7 Gründe, warum Sie ein langsamer Programmierer sind

Judith Lungstraß

(c) Shutterstick/Julien Tromeur

Gehören Sie auch zu der Art der Programmierer, die den anderen stets hinterherhinken? Die gerade einmal zehn Zeilen Code geschrieben haben und sich fragen, wie ihre Kollegen nur hundert Zeilen aus dem Ärmel schütteln konnten? Werden Sie deshalb regelmäßig von Ihrem Chef gerügt?

Falls ja, interessiert Sie vielleicht, woran das liegt. Benjamin Barreth jedenfalls weiß genau, wieso Sie ein langsamer Programmierer sind. In seinem Blog ideas, startups, tech: banterant klärt er auch uns auf. Aus den folgenden sieben Gründen sind Sie ein langsamer Programmierer:

  • Sie tippen zu langsam und denken mehr an die Tastatur vor Ihrer Nase als an den zu schreibenden Code. Wenn Sie einer Ihrer Kollegen am Schreibtisch besucht, möchte er Ihnen am liebsten die Arbeit aus der Hand reißen und sie selbst erledigen.
  • Die Qualität des Codes ist Ihnen egal. Deshalb brauchen Sie auch so lange, um Bugs auszumerzen, den Code instand zu halten, ihn zu dokumentieren, im Gedächtnis zu behalten und Ihren Kollegen zu erklären. Was andere in fünf Zeilen ausdrücken können, dafür brauchen Sie 30.
  • Sie nutzen keine Tastatur-Shortcuts. Sie wissen nicht, wie man damit zum Ende einer Zeile springt, zwischen Tabs hin und her wechselt oder ein Wort ersetzt. Stattdessen verbringen Sie die Hälfte Ihrer Zeit damit, mit der Maus auf Ihrem Monitor herum zu fahren. Deshalb sind Sie ein langsamer Programmierer.
  • Sie kennen die anspruchsvolleren Features Ihrer IDE nicht. Properties auszuschreiben und Klassen umzubennen funktioniert bei Ihnen nur per Hand. Das Debugging Tool Ihrer IDE haben Sie noch nie in Aktion gesehen. Eigentlich könnten Sie auch einen einfachen Text Editor nutzen.
  • Sie betreiben zu viel Multitasking. Da die meisten Programmierer männlich sind, und Männer bekanntlich keine wahren Multitasking-Talente sind, hält Sie diese Arbeitsstrategie viel mehr auf, als dass sie Ihnen nützt.
  • Sie fragen zu selten nach. Wenn Sie eine Annahme aufstellen müssen, bedeutet das, dass Sie nicht nachgefragt haben. Doch Annahmen müssen nicht immer richtig sein, und vielleicht verschwenden Sie ja Wochen an solch eine falsche Annahme? Also: Fragen Sie! Dass es keine dummen Fragen gibt, haben wir ja schon in der Schule gelernt.
  • Sie sind ein Dinosaurier – ein antikes Wesen ohne Chance auf ein Update. Wenn Veränderungen auftreten, weigern Sie sich, diese zu akzeptieren. Haben Sie sich jemals gewundert, weshalb Ihre Kollegen stets die neusten Tools nutzen? Richtig, weil diese sie schneller machen.

Gehören auch Sie zu der langsamen Sorte der Programmierer? Oder haben Sie vielleicht sogar einen Kollegen, der nur halb so produktiv zu sein scheint wie Sie selbst? Falls ja, welche sehen Sie als die Hauptgründe dafür?

Aufmacherbild: Fun snail von Shutterstock / Urheberrecht: Julien Tromeur

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Judith Lungstraß
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