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Mit vereinten Kräften

Angular- und React-Teams streben Zusammenarbeit an

Redaktion JAXenter

© Shutterstock.com/ imanolqs

Die Angular- und React-Teams haben in einem gemeinsamen Treffen eine mögliche Zusammenarbeit bei Problemen, denen beiden gegenüberstehen, diskutiert. Doch nicht jeder ist glücklich darüber, bestehende funktionierende Tools neu zu erfinden, anstatt sie zu schärfen.

Mitglieder der Angular- und React-Teams haben sich kürzlich getroffen, um eine mögliche Zusammenarbeit sowie die Entscheidung, NPM als Package Manager zu verwenden, zu diskutieren. Obwohl dieses Treffen zwischen den beiden beliebten JavaScript-Frameworks auf eine zukünftige Partnerschaft hindeuten könnte, erscheint eine etwaige Verschmelzung der Technologien unwahrscheinlich.

Show and tell

Christopher Chedeau und das React-Team machten sich auf den Weg zu Googles Hauptquartier, wo Igor Minar Angulars Pläne für ein Common Language Infrastructure (CLI)-Build, das einige Tools von JavaScript enthält, darlegte.

Da sie glaubten, dass die existierenden JS-Tools die Bedürfnisse des Angular-Teams nicht befriedigen, stand hinter dem Build Minar zufolge der Gedanke, out-of-the box eine gute Default-Erfahrung zu liefern. Die CLI wird Scaffolding und Skeleton-Dateien ebenso abdecken wie das Einrichten von Build- und Test-Umgebungen, außerdem wird sie möglicherweise auch die Bereitstellung umfassen.

Angular arbeitet zudem direkt mit dem Ember-Team und NPM zusammen, um den Package Manager zu standardisieren. Denn, wie Minar es ausdrückte: „heutige Package Manager sind nicht gut, aber von allen kommt NPM dem am nächsten“.

Neuigkeiten über den neuen CLI-Build sind nicht unbedingt jedermanns Sache. Einige User von Hacker News beispielsweise fühlen sich von „der Notwendigkeit, die unglaublichen Tools, über die wir bereits verfügen, neu zu erfinden anstatt sie zu verbessern“ ermüdet.

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Beide Teams demonstrierten freimütig die von ihnen geleistete Arbeit und waren in der Lage zu vergleichen, was sie von den einzelnen Werkzeugen und Funktionen benötigen. In Brad Greens Besprechungsnotizen wurden Leistungsmessungswerkzeuge und -techniken via Benchpress, einem Framework für E2E-Performance-Tests, erwähnt.

Im Hinblick auf eine berechenbare Leistungsmessung sagte Minar, dass das Angular-Team versuchte, zu Makro-Benchmarks zu wechseln, da Mikro-Benchmarks für Framework-Code nicht besonders nützlich sind:

We got close on a first version of Benchpress that was a runner that executed instructions in your app and measured the timing. But we had variable results. With Chrome canary, we could run GC and approximate how much garbage was created/collected on each pass. This got us excited. Wasn’t perfect, was Chrome-only, etc. Also, having it running in the page made things difficult.

We now use Webdriver to control the browser.

Aufseiten Reacts drückte Lee Byron das Interesse seines Teams aus, die React-Interna zu testen im Gegensatz zu dem Browser-Front-End, das Angular in dem Verfahren, sein Build-System für Vergleiche mit vorherigen Builds zu nutzen, verwendet.

Während Byron mitteilte, dass React im Hinblick auf eine Sperrung des Kernels oder eine Ausschaltung von Extensions bislang nichts unternommen hat, stimmten die Teams darin überein, dass der Bereich der Performance sich für eine Zusammenarbeit besonders anbietet.

Die Teams trafen sich nicht zum ersten mal. Im Januar hatte sich das Angular-Team zur in Facebooks Hauptquartier stattfindenden React.js Conf aufgemacht. Bereits dort hatten beide Parteien ihr Interesse an einer Zusammenarbeit bekundet.

Aufmacherbild: Two different groups reaching a successful agreement von Shutterstock.com / Urheberrecht: imanolqs

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