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JAXenter: Welche nächsten Schritte sind für das Code-Recommenders-Projekt geplant?

Marcel Bruch: Das spannende an diesem Projekt ist, dass unser Team an mehreren Ideen zeitgleich arbeitet.

Zum Beispiel arbeiten aktuell sechs Studenten an verschiedenen Teilprojekten:

Die beiden neusten Code Completion Engines sind Entwicklungen bzw. Weiterentwicklungen von zwei Studenten – Andreas Kaluza und Stefan Henß -, die ihre Completion Engines während eines Eclipse-Praktikums programmiert haben. Dennis Sänger und Sebastian Proksch arbeiten an zwei neuen Verfahren zur Vorhersage relevanter APIs. Sascha Nordquist integriert derzeit unser jüngstes Teilprojekt – eine Suchmaschine für Stacktraces – in die Eclipse IDE und Marko Martin arbeitet an einer reinen JDT Variante der Chain Completion Engine.

Wie oben erwähnt, bauen wir eine Kooperation mit der „University of California Irvine“ auf und arbeiten natürlich selbst daran, Code Recommenders „2.0“ fähig zu machen bzw. die schon bestehenden Tools zu Eclipse zu bringen.

Jede Menge Bewegung also, die sich für uns manchmal schwer planen lässt.

Die Pläne für 0.3 und 0.4 sind trotzdem schon weitestgehend fix:

Mitte März werden wir mit 0.3 unsere erste Version der Code Suchmaschine für bzw. in Eclipse veröffentlichen. Dieses Release soll dann den Grundstein für die Kooperation mit UC Irvine legen.

Anfang April wird dann 0.4 herauskommen. Hier werden wir uns dann wieder verstärkt auf die Ideen von „IDE 2.0“ konzentrieren, das heißt, das Lernen von Modellen und das Teilen von Code Snippets in die IDE zu verlagern.

Helfende Hände, Feedback zur Benutzbarkeit, neue Ideen oder Kooperationen sind uns dabei sehr willkommen…

JAXenter: Vielen Dank für dieses Gespräch!

Marcel Bruch ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fachgebiet Softwaretechnik an der Technischen Universität Darmstadt und Koordinator des Projekts „Eclipse Code Recommenders“.
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