Apache Mesos 0.20 mit nativem Docker-Support

Claudia Fröhling

Der Cluster Manager Apache Mesos hat Version 0.20.0 erreicht. Highlight des Release ist der Docker Support. Framework Wirter haben dadurch jetzt die Möglichkeit, Docker-Images für Container zu spezifizieren. Auch Docker-Primitives wie Volumes und Entrypoints werden in Mesos 0.20 unterstützt.

Neu ist auch die Unterstützung für Per-Container Network Monitoring. Bislang war es nämlich nicht möglich, Netzwerkstatistiken für einzelne Container einzusehen. Durch den neuen Support soll das Debugging von Netzwerkproblemen erleichtert werden.

Über Access Control Lists (ACLs) wurde Authorization in Mesos 0.20 implementiert. Alle neuen Features können in den Release Notes nachgelesen werden.

Apache Mesos

Das Mesos-Projekt wird seit fünf Jahren an der Universität von Berkley entwickelt und ist seit einem Jahr Apache Top Level Projekt. Twitter setzt Mesos beispielsweise für seine elastische Infrastruktur ein. Mit Mesos lassen sich Ressourcen unterschiedlicher Herkunft isolieren und auf einen Server-Cluster verteilen. Als Abstraktionsschicht zwischen Anwendung und verteilter Server-Umgebung beherrscht Mesos verschiedene Frameworks wie Apache Hadoop, MPI, Hypertable, Jenkins, Storm und Spark, die mit Mesos nicht mehr auf separaten Systemen betrieben werden müssen.

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Claudia Fröhling
Claudia Fröhling
Claudia Fröhling hat in verschiedenen Redaktionen als TV- und Onlineredakteurin gearbeitet, bevor sie 2008 zur Software & Support Media GmbH kam und sich bis 2014 um alle Projekte des Verlages im Ressort Java kümmerte. Claudia hat einen Abschluss in Politikwissenschaften und Multimedia Producing. Ihr Google+ Profil findest du hier.
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