APM

3 Aspekte, wie Corona die Anwendungswelt verändert

Angie Mistretta

© Shutterstock / kentoh

In Zeiten der Pandemie verlagert sich das Geschäft von vielen Unternehmen fast ausschließlich in den digitalen Raum. Anwendungen sind dabei die zentrale Schnittstelle zu den Kunden und daher entscheidend für den Erfolg. IT-Teams stehen derzeit unter hohem Druck. Um herauszufinden, was sie besonders beschäftigt, hat AppDynamics Anfragen ihrer Kunden im Zeitraum 1. März – 4. April ausgewertet. Dabei zeigen sich drei Trends, die Angie Mistretta, Chief Marketing Officer bei AppDynamics, in diesem Beitrag kommentiert.

1. Nachfrage nach Application Performance Management (APM) nimmt zu

Aktuell haben viele IT-Experten Schwierigkeiten damit, angemessen auf den immensen Nutzungsanstieg ihrer Anwendungen zu reagieren, schließlich darf die User Experience nicht darunter leiden. Deshalb besteht aktuell eine erhöhte Nachfrage nach APM-Lösungen.

Bei der Analyse organischer Web-Such-Trends im Zusammenhang mit Anwendungsperformance rangieren „APM“, „Application Performance Monitoring“ und „Digital Experience Monitoring“ unter den Top 5 der weltweit am häufigsten gesuchten Begriffe. Darüber hinaus lässt sich feststellen, dass die Ressourcen auf der AppDynamics-Website zur Implementierung einer umfassenden End-to-End-APM-Strategie einen 35-prozentigen Anstieg des Web-Traffics verzeichneten. Gleichzeitig gibt es bei Informationen rund um Application Performance Testing im gleichen Zeitraum einen 24-prozentigen Traffic-Anstieg.

Auch beim Premium-University-Programm von AppDynamics ist eine erhöhte Nachfrage nach APM-Informationen zu erkennen. Der Grundlegende APM-Kurs verzeichnet dort einen Anstieg der Teilnehmerzahlen um 233 Prozent.

2. Cloud Support ist jetzt entscheidend

Im Zuge der Corona-Pandemie und der damit einhergehenden Veränderungen ist es für Unternehmen schwierig, verlässliche Vorhersagen zum Kapazitätsbedarf zu treffen. Auch Modelle, die vor den aktuellen Ereignissen erstellt wurden, eignen sich meist nicht mehr für zuverlässige Prognosen. Die IT-Abteilungen brauchen daher Möglichkeiten, ihre Ressourcen flexibel den aktuellen Anforderungen anzupassen.

Dieser erhöhte Bedarf an Agilität wird auch dadurch bestätigt, dass Suchbegriffe wie „Cloud Operations“, „Azure“ und „AWS Monitoring“ im Trend liegen. Außerdem verzeichnet die AppDynamics-Homepage einen 40-prozentigen Anstieg bei den Aufrufen von Seiten, die sich auf Cloud Monitoring beziehen.

3. Entwickler setzen auf Microservices

Da Unternehmen aktuell mehr denn je von ihrem digitalen Auftritt abhängig sind, um wettbewerbsfähig zu bleiben, stehen Entwickler unter enormem Druck, neuen Code schneller zu schreiben, Funktionen zu aktualisieren und Fehler schnell zu beheben. Um dies in großem Maßstab zu erreichen, kommen vermehrt Microservices zum Einsatz, um Code schneller zu entwickeln, zu testen und auszurollen.

Die Analyse zeigt, dass der Traffic auf der AppDynamics-Website zu Microservices-bezogenen Inhalten um 21 Prozent zugenommen hat. IT-Teams beschäftigen sich auch verstärkt mit Container-Orchestrierungs-Lösungen wie Kubernetes, um Workloads zu verwalten und zu priorisieren. Ressourcen, die sich auf Kubernetes-Monitoring beziehen, zeigen einen Anstieg der Abrufe um 20 Prozent. Bei Best-Practice-Beispielen beträgt die Zunahme sogar 33 Prozent.

Fazit

Wenn digitale Kanäle zum Gesicht eines Unternehmens werden, wird die Performance der Anwendungen immer wichtiger. Ausfälle bei Apps und Services kann sich heute niemand mehr leisten, sonst suchen sich Kunden schnell Alternativen. Das wissen auch die Verantwortlichen in der Chefetage, weshalb ein großer Druck auf den IT-Teams lastet.

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Geschrieben von
Angie Mistretta

Angie Mistretta ist Chief Marketing Officer bei AppDynamics.

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