AngularJS: End-to-End-Tests mit Protractor 1.6

Michael Thomas

Je größer und komplexer eine Anwendung wird, desto aufwändiger – und unsinniger – wird das manuelle Testen von Features oder das Aufspüren von Bugs. Unit Tests sind zwar erste Wahl, wenn es um Bugs geht. Bei der Integration von Komponenten können jedoch Probleme auftreten, wo diese machtlos sind.

Für genau dieses Szenario bei AngularJS-Anwendungen wurde das Test-Framework Protractor entwickelt: Das Node.js-Programm ermöglicht ebenfalls in Java geschriebene End-to-End-Tests, läuft mit Node und verwendet WebDriver für die Kontrolle von Browsern sowie die Simulation von Benutzeraktionen. Für die Test-Syntax kommt das verhaltensgetriebene Entwicklungsframework Jasmine zum Einsatz; mit der kürzlich erschienenen Version 1.6.0 von Protractor stehen dafür auch dessen Versionen ab 2.x zur Verfügung.

Ein weiteres Highlight des Release stellt das neue Timeline-Plug-in dar, das die aus den Tests – sowie, falls vorhanden, aus Selenium- und Sauce-Labs-Logs – gewonnenen Informationen visuell aufbereitet ausgibt. Außerdem ist es ab sofort möglich, den Browser zwischen Tests neu zu starten, was allerdings eine erhebliche Verlangsamung der Testreihen zur Folge hat.

Eine Beschreibung der weiteren Features sowie Informationen zu allen Änderungen und Bugfixes finden sich im offiziellen Changelog auf GitHub.

Geschrieben von
Michael Thomas
Michael Thomas
Michael Thomas studierte Erziehungswissenschaft an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und arbeitet seit 2013 als Freelance-Autor bei JAXenter.de. Kontakt: mthomas[at]sandsmedia.com
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