Apache Cassandra feiert fünfjähriges Jubiläum

Claudia Fröhling

Obwohl bereits 2008 bei Facebook ursprünglich entwickelt, beginnt die Zeitrechnung für die NoSQL-Lösung Cassandra mit dem Eintritt in den Apache-Incubator. Das ist fünf Jahre her und so feiert die Community dieser Tage den Geburtstag einer Lösung, die auf dem besten Weg ist, den so genannten NoSQL-Hype zu überleben.

Vorangetrieben vom US-amerikanischen Unternehmen DataStax wird Cassandra von Firmen wie Adobe, eBay, Netflix, Spotify, HP oder IBM eingesetzt. Eine vollständige (und lange) Liste von Kunden findet sich auf http://planetcassandra.org/companies/. Laut Apache-Bekanntmachung hat Apache Cassandra in den letzten fünf Jahren über 6.000 JIRA-Issues und über 250 Contributors erlebt. Seit vier Jahren ist Cassandra Top-Level-Projekt.

Apache Cassandra ist als eine Cluster-fähige Mischung aus Key-Value Store und Spalten-orientierter Datenbank zu beschreiben. n Key/Value-basierten Datenbanken werden Werte unter einem eindeutigen Schlüssel gespeichert. In Cassandra stehen Keys bzw. Nodes für Spalten, die variable Mengen von Elementen enthalten. Der Clou dabei ist, dass die Nodes von Cassandra automatisch auf Server-Cluster verteilt werden können. Ohne programmatische Klimmzüge lassen sich so riesige Datenmengen performant verwalten. Lineare Skalierbarkeit und operationale Einfachheit schreibt sich Cassandra deshalb auf die Fahnen. Eingebaut ist auch eine automatische Daten-Replikation, die für Ausfallsicherheit sorgt.

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Claudia Fröhling
Claudia Fröhling
Claudia Fröhling hat in verschiedenen Redaktionen als TV- und Onlineredakteurin gearbeitet, bevor sie 2008 zur Software & Support Media GmbH kam und sich bis 2014 um alle Projekte des Verlages im Ressort Java kümmerte. Claudia hat einen Abschluss in Politikwissenschaften und Multimedia Producing. Ihr Google+ Profil findest du hier.
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