Suche

Android-Distribution: KitKat hat noch viel vor sich

Claudia Fröhling

Gut einen Monat nach offiziellem Release hat es die neueste Android-Version KitKat erstmals in die Statistik der Plattformversionen geschafft. Jeden Monat gibt Google diese Zahlen bekannt, dazu wird die Statistik im Android Dashboard aktualisiert.

In den letzten vier Wochen hat KitKat sich einen Anteil von 1,1 Prozent erkämpft. Das ist noch eine sehr geringe Anzahl an Devices, die mit KitKat laufen, aber auf den ersten Blick ein besseres Ergebnis als bei Android 4.3. Zum Vergleich: Obwohl der Rollout von Android 4.3 bereits Ende Juli auf die Google-Geräte und nachgelagert auf Drittgeräte startete, tauchte die Version erst Anfang Oktober mit 1,5 Prozent Anteil in der Statistik auf.

Froyo und Honeycomb halten sich weiter hartnäckig in der Statistik, wobei Froyo bald unter ein Prozent rutschen dürfte. Honeycomb bleibt stur seit Monaten auf 0.1 Prozent Anteil stehen.

Die gute Nachricht aber ist, dass mittlerweile gut 74 Prozent aller Geräte über Android 4.0 oder höher verfügen, mit einem klaren Fokus auf Jelly Bean (54,5%). Gingerbread auf der anderen Seite hält sich wacker bei 24 Prozent.

KitKat: Entschlacken mit Süßigkeiten

Obwohl es der Name „KitKat“ nicht vermuten ließ, ging es bei der Entwicklung der aktuellen Version vor allem um Entschlackung und mehr Agilität. Effizien und Responsivität stehen klar im Fokus von KitKat. Eine Schokoladendiät sozusagen, wie wir es kürzlich erst hier auf JAXenter beschrieben haben.

Die Version wurde kreiert, um auch auf Geräten mit gerade mal 512 MB RAM lauffähig zu sein. Neue APIs sollen den Entwickler dabei unterstützen, responsive und Speicher-effiziente Apps zu bauen. Eine Zusammenfassung der Features findet sich hier.

Geschrieben von
Claudia Fröhling
Claudia Fröhling
Claudia Fröhling hat in verschiedenen Redaktionen als TV- und Onlineredakteurin gearbeitet, bevor sie 2008 zur Software & Support Media GmbH kam und sich bis 2014 um alle Projekte des Verlages im Ressort Java kümmerte. Claudia hat einen Abschluss in Politikwissenschaften und Multimedia Producing. Ihr Google+ Profil findest du hier.
Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.