Neue Version sorgt für Verbesserung der Design- und Performance-Monitoring-Tools

Android Studio 1.4 steht zur Verfügung

Stefanie Schäfers

© Shutterstock/Palto

Gut zwei Monate nach dem letzten Update ist mit Android Studio 1.4 eine neue Version der mobilen Entwicklungsumgebung erschienen. Im Gepäck hat sie vor allem zahlreiche Verbesserungen unter der Haube, aber auch einige neue Features haben ihren Weg in das neue Release gefunden, die Entwicklern die Arbeit mit Android Studio erleichtern sollen.

Im Android-Entwicklerblog hat Androids Produktmanager Jamal Eason die Highlights der neuen Android-Studio-Version vorgestellt.

Das sind die neuen Features in Android Studio 1.4

Im Vordergrund der neuen Version der Entwicklungsumgebung für Android stehen zwar vor allem viele Verbesserungen unter der Haube, trotzdem gibt es auch einige neue Features, von denen User profitieren können. Dazu gehört zum Beispiel die Einführung von Vector Assets. So können ab API-Version 21 Vector Drawables für Image Assets genutzt werden, was bei vielen Apps die Anzahl an zu maintainenden, dichteabhängigen Drawables reduziert.

Gleichzeitig erhalten User damit gestochen scharfe Image Assets – und zwar unabhängig davon, welche Screen-Device-Dichten die jeweilige App unterstützt. Ebenso wird mit der neuen Android-Studio-Version der Import von SVG-Images und Material-Icons deutlich vereinfacht. Dabei wurde vor allem auf die Abwärtskompatibilität mit früheren Versionen Wert gelegt. So generiert das Gradle-Plugin, das mindestens in Version 1.4 installiert sein muss, automatisch PNG-Images für API-Version 20 oder niedriger. Damit müssen künftig nur noch die Vector Assets für ein Projekt maintained werden, während Android Studio sich um die Konvertierung der Bilder kümmert.

Die neue Android-Studio-Version bringt außerdem eine erste Preview des Theme Editors mit sich, mit der das Managen von App-Themes und -Styles deutlich vereinfacht werden soll. Zudem gab es ein Update für die App-Templates im New Project Wizard App Template, mit denen Entwicklern die Arbeit am visuellen Design der Apps erleichtert werden soll. Neben der AppCompat Support Library unterstützen sie darum nun auch die Android Design Support Library. Auch das Empty App Template wurde wieder eingeführt – sicher zur Freude all derjenigen, die beim Hinzufügen einer Aktivität zu ihrem Projekt so wenig Code wie möglich generieren wollen.

Verbesserungen der Performance-Überwachung und der Developer Services

Neben den Verbesserungen der Design Tools wurde auch fleißig an den Performance Monitors gearbeitet. So kann dank der neuen GPU-Rendering-Monitor-Funktionalität nun besonders schnell die GPU-Rendering-Performance der eigenen App analysiert werden. Ebenso lässt sich mit Android Studio 1.4 auch die Netzwerk-Nutzung der App – insbesondere also ihre Übertragungs- und Antwortraten – überwachen.

Auch die Einbindung eines Mobile Backends der Entwicklungsplattform Firebase zur eigenen Android-App wurde in der neuen Android-Studio-Version vereinfacht. Alle Neuerungen sind noch einmal übersichtlich im oben genannten Blogpost zusammengefasst; Android Studio 1.4 steht auf der Produktwebsite zum Download zur Verfügung.

Aufmacherbild: Robot with cardboard box von Shutterstock / Urheberrecht: Palto

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Stefanie Schäfers
Stefanie Schäfers
Stefanie Schäfers studierte zunächst Anglistik in Marburg und machte anschließend ihren Masterabschluss im Bereich Creative and Cultural Industries an der Glasgow Caledonian University in Glasgow, Schottland. Seit August 2014 ist sie als Redakteurin in der Redaktion des PHP Magazins bei Software & Support Media tätig. Zuvor absolvierte sie bereits mehrere Praktika in Online-Redaktionen und Verlagen.
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