

 

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