Akka 2.3.4 vereinfacht Persistenz-API

Claudia Fröhling

Das Akka-Framework hat Version 2.3.4 erreicht, das neue Release konzentriert sich auf das experimentelle Modul Akka Persistence, das im Major Release 2.3 Anfang März vorgestellt wurde (siehe „Akka 2.3 setzt auf Java-8-Support“). So wurden in Akka 2.3.4 Processor und EventsourcedProcessor deprecated und durch das neue PersistentActor ersetzt. Das gleiche gilt für Channel, PersistentChannel und View, die alle deprecated und von AtLeastOnceDelivery und PersistentView abgelöst wurden.

Akka 2.3.4: Simplify the API

Ziel der Änderungen ist eine Vereinfachung des Persistenz-API, heißt es in der Bekanntmachung des Akka-Teams. Verwirrung, die durch die vielen, sich überlappenden Funktionen des alten API ausgelöst wurde, soll eingedämmt werden.

Akka Persistence ist nicht abwärts kompatibel mit Version 2.3.3, das Release zielt auf Scala 2.10.4 und 2.11.1 ab. Es gibt einen Migration Guide für Projekte, die mit Akka 2.2.x laufen. Mehr Informationen über Akka Persistence und Version 2.3.4 bietet der Akka-Blogpost.

Reactive Programming

Akka ist einer der wichtigsten Bausteine der reaktiven Plattform, die Typesafe und vor allem Akka-Gründer und Typesafe-CTO Jonas Bonér befürworten. „Die reaktiven Prinzipien sind bei uns alltäglich und betreffen alle Teile der Plattform: Play, Akka, Scala, Activator etc.“, erklärt Jonas im Interview mit Claudia Fröhling, das Sie im Java Magazin 5.2014 (Titelthema: Reaktive Programmierung) lesen können.

Das Aktoren-Framework stand auch kürzlich im Finale der JAX Innovation Awards 2014, die im Mai verliehen wurden. Zu diesem Anlass haben wir mit Jonas Bonér über die seiner Meinung nach besten Voraussetzungen für eine innovative IT gesprochen: „Akka – reaktive Anwendungen auf der JVM“.

Akka in Action

Wer sich genauer mit dem Schreiben von skalierbarer Software beschäftigen möchte, sollte einen Blick auf das Video von Heiko Seeberger werfen: Er demonstriert in seinem Talk von der JAX 2013 Akkas wichtigstes Werkzeug, das Actor Model, anhand eines lebendigen Beispiels und Live Codings.

Geschrieben von
Claudia Fröhling
Claudia Fröhling
Claudia Fröhling hat in verschiedenen Redaktionen als TV- und Onlineredakteurin gearbeitet, bevor sie 2008 zur Software & Support Media GmbH kam und sich bis 2014 um alle Projekte des Verlages im Ressort Java kümmerte. Claudia hat einen Abschluss in Politikwissenschaften und Multimedia Producing. Ihr Google+ Profil findest du hier.
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