Technische Evolution der Plattform

Android wird andersARTig

Dominik Helleberg, Matthias Schaff
© S&S Media © iStockphoto.com/artefy

In der Version 4.4 (KitKat) hat sich ein kleiner, unscheinbarer Eintrag in den Developer-Optionen eingeschlichen. „Laufzeit festlegen“ heißt es da in der deutschen Übersetzung. Darunter findet man zwei Optionen: „Dalvik verwenden“ und „ART verwenden“. Dahinter verbirgt sich nichts Geringeres als eine der größeren technischen Evolutionen der Android-Plattform: ART wird die Dalvik VM ablösen. Details dazu klären wir in diesem Artikel

Die Dalvik VM begleitet uns Android-Entwickler schon von Anfang an. Sie entspricht in unserem Weltbild weitestgehend der bekannten Java Virtual Machine auf dem Desktop bzw. Server. Und bis auf wenige Details stimmt dieser Vergleich auch. Einfach gesagt wandelt die Dalvik VM unseren vorkompilierten, plattformunabhängigen Bytecode in nativen Maschinencode um und führt ihn aus. Seit der Android-Version 2.2 verwendet die Dalvik VM dazu einen so genannten JIT-Kompiler (Kasten: „JIT vs. „Ahead of Time“). Allerdings hat sich danach relativ wenig an der VM-Implementierung getan, obwohl sie zu einer der wichtigsten Komponenten der Android-Plattform zählt. Immerhin sind große Teile des Android-Frameworks sowie der Großteil aller Apps in Java geschrieben. Mit ART steht uns in diesem zentralen Bereich eine große Änderung bevor, welche vor allem Vorteile für die Benutzer verspricht.

(Den vollständigen Artikel finden sie in der Java Magazin Ausgabe 8.14)

Geschrieben von
Dominik Helleberg
Dominik Helleberg
Dominik Helleberg ist bei der inovex GmbH für die Entwicklung von mobilen Applikationen zuständig. Neben diversen Projekten im JME-, Android- und Mobile-Web-Umfeld hat er den JCP und das W3C bei der Definition von Standards für mobile Laufzeitumgebungen unterstützt.
Matthias Schaff
Matthias Schaff
Matthias Schaff arbeitet bei der inovex GmbH im Bereich Embedded Android Development am Standort Karlsruhe. Seine Schwerpunkte liegen im Bereich Android-Systementwicklung, Anpassung und Optimierung. Er hat sich im Zuge seines Studiums intensiv mit virtuellen Maschinen beschäftigt und daher tiefere Einblicke in die Dalvik VM bekommen.
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