Android N Developer Preview 2 bringt Development-Tools für Vulkan-API

Android N: Zweite Developer Preview steht bereit

Stefanie Schäfers

© Shutterstock/George Dolgikh

Vor gut einem Monat erschien die erste Developer Preview von Android N – früher als erwartet, dafür mit einer Reihe spannender Neuerungen und vielen neuen Features. Mit Android N Developer Preview 2 steht nun die nächste Vorabversion zum Testen bereit und bringt zahlreiche Bug-Fixes, Verbesserungen und weitere neue Features mit sich.

Dazu gehört etwa die Implementierung der Android Development Tools für das neue 3D-Rendering-API Vulkan, das Hinzufügen von Launcher Shortcuts sowie Emoji-Unicode-9-Support. Dave Burke hat die Highlights der zweiten Developer Preview von Android N im Android-Entwicklerblog vorgestellt.

Neues in Android N Developer Preview 2

Im Vordergrund der zweiten Developer Preview der kommenden Android-Version stehen vor allem zahlreiche Bug-Fixes. So hat sich das Entwickler-Team das Feedback der Community zu Herzen genommen und einige Verbesserungen der in der ersten Entwickler-Testversion vorgestellten Features umgesetzt. Außerdem wurden verschiedene Bug-Fixes implementiert. Dazu gehören etwa Fixes für Probleme bei der Verbindung mit versteckten WiFi-Netzwerken, Multiwindow-Pausen oder dass Direct Reply für das Schließen offener Aktivitäten sorgte.

Neben den wichtigen Bug-Fixes gibt es aber auch einige neue Features, die Entwicklern ab sofort zum Testen zur Verfügung stehen. So hat das Entwickler-Team ein neues Emoji-Design vorgestellt, mit dem die Darstellung menschlicher Emojis verbessert werden soll. Außerdem bringt das Update Support für verschiedene Hautfarben sowie Unicode-9-Glyphen mit sich.

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Neu ist auch, dass Apps nun Shortcuts definieren können, die User dann im Launcher ausgeben können, um bestimmte Aktionen schneller auszuführen. Launcher können pro App etwa drei bis fünf Shortcuts anzeigen; Applikationen können Shortcuts mit ShortcutManager.setDynamicShortcuts (List) und ShortcutManager.addDynamicShortcut (ShortcutInfo) veröffentlichen.

Außerdem wurden in Android N Developer Preview 2 einige API-Änderungen vorgenommen, die für die weitere Verbesserung einiger Features wie etwa dem Multi-Window-Support oder Notifications notwendig sind. Mehr Informationen dazu bietet das API-Referenzpaket.

Android Development Tools für Vulkan

Vor einigen Wochen hat Khronos mit Vulkan sein neues Grafik-API vorgestellt. Dieses soll vor allem dazu dienen, Entwicklern explizite, low-overhead GPU-Kontrolle zur Verfügung zu stellen. Im Vergleich zu OpenGL ES sorgt das neue 3D-Rendering-API dabei für eine deutlich bessere Performance, indem es etwa die parallele Nutzung mehrerer Cores erlaubt.

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Mit der zweiten Developer Preview von Android N stehen nun auch Vulkan-Support sowie Android Development Tools für Vulkan zur Verfügung, aktuell etwa für die Nexus-Devices 5X und 6P. Somit können Entwickler künftig auf viele der neuen Vulkan-Features zurückgreifen, etwa das bereits angesprochene Multithread-Design, Offline Shader-Kompilierung oder die optionale Validierung. Mehr Informationen dazu bietet ein entsprechender Blogpost von Shannon Woods.

Installation des Updates

Android N Developer Preview 2 steht über das Android-Beta-Programm zum Testen zur Verfügung. Wer sein Gerät bereits für das Beta-Programm registriert hat, erhält das Update in Kürze automatisch, alternativ kann es aber auch manuell angestoßen werden. Unterstützt werden insbesondere die verschiedenen Nexus-Devices wie Nexus 6, Nexus 5X, Nexus 6P, Nexus 9 sowie Pixel-C-Devices und General-Mobile-4G-Geräte. Zum Erstellen und Testen von Apps wird außerdem Android Studio 2.1 benötigt.

Aufmacherbild: George Dolgikh / Shutterstock.com

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Stefanie Schäfers
Stefanie Schäfers
Stefanie Schäfers studierte zunächst Anglistik in Marburg und machte anschließend ihren Masterabschluss im Bereich Creative and Cultural Industries an der Glasgow Caledonian University in Glasgow, Schottland. Seit August 2014 ist sie als Redakteurin in der Redaktion des PHP Magazins bei Software & Support Media tätig. Zuvor absolvierte sie bereits mehrere Praktika in Online-Redaktionen und Verlagen.
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