Apps dürfen größer werden

Android APKs dürfen 100 MB groß sein

Melanie Feldmann

©Shutterstock/Palto

Um App-Entwickler dabei zu unterstützen, umfangreichere Apps und Spiele für Android zu bauen, hat Google die mögliche Dateigröße der APKs von 50 auf 100 MB erhöht. Gleichzeitig warnen die Entwickler des Betriebssystems davor.

Android-Entwickler können nun APKs auf Google Play veröffentlichen, die bis zu 100 MB groß sind. Den Smartphone-Nutzern wird eine Warnung angezeigt, wenn die App die 100-MB-Grenze übersteigt und Expansion Files nutzt. Die Default-Einstellung bleibt weiterhin, dass automatische Updates nur über Wi-Fi geladen werden.

Die Android-Entwickler raten jedoch dazu, die größeren Dateipakete nicht grundlos einzusetzen. Vor allem Nutzer in Entwicklungsländern könnten davon absehen, größere Apps herunterzuladen, da ihre Internetverbindungen weniger zuverlässig und langsamer sind als beispielsweise in den USA, Europa oder Japan. Viele Provider beschränken außerdem den Download und verlangen zusätzliche Gebühren, wenn Nutzer Download-Grenzen überschreiten. Auch deswegen schrecken Nutzer davor zurück, größere Dateien herunterzuladen. Entwickler sollten auch beachten, dass mobile Endgeräte nur über begrenzte Speicherkapazitäten verfügen. Umso größer die App, umso langsamer könnte diese laufen; vor allem auf älteren Geräten. Die größeren Dateien führen auch zu längeren Installationszeiten, was die Geduld der Nutzer ebenfalls überstrapazieren könnte.

Aufmacherbild: Education metaphor von Shutterstock / Urheberrecht: Palto

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Melanie Feldmann
Melanie Feldmann
Melanie Feldmann ist seit 2015 Redakteurin beim Java Magazin und JAXenter. Sie hat Technikjournalismus an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg studiert. Ihre Themenschwerpunkte sind IoT und Industrie 4.0.
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