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Apache Allura 1.2.0 veröffentlicht

Michael Thomas

Bei Apache Allura handelt es sich um eine quelloffene Implementierung der forge-Plattform, die durch die Verwaltung von Quellcode-Repositories, Bug Reports, Diskussionen, Wiki-Seiten und Blogs eine Plattform für kollaborative Softwareentwicklung bereitstellt.

Nach fast einem Jahr Entwicklungszeit wurde kürzlich die neueste Hauptversion 1.2.0 veröffentlicht – entsprechend üppig fällt das Release aus: Rund 150 Bugfixes, Features und Verbesserungen finden sich im Changelog. Zu den Highlights gehören dabei neu designte Profilseiten, Site-Admin-Seiten für die User-Verwaltung (z. B. Passwortzurücksetzung, Änderung der Kontaktdaten etc.), eine Site-Admin-Seite für die Suche nach Projekten, zusätzliche Login- und Authentifizierungsoptionen sowie Dropdown-Menüs für die Filterung von Tickets.

Eine komplette Auflistung aller Änderungen findet sich in den offiziellen Release Notes.

Überblick

Allura wurde 2009 von SourceForge zur Verwaltung von Quellcode-Repositorys entwickelt und im 1. Quartal 2014 zum Top-Level-Projekt der Apache Software Foundation ernannt. Die Software stellt eine mächtige Plattform zur Codeverwaltung dar; unterstützt werden die gängigen Versionskontrollsysteme Git, Mercurial und Subversion. Issue Tracker, ein eingebautes Diskussionsforum und ausgefeilte Markdown-Formatierungen mit Navigationshilfen sprechen zusätzlich für Allura. Eigesetzt wird das Projekt u.a. beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) sowie im US-amerikanischen Militärforschungsinstitut DARPA.

Geschrieben von
Michael Thomas
Michael Thomas
Michael Thomas studierte Erziehungswissenschaft an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und arbeitet seit 2013 als Freelance-Autor bei JAXenter.de. Kontakt: mthomas[at]sandsmedia.com
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