Android Experiments: Google launcht Plattform für Spielkinder, Daniel Düsentriebs und Co.

Kypriani Sinaris

©Shutterstock/Richard Peterson

Experimentierfreudige aufgepasst: Mit Android Experiments bietet Google Entwicklern eine Plattform, auf der sie mit ihren Apps das kreative Spektrum von Android und Android Wear aufzeigen können. Hier können Entwickler ihre Open-Source-Apps einreichen, die die Technologie in einer ganz neuen Art und Weise nutzen. Auch Trivialität scheint erwünscht – so kann man mit Lip Swap Teile eines Fotos mit einem selbstaufgezeichneten Video ersetzen, was zu sehr unterhaltsamen Effekten führt.

Auf der Projektseite werden Entwickler aufgerufen, Apps jedes technischen Levels einzureichen. Außerdem wird eine Liste von Technologien präsentiert, welche für die App-Entwicklung empfohlen werden. Neben dem Android SDK wird UNITY, ein Cross-Plattform-Spieleentwicklungssystem, die Cinder-Library, zum Programmieren in C++ und viele weitere empfohlen.

Die App Lip Swap des Entwicklers Anthony Tripaldi beispielsweise ersetzt einen Teil eines bereits aufgenommenen Bildes mit einem Video, was zu sehr unterhaltsamen Effekten führen kann:

Für Android Wear bietet Fathom mit Coubertin Rings eine App an, die zu mehr Bewegung motivieren soll: Mit jeder neuen Aktivität „verdient“ sich der User einen interaktiven Ring dazu, der die absolvierte Schrittzahl darstellt. Je mehr Schritte, desto größer und farbenfroher werden die Kreise  erreicht man seine Bestzahl, soll die Uhr mit einem regelrechten Farbspekatkel belohnen:

Space Sketchr macht sich das Entwickler-Tablet Tango zu Nutzen und soll mithilfe von Raumpunkten das Erstellen von 3D-Bildern ermöglichen:

Bisher haben es 20 Apps in Android Experiments geschafft. Auf der ähnlichen, 2009 gestarteten Plattform Chrome Experiments, die auf innovative, Web-basierte Open-Source-Technologien abzielte, sind bereits über 1000 Projekte zu finden.

Ein wichtiges Merkmal der Apps in Android Experiments ist, dass sie Open Source sind, heißt: Neben dem Button zum Laden der App im Google Play Store, wird ein Button Namens „Code“ angeboten: Hier stellen die Entwickler den Code zur Weiterentwicklung frei zur Verfügung.

Aufmacherbild: Mad scientist von Shutterstock / Urheberrecht: Richard Peterson

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Kypriani Sinaris
Kypriani Sinaris
Kypriani Sinaris studierte Kognitive Linguistik an der Goethe Universität Frankfurt am Main. Seit 2015 ist sie Redakteurin bei JAXenter und dem Java Magazin.
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