Apache Flink zum Top-Level-Projekt ernannt

Michael Thomas
Apache Flink Logo (Quelle: http://flink.apache.org)

Die quelloffene, verteilte Engine für für die Analyse von Batch- und Streaming-Daten Apache Flink ist ab sofort Top-Level-Projekt der Apache Software Foundation (ASF).

Das Projekt stellt eine einzigartige Kombination von Streaming/Pipelining- und Batchverarbeitungstechnologien dar; außerdem hat es sich eine eigene Typen-Serialisierung, Speicherverwaltung und kostenbasierte Abfrageoptimierung-Komponenten aus der Frühzeit seiner Entwicklung bewahrt. Neben Scala- und Java-APIs bietet Flink auch spezielle APIs für Graphenverarbeitung.

Seine Wurzeln hat Apache Flink in dem 2009 gestarteten Forschungsprojekt „Stratosphere“ der Technischen Universität Berlin, zu der sich im Laufe der Zeit die Humboldt-Universität zu Berlin, das Hasso-Plattner-Institut, die Königlich Technische Hochschule in Stockholm, die Eötvös-Loránd-Universität in Budapest sowie eine an Datenmanagement interessierte Community gesellten. Mit Data Artisans gründeten einige Flink-Committer gar ein in Berlin ansässiges Startup, das sich ganz dem weiteren Wachstum von Flink verschrieben hat.

Geschrieben von
Michael Thomas
Michael Thomas
Michael Thomas studierte Erziehungswissenschaft an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und arbeitet seit 2013 als Freelance-Autor bei JAXenter.de. Kontakt: mthomas[at]sandsmedia.com
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