ArangoDB 2.4 mit ES6-Support und neuem Foxx-Generator erschienen

Stefanie Schäfers
© https://arangodb.com

Mit Version 2.4 hat die NoSQL-Datenbank ArangoDB ein Update erhalten. Nachdem in der vorigen Version die komplette Query-Engine umgeschrieben wurde und so für mehr Optimierungsmöglichkeiten sorgen sollte, bringt auch diese Version zahlreiche Neuerungen mit sich. Dazu gehört zum Beispiel der Support verschiedener ECMAScript-6-Features oder der neue Foxx-Generator Foxx 2.0.

ArangoDB 2.4. bringt ES6-Support und Performance-Verbesserungen

Mit ArangoDB 2.4 erhielt die V8-Version ein Upgrade von 3.16.14 auf 3.29.59, wodurch sowohl in der ArangoShell als auch auf dem ArangoDB-Server zahlreiche ECMAScript-6-Features aktiviert wurden. Automatisch zur Verfügung stehende ES6-Features umfassen zum Beispiel Iteratoren, den of-Operator oder geschriebene Arrays. Zudem können weitere Features beim Start von arangod oder arangosh mit den entsprechenden Optionen verfügbar gemacht werden.

Auch die ArangoDB Query Language (AQL) wurde verbessert. So wurde ihr ein optionaler Rückgabewert für AQL-Daten-Modifizierungs-Queries hinzugefügt; AQL Collect erhielt einen optionalen Count-Clause. Weitere Änderungen umfassen zudem die Verbesserung des Umgangs mit Indexen in gefilterten AQL-Queries.

Die neue Version von ArangoDB kommt mit FoxxGenerator 2.0, einem Framework zum leichteren Erstellen von standardisierten Hypermedia-APIs, die auf Basis semantischer Beschreibungen von Entities und Transitions erstellt werden. Durch das neue Web-Frontend von Foxx können Foxx-Applikationen einfach neu erstellt oder von GitHub oder aus dem ArangoDB-Store heraus installiert werden.

Gleichzeitig mit dem Release von ArangoDB 2.4 steht auch der neue leichtgewichtige JavaScript-Driver arangojs 3.0 zur Verfügung. Eine Übersicht über alle Neuerungen findet sich in den Release Notes; die neue Version steht auf der Produkt-Website zum Download zur Verfügung.

Geschrieben von
Stefanie Schäfers
Stefanie Schäfers
Stefanie Schäfers studierte zunächst Anglistik in Marburg und machte anschließend ihren Masterabschluss im Bereich Creative and Cultural Industries an der Glasgow Caledonian University in Glasgow, Schottland. Seit August 2014 ist sie als Redakteurin in der Redaktion des PHP Magazins bei Software & Support Media tätig. Zuvor absolvierte sie bereits mehrere Praktika in Online-Redaktionen und Verlagen.
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