Wochenrückblick KW 44

Angular 5 ist doch noch erschienen und Apache Kafka ist offiziell reif für die Produktion – unser Wochenrückblick

Carina Schipper

© Shutterstock.com / Bohbeh

Endlich hat das Warten ein Ende. Mit ein bisschen Verzögerung, aber dann doch noch, ist in der vergangenen Woche Angular 5 erschienen. Daneben hat das das Team um Apache Kafka verkündet, Version 1.0 sei ab sofort offiziell produktionsbereit und Mozilla hat einen Blick auf die Beziehung Mensch-Connected-Devices geworfen.

Angular 5 ist da – das sind die neuen Features!

Am Donnerstag war es endlich da, das neue Release von Angular. Nach insgesamt neun Release Candidates erblickte Angular 5 das Licht der Welt. Die fünfte Auflage des JavaScript-Frameworks von Google bringt eine ganze Reihe Neuerungen und Optimierungen mit. Wir nehmen die neuen Features genau unter die Lupe und geben schon einmal einen Ausblick auf Angular 6.

Apache Kafka ist mit Version 1.0 offiziell production ready

Apache Kafka hat die Version 1.0 erreicht. Das Feature-Set sei stabil und nun auch ganz offiziell für die Produktion geeignet, hieß es vom Entwicklerteam. Außerdem habe man Verbesserungen bei den APIs, den Metriken vorgenommen und Kafka unterstützt ab sofort auch Java 9.

Ein neuer Garbage Collector für Java: Oracle stellt Z Garbage Collector Open Source

Ein neuer Garbage Collector für Java steht in den Startlöchern. Unter dem OpenJDK-Projekt ZGC soll der sogenannte Z Garbage Collector, der bisher intern von Oracle entwickelt wurde, Open Source weitergeführt werden.

Bist du noch analog oder connectest du schon?

In einer aktuellen Studie ist Mozilla der Frage nachgegangen, wie es um die Beziehungen von Menschen zu ihren vernetzen Geräten steht. Zu letzteren zählen beispielsweise Smart-TVs, Fitnessarmbänder und Router. Die Italiener haben übrigens angesichts der wachsenden Verdrahtung, Angst, den Kontakt zu echten Menschen aus Fleisch und Blut zu verlieren.

„Algorithmen sind weder neutral noch wertfrei“

Gerade bei den Algorithmen des Maschinellen Lernens besteht die Gefahr, dass sich Wertungen und Gewichtungen einschleichen, die so nicht gewollt sind. Dr. Katleen Gabriels, Assistenzprofessorin an der Technischen Universität Eindhoven, plädiert dafür, dass jede Anwendung mit künstlicher Intelligenz einen Ethikkodex braucht. In Ihrer Keynote auf der MLCon wird welchen Stolperfallen sich für Entwickler auftun und wie man diese umgehen kann. Uns gab sie im Interview einen kleinen Vorgeschmack.

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Geschrieben von
Carina Schipper
Carina Schipper
Carina Schipper ist seit 2017 Redakteurin beim Java Magazin, Business Technology und JAXenter. Sie hat Germanistik und Europäische Ethnologie / Volkskunde an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg studiert.
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