Sonnenbrand vom Coden

5 exotische Orte, von denen IT-Freelancer aus arbeiten – Geld verdienen in der Hängematte

Moritz Buhl

© Shutterstock / VLADIMIR VK

Arbeiten im Büro oder den immer wiederkehrenden Alltagstrott erleben – das gehört für viele jungen Menschen der Vergangenheit an. Die Generation Y steht auf Freiheit, Flexibilität und Selbstbestimmung, weshalb sich viele „Young Professionals“ für das Modell Freelancing anstatt einer Festanstellung entscheiden. Die so gewonnene Freiheit macht das Arbeiten an – aus zentraleuropäischer Sicht – recht abgelegenen Orten möglich.

Kürzlich veröffentlichte das Finanz- und Rechnungsprogramm Invoiz den diesjährigen Selbstständigen Report, aus dem hervorging, dass 86% der befragten Freelancer den Schritt in die Selbstständigkeit wieder treffen würden. Dank Tools wie Skype, Slack oder Hangouts wird die physische Anwesenheit im Büro für viele Berufe in der IT darüber hinaus vermehrt überflüssig. Invoiz-Gründer Moritz Buhl verrät seine Top 5 der exotischsten Orte, an denen IT-Freelancer ihr Geld verdienen.

Bali, Indonesien

Wer träumt nicht von schönen Stränden und grandiosem Sonnenschein – und das am Arbeitsplatz? Bali ist nicht ohne Grund einer der beliebtesten Orte für digitale Nomaden. Ob im Küstenort Canggu oder landeinwärts in Ubud, beide Städte entwickeln sich gerade zu den Freelancer-Spots auf Bali. Gut ausgestattet mit Co-Working-Spaces steht dem Arbeitswütigen nichts im Wege. Auch das Freizeitangebot bietet alles, was das Herz begehrt. Die Insel offeriert natürlich neben grandiosen Surf-Spots auch ein reiches Angebot an fancy Cafés und Restaurants. Ein weiteres Argument für viele Auswanderer sind die geringen Lebenshaltungskosten, die bei knapp 400 Euro rund 40 Prozent unter dem Berliner Cost-Of-Living-Index liegen.

Bangkok, Thailand

Nur vier Flugstunden von Balis Freelancer-Paradies entfernt, reiht sich der nächste interessante Spot ein. In Thailands Hauptstadt entsteht zurzeit eine enorme Backpacker- und Freelancer-Gemeinde, die die erschwinglichen Lebenshaltungskosten sehr zu schätzen weiß. Preisgünstige Cafés, leckere Restaurants und ein beeindruckendes Kulturangebot sprechen für Bangkok. Wichtige Adressen für Co-Working-Spaces sind beispielsweise HUBBA oder auch The Hive – eine relativ neue Location, die sogar mit integriertem Spa trumpfen kann.

Casablanca, Marokko

Ein weiterer interessanter Ort für digitale Nomaden ist Casablanca. Noch ist die westmarokkanische Hafenstadt ein wahrer Geheimtipp, doch als solcher keinesfalls zu unterschätzen. Die immer größer werdende Start-Up- und Digitalszene bietet für viele Freelancer eine ideales Umfeld. Vielversprechend sind auch die etablierten Co-Working-Spaces, wie Creative Lab oder Netspace. Ein weiterer Vorteil: Die Internetanbindung ist in Casablanca häufig besser, als man es aus deutschen Städten gewohnt ist.

Reykjavík, Island

Freelancer, die sich lieber in kühleren Gefilden aufhalten, könnten in Reykjavík glücklich werden. Islands Hauptstadt gilt als der größte wirtschaftliche Knotenpunkt des Landes, umringt von einer beeindruckenden Berglandschaft. Ein zentraler Vorteil für IT-Freelancer: In Reykjavík gibt es fast an jeder Ecke schnelles und frei verfügbares W-LAN. Ein gut gefülltes Portemonnaie sollte man allerdings mitbringen, denn Islands Hauptstadt ist nicht besonders günstig – die monatlichen Lebenshaltungskosten liegen über dem Durchschnitt.

Buenos Aires, Argentinien

Das Paris Südamerikas, wie Buenos Aires auch genannt wird, ist eine weitere attraktive Option für digitale Nomaden, die ihrem Alltag entkommen wollen. Neben der atemberaubenden Architektur aus dem 19. Jahrhundert eröffnet die Hauptstadt Argentiniens viele weitere kulturelle Möglichkeiten. Mit ungefähr 540 Euro liegt der Cost-Of-Living-Index fast 20 Prozent unter Berlins Lebenshaltungskosten – Buenos Aires könnte also eine relativ kostengünstige Option darstellen. Im Hinblick auf die Co-Working-Spaces ist Buenos Aires ebenfalls gut vernetzt – gute Locations sind hier beispielsweise WeWork oder Urban Station.

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Geschrieben von
Moritz Buhl

Moritz Buhl studierte General Management sowie International Management in Mailand. Es folgten Stationen als Sales Performance Manager bei der Vodafone Group und als CEO bei cobra computer´s brainware AG. Im Jahr 2017 gründete er das Inhouse-Start-up invoiz. Mehr Informationen zu dem Finanz- und Rechnungsprogramm Invoiz gibt es unter www.invoiz.de.

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