Technische Herausforderungen in der mobilen Spieleentwicklung am Beispiel der App Hungry Archie

A Fish gets physical

Frank Bruns
© Frank Bruns, Silvia Peter

Mit der Veröffentlichung unserer ersten Spiele-App im Play Store haben wir uns einen lang gehegten Traum erfüllt. Das Spiel um den kleinen Schützenfisch Archie entstand in monatelanger hingebungsvoller Arbeit, die unser kleines Zweipersonenteam vor allerlei technische Herausforderungen stellte. Um diese überwinden zu können, galt es, tiefer in die Materie der Spieleentwicklung einzutauchen. Von den Abenteuern, die wir dabei zu bestehen hatten, soll der folgende Text berichten.

Hungry Archie ist ein Spiel für Android-Smartphones und -Tablets, das sowohl Erwachsene als auch Kinder ansprechen soll. Man spielt Archie, den kleinen Schützenfisch [1], der eines Tages in die Natur entlassen wird, um sich sein Futter zu besorgen. Schützenfische verfügen über die erstaunliche Fähigkeit, Insekten, die auf Sträuchern, Grashalmen oder Ästen sitzen, über Distanzen von bis zu zwei Metern mit einem gezielten Wasserstrahl herunterzustoßen und so zu erbeuten. Daran angelehnt, ist es die Aufgabe des Spielers, Ameisen, Bienen und Glühwürmchen per Wasserschuss in den See zu befördern.
Das Spieldesign ist auf das kreative Lösen kniffeliger Rätsel, aber auch auf Geschick und Timing ausgelegt. Die Spielwelt wird physikalisch korrekt simuliert und bietet so die Möglichkeit, Gegenstände abprallen zu lassen oder Kettenreaktionen in Gang zu setzen.
In den folgenden Abschnitten gehen wir zunächst auf die technologische Basis des Spiels ein, indem wir das verwendete Game-Framework vorstellen sowie die Spielphysik näher betrachten. Im Anschluss daran befassen wir uns mit Performanceproblemen und -Lösungen und berichten von unseren Erfahrungen mit der Android-Fragmentierung.
Insgesamt hoffen wir, den Lesern dieses Artikels die besonderen Aspekte der Entwicklung mobiler Spiele näherbringen zu können. […].

Geschrieben von
Frank Bruns
Frank Bruns
Frank Bruns ist Software-Developer bei der open knowledge GmbH. Er verfügt über langjährige Erfahrung als JEE-Entwickler mit zunehmender Tendenz Richtung HTML5 und beschäftigt sich außerdem intensiv mit der Android-Plattform. In seiner Freizeit interessiert sich Frank insbesondere für Spieleentwicklung, Geschichte und Heavy Metal.
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